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Finanzmärkte: Wachstumstreiber Donald Trump?


31.01.17 15:00
AXA Investment Managers

Köln (www.anleihencheck.de) - AXA Investment Managers äußert sich zur Entwicklung der Finanzmärkte nach Beginn der Trump-Präsidentschaft:

"Nichts, was in dieser Woche aus Washington an die Öffentlichkeit drang, steht der Annahme entgegen, dass die neue Regierung versuchen wird, das Wachstum anzukurbeln - durch niedrigere Steuern, weniger Regulierung und zusätzliche Ausgaben. Es scheint somit klar, dass Präsident Trump für Wachstum ist", sagt Chris Iggo, CIO Fixed Income bei AXA Investment Managers, am 27. Januar 2017.

Der Bond-Bärenmarkt entwickle sich anders als von vielen vorhergesagt. Dies habe Chris Iggo beobachtet: "Die Zinsen steigen, das ist wahr. Aber sie steigen vermutlich aufgrund höheren Wirtschaftswachstums und höherer Inflationserwartungen." Dies bedeute auch, dass vielfach Unternehmensanleihen gut performen und Teile des Anleihemarktes positive Gesamtrenditen liefern würden. "Duration zu shorten und stattdessen auf Kreditrisiko und die Inflation zu setzen, mag der Konsensus sein - aber diese Positionierung kann funktionieren, und sie wird dies vermutlich so lange tun, bis die Zinsen so hoch steigen, dass die Menschen beginnen sich um die Konjunktur in den USA zu sorgen", so Iggo.

Momentan stünden ohnehin die vom neuen US-Präsidenten Donald Trump ausgelösten Wachstumsphantasien im Vordergrund: "Der Trump-Boom hält an - und die Aufregung war groß, als der Dow Jones die Marke von 20.000 Punkten durchbrach", erläutere Iggo. Für den Experten gebe es auch wenig Grund für ein baldiges Ende der Wachstumsstory: "Nichts, was in dieser Woche aus Washington an die Öffentlichkeit drang, steht der Annahme entgegen, dass die neue Regierung versuchen wird, das Wachstum anzukurbeln - durch niedrigere Steuern, weniger Regulierung und zusätzliche Ausgaben. Es scheint somit klar, dass Präsident Trump für Wachstum steht." (31.01.2017/alc/a/a)