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Geld verdienen mit Anleihen
18.02.14 14:03
StarCapital
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Trotz der hohen öffentlichen Verschuldung befinden sich die Renditen von Staatsanleihen in der Nähe historischer Tiefststände, so die Experten von StarCapital in ihrer aktuellen Ausgabe von "StarInvest".
Deutsche Bundesanleihen mit fünfjähriger Laufzeit würden gerade noch mit 0,6% p.a. rentieren, in der Schweiz (0,18%), in Frankreich (0,9%), in den USA (1,4%) oder in Japan (0,2%) sehe es nicht viel besser aus. Es sei offensichtlich, dass hier das Chance/Risiko-Verhältnis nicht mehr stimme und dass bei diesem Zinsniveau viele institutionelle Investoren wie z.B. Pensionskassen ihren Auszahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen könnten. Was bleibe zu tun?
Ein attraktives Anleihenportefeuille lasse sich durch ein geschicktes Durations-, Währungs- und Bonitätsmanagement zusammenstellen. So hätten sich in den USA die Zinsen für zehnjährige T-Bonds seit Mitte 2012 fast verdoppelt - von 1,4% auf fast 3% (zuletzt 2,7%). Da kurzfristige Anlagen nach wie vor so gut wie keine Rendite abwerfen würden, sei die Zinsstrukturkurve dadurch wesentlich steiler geworden. Man verfüge also über erhebliche Roll-Down-Effekte, die die jährliche Rendite aufbessern würden. Angesichts des beschriebenen kontraktiven Umfeldes erscheine es deshalb durchaus sinnvoll, die Laufzeiten zu verlängern, um von diesen Effekten zu profitieren (= Durationsmanagement).
Parallel zu den Renditen der zehnjährigen T-Bonds seien im letzten Jahr auch die Renditen amerikanischer Unternehmensanleihen deutlich angestiegen. Wähle man dabei Anleihen von Emittenten mittlerer Bonität (BBB-BB), was immer noch einer recht ordentlichen Anlagequalität entspreche, komme man mit einem Rentenportfolio auf Durchschnittsrenditen von 5 bis 6%. So werfe z.B. die Anleihe der US-Tochter der Deutschen Telekom - T-Mobile - mit einer Laufzeit bis 2024 und einer Bonität von BB eine Rendite von 6% ab. (=Bonitätsmanagement).
Die Perspektiven für den US-Dollar seien auf mittlere Sicht gar nicht so schlecht. Solange er sich im Abwärtstrend befinde, müsse man kein Risiko eingehen und könne ihn kostenlos über Termingeschäfte absichern. In Aufwärtsbewegungen könne man diese Absicherungen temporär aufheben und sich so auch noch einige Prozent Währungsgewinne herausschneiden (Währungsmanagement). Die kombinierte Rendite aus der laufenden Verzinsung, den Roll-Down-Effekten und möglichen Währungsgewinnen ergebe eine attraktive Gesamtrendite, sogar dann, wenn die Zinsen auf dem aktuellen Niveau verharren sollten. (Ausgabe Februar 2014) (18.02.2014/alc/a/a)
Deutsche Bundesanleihen mit fünfjähriger Laufzeit würden gerade noch mit 0,6% p.a. rentieren, in der Schweiz (0,18%), in Frankreich (0,9%), in den USA (1,4%) oder in Japan (0,2%) sehe es nicht viel besser aus. Es sei offensichtlich, dass hier das Chance/Risiko-Verhältnis nicht mehr stimme und dass bei diesem Zinsniveau viele institutionelle Investoren wie z.B. Pensionskassen ihren Auszahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen könnten. Was bleibe zu tun?
Parallel zu den Renditen der zehnjährigen T-Bonds seien im letzten Jahr auch die Renditen amerikanischer Unternehmensanleihen deutlich angestiegen. Wähle man dabei Anleihen von Emittenten mittlerer Bonität (BBB-BB), was immer noch einer recht ordentlichen Anlagequalität entspreche, komme man mit einem Rentenportfolio auf Durchschnittsrenditen von 5 bis 6%. So werfe z.B. die Anleihe der US-Tochter der Deutschen Telekom - T-Mobile - mit einer Laufzeit bis 2024 und einer Bonität von BB eine Rendite von 6% ab. (=Bonitätsmanagement).
Die Perspektiven für den US-Dollar seien auf mittlere Sicht gar nicht so schlecht. Solange er sich im Abwärtstrend befinde, müsse man kein Risiko eingehen und könne ihn kostenlos über Termingeschäfte absichern. In Aufwärtsbewegungen könne man diese Absicherungen temporär aufheben und sich so auch noch einige Prozent Währungsgewinne herausschneiden (Währungsmanagement). Die kombinierte Rendite aus der laufenden Verzinsung, den Roll-Down-Effekten und möglichen Währungsgewinnen ergebe eine attraktive Gesamtrendite, sogar dann, wenn die Zinsen auf dem aktuellen Niveau verharren sollten. (Ausgabe Februar 2014) (18.02.2014/alc/a/a)


