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Folgen des Tapering für Emerging Markets Bonds
03.02.14 14:55
AXA Investment Managers
Köln (www.anleihencheck.de) - AXA Investment Managers äußert sich zum Thema der Folgen des Tapering für Emerging Markets Bonds und andere risikobehaftete Anlagen, so die Experten von AXA Investment Managers.
Die US-Notenbank FED reduziere ihre Anleihenkäufe und läute damit das Ende des Quantitative Easing ein. Früher oder später werde dies zu steigenden Zinsen führen, prognostiziere Chris Iggo, CIO Fixed Income bei AXA Investment Managers. Die Frage, ob dies schlecht für Anleihen sei, lasse sich allerdings so einfach nicht beantworten, sage Iggo: "Es kommt darauf an, welche Anleihen Sie meinen."
So wechsle die FED nicht direkt vom Quantitative Easing zur Normalisierung, sondern konzentriere sich zunächst darauf, die kurzfristigen Zinsen für einige Zeit auf einem niedrigen Niveau zu halten. Allerdings sei dies lediglich ein Zwischenschritt auf dem Pfad hin zu einer restriktiveren Geldpolitik, erkläre Iggo: "Die Forwardkurven legen nahe, dass die Normalisierung in den USA zu kurzfristigen Zinssätzen von etwa vier Prozent führen könnten, was mit den gegenwärtigen Erwartungen für die Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes übereinstimmt." Dies sei die Basis für die bärischen Erwartungen vieler Marktteilnehmer zur weiteren Entwicklung an den Anleihemärkten, so Iggo.
Iggo weise jedoch darauf hin, dass das Tapering auch starke Auswirkungen auf andere Assetklassen haben dürfte: "Quantitative Easing hat zu höheren Preisen für alle Assets geführt, zu niedrigeren Renditen und zu Umschichtungen in Aktien."
Entsprechend seien die Auswirkungen des Wechsels in der Geldpolitik auch vor allem bei riskanteren Assets zu beobachten: Der S&P 500 sei seit der Bekanntgabe des Tapering um 36 Punkte gesunken, während der Volatilitätsindex VIX von 13,8 auf 17,4 Punkte gestiegen sei. "Die größten Auswirkungen hatte der Politikwechsel jedoch auf die Emerging Markets", erkläre Iggo.
"Eine Reihe von Schwellenländer-Währungen hat seit Jahresbeginn rapide abgewertet, was die Zentralbanken in Indien, Südafrika und der Türkei dazu gezwungen hat, die Zinsen zu erhöhen." Diese Reaktion der Märkte sei durchaus typisch, so Iggo: "Wenn riskante Assets neu bewertet werden, steigt die Volatilität - und mit ihr die Risikoaversion der Investoren. Dann kommt es zu einer steigenden Nachfrage nach sicheren Anlageformen wie Staatsanleihen aus den USA oder Großbritannien." (03.02.2014/alc/a/a)
Die US-Notenbank FED reduziere ihre Anleihenkäufe und läute damit das Ende des Quantitative Easing ein. Früher oder später werde dies zu steigenden Zinsen führen, prognostiziere Chris Iggo, CIO Fixed Income bei AXA Investment Managers. Die Frage, ob dies schlecht für Anleihen sei, lasse sich allerdings so einfach nicht beantworten, sage Iggo: "Es kommt darauf an, welche Anleihen Sie meinen."
Iggo weise jedoch darauf hin, dass das Tapering auch starke Auswirkungen auf andere Assetklassen haben dürfte: "Quantitative Easing hat zu höheren Preisen für alle Assets geführt, zu niedrigeren Renditen und zu Umschichtungen in Aktien."
Entsprechend seien die Auswirkungen des Wechsels in der Geldpolitik auch vor allem bei riskanteren Assets zu beobachten: Der S&P 500 sei seit der Bekanntgabe des Tapering um 36 Punkte gesunken, während der Volatilitätsindex VIX von 13,8 auf 17,4 Punkte gestiegen sei. "Die größten Auswirkungen hatte der Politikwechsel jedoch auf die Emerging Markets", erkläre Iggo.
"Eine Reihe von Schwellenländer-Währungen hat seit Jahresbeginn rapide abgewertet, was die Zentralbanken in Indien, Südafrika und der Türkei dazu gezwungen hat, die Zinsen zu erhöhen." Diese Reaktion der Märkte sei durchaus typisch, so Iggo: "Wenn riskante Assets neu bewertet werden, steigt die Volatilität - und mit ihr die Risikoaversion der Investoren. Dann kommt es zu einer steigenden Nachfrage nach sicheren Anlageformen wie Staatsanleihen aus den USA oder Großbritannien." (03.02.2014/alc/a/a)


