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Festverzinsliche keine Renditebringer
08.01.19 12:01
Alte Leipziger Trust
Oberursel (www.anleihencheck.de) - Das weiterhin extrem niedrige Zinsniveau liefert weiterhin kaum Beiträge für den Vermögensaufbau, so die Experten der Alte Leipziger Trust.
So habe die durchschnittliche Umlaufrendite festverzinslicher Wertpapiere 2018 mit 0,44% kaum über dem Niveau von 2017 gelegen. Bei Spareinlagen mit bis zu dreimonatiger Kündigungsfrist sei die Durchschnittsverzinsung im letzten Jahr auf 0,16% gesunken. Lediglich Anleger mit älteren Festzinsanlagen, Rentenpapieren oder Lebensversicherungen würden noch vom höheren Zinsniveau vergangener Tage profitieren.
Allerdings würden viele dieser Investments nach und nach auslaufen, sodass der durchschnittliche Nominalzins zinstragender Geldvermögensbestandteile nach Steuern und Verwaltungsaufwand auf 0,8% zurückgegangen sei und damit erneut nicht einmal die leicht gestiegene Inflationsrate von 1,9% habe ausgleichen können. Der Realzins sei damit von -0,8% im Jahr 2017 auf-1,0% im Jahr 2018 zurückgegangen. Das entspreche einem Kaufkraftverlust des Geldvermögens von 46 Milliarden Euro.
Unter der Annahme, dass die Aktienmärkte die Kursverluste des abgelaufenen Jahres wenigstens zum Teil wettmachen könnten, dürfte das private Geldvermögen 2019 wieder deutlicher wachsen. (Ausgabe Januar 2019) (08.01.2019/alc/a/a)
So habe die durchschnittliche Umlaufrendite festverzinslicher Wertpapiere 2018 mit 0,44% kaum über dem Niveau von 2017 gelegen. Bei Spareinlagen mit bis zu dreimonatiger Kündigungsfrist sei die Durchschnittsverzinsung im letzten Jahr auf 0,16% gesunken. Lediglich Anleger mit älteren Festzinsanlagen, Rentenpapieren oder Lebensversicherungen würden noch vom höheren Zinsniveau vergangener Tage profitieren.
Allerdings würden viele dieser Investments nach und nach auslaufen, sodass der durchschnittliche Nominalzins zinstragender Geldvermögensbestandteile nach Steuern und Verwaltungsaufwand auf 0,8% zurückgegangen sei und damit erneut nicht einmal die leicht gestiegene Inflationsrate von 1,9% habe ausgleichen können. Der Realzins sei damit von -0,8% im Jahr 2017 auf-1,0% im Jahr 2018 zurückgegangen. Das entspreche einem Kaufkraftverlust des Geldvermögens von 46 Milliarden Euro.
Unter der Annahme, dass die Aktienmärkte die Kursverluste des abgelaufenen Jahres wenigstens zum Teil wettmachen könnten, dürfte das private Geldvermögen 2019 wieder deutlicher wachsen. (Ausgabe Januar 2019) (08.01.2019/alc/a/a)


