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Geldpolitik: Hoppe spricht Klartext
12.08.19 17:47
Franklin Templeton
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Das billige Geld der Notenbanken dürfte den Aktienmärkten weiteren Rückenwind geben, so die Experten von Franklin Templeton.
Risiken wie beispielsweise ein sich verschärfender Handelskrieg könnten allerdings zu Turbulenzen führen.
Es stehe also gewissermaßen jede Menge billiges Geld auch in Zukunft zur Verfügung. Dies wiederum sei ein Grund dafür, dass die Experten noch keinen ausreichenden Anlass sähen, von einem bevorstehenden Wendepunkt an den Risikoanlagemärkten und der Konjunktur auszugehen.
Trotz Unkenrufen einiger Marktteilnehmer würden die Experten das Risiko einer Rezession zumindest für dieses Jahr und die erste Jahreshälfte 2020 als relativ gering einschätzen. In der Vergangenheit habe Rezessionen oft ausgezeichnet, dass die Wirtschaft heiß gelaufen sei, bei gleichzeitig steigender Inflation und einer extrem restriktiven Geldpolitik. Das entspreche nicht gerade den heutigen Tatsachen.
Sicher, Risiken bestünden. Kurzfristig bestehe etwa die Möglichkeit eines unkontrollierbaren Handelskriegs, der an den Aktienmärkten oder in anderen Bereichen der Wirtschaft zu Turbulenzen führen könnte. Man denke an den Einbruch an den Börsen im Mai, der dann durch ein paar eindeutige Äußerungen vonseiten der FED wieder in die andere Richtung gelenkt worden sei.
Das längerfristige Risiko bestehe in den noch unbekannten Auswirkungen dieser expansiven Geldpolitik. Wie sollten die Zentralbanken aus ihrer Politik extrem niedriger bzw. negativer Zinsen jemals wieder herauskommen? Und welche Ungleichgewichte, von denen man heute noch nichts wisse, würden aufgebaut? Fragen, die sich sicherlich auch die Zentralbanken stellen würden. Fragen, auf die wenige eine Antwort hätten. (Ausgabe August 2019) (12.08.2019/alc/a/a)
Risiken wie beispielsweise ein sich verschärfender Handelskrieg könnten allerdings zu Turbulenzen führen.
Trotz Unkenrufen einiger Marktteilnehmer würden die Experten das Risiko einer Rezession zumindest für dieses Jahr und die erste Jahreshälfte 2020 als relativ gering einschätzen. In der Vergangenheit habe Rezessionen oft ausgezeichnet, dass die Wirtschaft heiß gelaufen sei, bei gleichzeitig steigender Inflation und einer extrem restriktiven Geldpolitik. Das entspreche nicht gerade den heutigen Tatsachen.
Sicher, Risiken bestünden. Kurzfristig bestehe etwa die Möglichkeit eines unkontrollierbaren Handelskriegs, der an den Aktienmärkten oder in anderen Bereichen der Wirtschaft zu Turbulenzen führen könnte. Man denke an den Einbruch an den Börsen im Mai, der dann durch ein paar eindeutige Äußerungen vonseiten der FED wieder in die andere Richtung gelenkt worden sei.
Das längerfristige Risiko bestehe in den noch unbekannten Auswirkungen dieser expansiven Geldpolitik. Wie sollten die Zentralbanken aus ihrer Politik extrem niedriger bzw. negativer Zinsen jemals wieder herauskommen? Und welche Ungleichgewichte, von denen man heute noch nichts wisse, würden aufgebaut? Fragen, die sich sicherlich auch die Zentralbanken stellen würden. Fragen, auf die wenige eine Antwort hätten. (Ausgabe August 2019) (12.08.2019/alc/a/a)


