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Geldmarkt: Seitwärtsbewegung der Leitzinsen prognostiziert
24.02.14 16:50
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Mit der endgültigen Veröffentlichung der Konsumentenpreisentwicklung in der Eurozone im Januar dürfte der Druck auf die EZB wieder etwas abgenommen haben, so die Analysten der Nord LB.
Demnach habe die Inflationsrate zu Jahresbeginn bei 0,8% Y/Y und nicht - wie ursprünglich vermeldet - bei 0,7% Y/Y gelegen. Auch wenn die Analysten derzeit keine ernsthaften Deflationsgefahren für den gemeinsamen Währungsraum sehen würden, dürfte die Befürchtung vor einer solchen bei dem einen oder anderen Notenbanker durchaus im Hinterkopf sein und damit die Zinsentscheidungen mit beeinflussen.
Das Deflationsgespenst dürfte uns aber auch in den kommenden Wochen weiter begleiten, vor allem wenn im März der - in diesem Jahr entlastend wirkende - Osterbasiseffekt spürbar wird, so die Analysten der Nord LB. Erst danach sollte das Inflationstief gefunden sein und die Teuerungsraten allmählich wieder ansteigen.
Die Analysten würden bei ihrer Prognose einer Seitwärtsbewegung der Leitzinsen bleiben. Vor allem die realwirtschaftlichen Entwicklungen würden diese Sicht der Dinge stützen. Mit dem ifo-Geschäftsklimaindex habe beispielsweise der prominenteste Stimmungsindikator für die deutsche Volkswirtschaft im Februar noch einmal spürbar zugelegt und damit eindrucksvoll den in der deutschen Wirtschaft vorhandenen Optimismus unterstrichen. Gegen eine Leitzinssenkung spreche zudem die Entwicklung der Geldmarktsätze. Der zwischenzeitliche Anstieg scheine hier gestoppt. Der 3-Monats-EURIBOR habe auch zu Wochenbeginn bei unter 0,29% gelegen. (24.02.2014/alc/a/a)
Demnach habe die Inflationsrate zu Jahresbeginn bei 0,8% Y/Y und nicht - wie ursprünglich vermeldet - bei 0,7% Y/Y gelegen. Auch wenn die Analysten derzeit keine ernsthaften Deflationsgefahren für den gemeinsamen Währungsraum sehen würden, dürfte die Befürchtung vor einer solchen bei dem einen oder anderen Notenbanker durchaus im Hinterkopf sein und damit die Zinsentscheidungen mit beeinflussen.
Das Deflationsgespenst dürfte uns aber auch in den kommenden Wochen weiter begleiten, vor allem wenn im März der - in diesem Jahr entlastend wirkende - Osterbasiseffekt spürbar wird, so die Analysten der Nord LB. Erst danach sollte das Inflationstief gefunden sein und die Teuerungsraten allmählich wieder ansteigen.
Die Analysten würden bei ihrer Prognose einer Seitwärtsbewegung der Leitzinsen bleiben. Vor allem die realwirtschaftlichen Entwicklungen würden diese Sicht der Dinge stützen. Mit dem ifo-Geschäftsklimaindex habe beispielsweise der prominenteste Stimmungsindikator für die deutsche Volkswirtschaft im Februar noch einmal spürbar zugelegt und damit eindrucksvoll den in der deutschen Wirtschaft vorhandenen Optimismus unterstrichen. Gegen eine Leitzinssenkung spreche zudem die Entwicklung der Geldmarktsätze. Der zwischenzeitliche Anstieg scheine hier gestoppt. Der 3-Monats-EURIBOR habe auch zu Wochenbeginn bei unter 0,29% gelegen. (24.02.2014/alc/a/a)
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