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FOMC-Vertreter werden Abschwächung des jährlichen Lohnwachstums begrüßen
05.04.24 16:12
Ebury
Brüssel (www.anleihencheck.de) - Der Bericht über die Beschäftigtenzahlen in den USA ist sehr gut ausgefallen und wird sicherlich neue Zweifel aufkommen lassen, ob die US-Notenbank in der Position sein wird, die Zinssätze bereits auf ihrer Juni-Sitzung zu senken, so Matthew Ryan, Head of Market Strategy bei Ebury.
Nicht nur, dass die Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze im März um mehr als 100.000 über den Erwartungen gelegen habe, auch der gleitende Dreimonatsdurchschnitt liege nun bei sehr gesunden 276.000 - dem höchsten Stand seit März 2023.
Die FOMC-Vertreter würden die Abschwächung des jährlichen Lohnwachstums begrüßen, das mit 4,1% auf ein fast zweijähriges Tief gefallen sei. Dennoch habe sich das monatliche Lohnwachstum beschleunigt, und es bleibe noch einiges zu tun, bevor der Ausschuss absolutes Vertrauen haben könne, dass die Sekundäreffekte auf die Inflation verpufft seien.
Der US-Dollar habe sich aufgrund des Berichts erholt, wobei die Futures nun eine Wahrscheinlichkeit von weniger als zwei zu drei für eine Zinssenkung von 25 Basispunkten durch die FED im Juni anzeigen würden. Die Experten seien der Meinung, dass ein weiterer starker US-Inflationsbericht ausreichen könnte, um das Pendel zugunsten eines verzögerten Beginns der Lockerung und eines Beginns von Zinssenkungen frühestens auf der Juli-Sitzung ausschlagen zu lassen. (05.04.2024/alc/a/a)
Nicht nur, dass die Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze im März um mehr als 100.000 über den Erwartungen gelegen habe, auch der gleitende Dreimonatsdurchschnitt liege nun bei sehr gesunden 276.000 - dem höchsten Stand seit März 2023.
Die FOMC-Vertreter würden die Abschwächung des jährlichen Lohnwachstums begrüßen, das mit 4,1% auf ein fast zweijähriges Tief gefallen sei. Dennoch habe sich das monatliche Lohnwachstum beschleunigt, und es bleibe noch einiges zu tun, bevor der Ausschuss absolutes Vertrauen haben könne, dass die Sekundäreffekte auf die Inflation verpufft seien.
Der US-Dollar habe sich aufgrund des Berichts erholt, wobei die Futures nun eine Wahrscheinlichkeit von weniger als zwei zu drei für eine Zinssenkung von 25 Basispunkten durch die FED im Juni anzeigen würden. Die Experten seien der Meinung, dass ein weiterer starker US-Inflationsbericht ausreichen könnte, um das Pendel zugunsten eines verzögerten Beginns der Lockerung und eines Beginns von Zinssenkungen frühestens auf der Juli-Sitzung ausschlagen zu lassen. (05.04.2024/alc/a/a)


