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Geldpolitik rückt wieder in den Fokus der Märkte
08.04.19 11:15
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Diese Woche geht es wieder los: Mit den Quartalszahlen der US-Banken Wells Fargo und J.P. Morgan Chase startet die US-Berichtssaison für das erste Quartal, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Zunächst würden aber im Laufe der Woche sowohl in Deutschland und Japan als auch in China Handelszahlen veröffentlicht, wobei Deutschland die treibende Kraft für die europäischen Exporte darstelle. Die Daten seien für die laufenden bilateralen Handelsgespräche der USA mit den drei Regionen von Bedeutung. Auch beim heutigen Gipfeltreffen zwischen der EU und China würden die zukünftigen Handelsbeziehungen besprochen, wobei für Europa besonders Chinas Bereitschaft zur Marktöffnung im Mittelpunkt stehe. Der Brexit könnte sich immer stärker auf den Außenhandel in Europa auswirken. Parallel zum Brexit-Sondergipfel der EU würden am Mittwoch im Vereinigten Königreich die Februar-Zahlen zur Handelsbilanz und Industrieproduktion veröffentlicht. Bei beiden Datenreihen werde genau betrachtet werden, ob der drohende Brexit bereits Spuren hinterlassen habe.
Neben dem Brexit rücke am Mittwoch die Geldpolitik wieder in den Fokus der Märkte. Während auf der Pressekonferenz im Anschluss an die geldpolitische Sitzung der EZB Details zu den angekündigten Langfristtendern erwartet würden, könnte das Protokoll der letzten FED-Sitzung den zuletzt vorsichtigeren Ton der Zentralbank noch mehr bestätigen. (08.04.2019/alc/a/a)
Zunächst würden aber im Laufe der Woche sowohl in Deutschland und Japan als auch in China Handelszahlen veröffentlicht, wobei Deutschland die treibende Kraft für die europäischen Exporte darstelle. Die Daten seien für die laufenden bilateralen Handelsgespräche der USA mit den drei Regionen von Bedeutung. Auch beim heutigen Gipfeltreffen zwischen der EU und China würden die zukünftigen Handelsbeziehungen besprochen, wobei für Europa besonders Chinas Bereitschaft zur Marktöffnung im Mittelpunkt stehe. Der Brexit könnte sich immer stärker auf den Außenhandel in Europa auswirken. Parallel zum Brexit-Sondergipfel der EU würden am Mittwoch im Vereinigten Königreich die Februar-Zahlen zur Handelsbilanz und Industrieproduktion veröffentlicht. Bei beiden Datenreihen werde genau betrachtet werden, ob der drohende Brexit bereits Spuren hinterlassen habe.
Neben dem Brexit rücke am Mittwoch die Geldpolitik wieder in den Fokus der Märkte. Während auf der Pressekonferenz im Anschluss an die geldpolitische Sitzung der EZB Details zu den angekündigten Langfristtendern erwartet würden, könnte das Protokoll der letzten FED-Sitzung den zuletzt vorsichtigeren Ton der Zentralbank noch mehr bestätigen. (08.04.2019/alc/a/a)


