Erweiterte Funktionen
FOMC-Tagung beginnt am Nachmittag
19.09.17 08:45
National-Bank AG
Essen (www.anleihencheck.de) - Erwartungsgemäß sorgten die Wirtschaftsdaten, die gestern veröffentlicht wurden, für keine Impulse, so die Analysten der National-Bank AG.
So hätten bspw. die endgültigen Werte für die Entwicklung der Konsumentenpreise im Euroraum die Schätzungen bestätigt. Die Teuerung habe etwas Dynamik aufgenommen, ohne dass das Ziel der EZB erreicht sei. Immerhin habe der Chef der Zentralbank Estlands ein paar Denkanstöße zur künftigen Geldpolitik der EZB gegeben. Vielleicht präsentiere die EZB den Investoren am 26. Oktober ein erheblich umfangreicheres Konzept zur Geldpolitik, als es derzeit den Anschein habe. Schließlich seien die Anleger vor allem auf die Zahlen zum künftigen Volumen des QE-Programms fixiert. Allerdings sei er (leider) nicht konkreter geworden, was noch möglich sei, welche zusätzlichen, weiteren geldpolitischen Instrumente er gemeint habe usw. Viel beachtet worden seien die Aussagen des britischen Notenbankchefs. Er habe noch einmal deutlich gemacht, dass die Bank of England die geldpolitische Wende in den nächsten Monaten einleiten wolle. Es werde darauf spekuliert, dass es bereits auf dem nächsten turnusmäßigen Treffen des geldpolitischen Gremiums soweit sein könnte.
Bei ihre Überlegungen sollten die Anleger jedoch nicht übersehen, dass es bisher keine sichtbaren Fortschritte bei den EU-Austrittsverhandlungen UKs gebe. Das bleibe trotz der jüngst importierten Inflation sowie eines robusten britischen Arbeitsmarktes ein Risiko für die BoE, dessen Auswirkungen die Notenbank nicht einschätzen könne. Da würden auch keine Szenarioanalysen helfen. Sei die Leitzinswende einmal eingeleitet, werde es sehr schwer werden, wieder zurück zu rudern.
Heute Nachmittag beginne die Tagung des FOMC, auf deren Ergebnisse sowie der anschließenden Pressekonferenz morgen Abend die Investoren gespannt warten würden. Nichtsdestotrotz sollten die Konjunkturdaten, die heute veröffentlicht würden, nicht ganz unbeachtet bleiben. Die europäischen Außenhandelsdaten dürften einen Eindruck geben, wie gut der Euroraum in das Q3 gestartet sei. Die Stimmung der Investoren gemessen mit dem ZEW dürfte trotz der Probleme auf der koreanischen Halbinsel und der Performance der US-Regierung sehr gut sein. Alles andere wäre in Anbetracht der Entwicklung auf den Kapitalmärkten eine Überraschung.
Die Zahl der US-Baubeginne und Genehmigungen sollten auf einem hohen Niveau verharren. Vom Bau dürfte die US-Wirtschaft weitere Impulse erfahren, nicht nur aufgrund der Wiederaufbaumaßnahmen der durch die Wirbelstürme gebeutelten Regionen. Im Übrigen sei ja bereits der nächste Sturm unterwegs, der nach aktuellen Erkenntnissen einen ähnlichen Weg nehmen könnte wie "Irma". Ganz außer Acht lassen sollten die Marktteilnehmer die Entwicklungen auf der koreanischen Halbinsel ebenfalls nicht. Der US-Verteidigungsminister habe die Stationierung von Atomwaffen in Südkorea ins Spiel gebracht. Das wäre sicher die nächste Stufe der Eskalation.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) dürfte mit leichten Kursgewinnen in den Tag starten. Die Anleger würden aufgrund der FOMC-Tagung weiterhin eher zurückhaltend bleiben. Aufgrund der Verluste, die der Bund-Future in den vergangenen Tagen habe hinnehmen müssen, wäre es allmählich jedoch Zeit für einen Gegenreaktion. Im Tagesverlauf dürfte er sich zwischen 160,30 und 161,80 bewegen. Die Rendite der zehnjährigen US-Treasuries sollte zwischen 2,13 und 2,27% schwanken. (19.09.2017/alc/a/a)
So hätten bspw. die endgültigen Werte für die Entwicklung der Konsumentenpreise im Euroraum die Schätzungen bestätigt. Die Teuerung habe etwas Dynamik aufgenommen, ohne dass das Ziel der EZB erreicht sei. Immerhin habe der Chef der Zentralbank Estlands ein paar Denkanstöße zur künftigen Geldpolitik der EZB gegeben. Vielleicht präsentiere die EZB den Investoren am 26. Oktober ein erheblich umfangreicheres Konzept zur Geldpolitik, als es derzeit den Anschein habe. Schließlich seien die Anleger vor allem auf die Zahlen zum künftigen Volumen des QE-Programms fixiert. Allerdings sei er (leider) nicht konkreter geworden, was noch möglich sei, welche zusätzlichen, weiteren geldpolitischen Instrumente er gemeint habe usw. Viel beachtet worden seien die Aussagen des britischen Notenbankchefs. Er habe noch einmal deutlich gemacht, dass die Bank of England die geldpolitische Wende in den nächsten Monaten einleiten wolle. Es werde darauf spekuliert, dass es bereits auf dem nächsten turnusmäßigen Treffen des geldpolitischen Gremiums soweit sein könnte.
Heute Nachmittag beginne die Tagung des FOMC, auf deren Ergebnisse sowie der anschließenden Pressekonferenz morgen Abend die Investoren gespannt warten würden. Nichtsdestotrotz sollten die Konjunkturdaten, die heute veröffentlicht würden, nicht ganz unbeachtet bleiben. Die europäischen Außenhandelsdaten dürften einen Eindruck geben, wie gut der Euroraum in das Q3 gestartet sei. Die Stimmung der Investoren gemessen mit dem ZEW dürfte trotz der Probleme auf der koreanischen Halbinsel und der Performance der US-Regierung sehr gut sein. Alles andere wäre in Anbetracht der Entwicklung auf den Kapitalmärkten eine Überraschung.
Die Zahl der US-Baubeginne und Genehmigungen sollten auf einem hohen Niveau verharren. Vom Bau dürfte die US-Wirtschaft weitere Impulse erfahren, nicht nur aufgrund der Wiederaufbaumaßnahmen der durch die Wirbelstürme gebeutelten Regionen. Im Übrigen sei ja bereits der nächste Sturm unterwegs, der nach aktuellen Erkenntnissen einen ähnlichen Weg nehmen könnte wie "Irma". Ganz außer Acht lassen sollten die Marktteilnehmer die Entwicklungen auf der koreanischen Halbinsel ebenfalls nicht. Der US-Verteidigungsminister habe die Stationierung von Atomwaffen in Südkorea ins Spiel gebracht. Das wäre sicher die nächste Stufe der Eskalation.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) dürfte mit leichten Kursgewinnen in den Tag starten. Die Anleger würden aufgrund der FOMC-Tagung weiterhin eher zurückhaltend bleiben. Aufgrund der Verluste, die der Bund-Future in den vergangenen Tagen habe hinnehmen müssen, wäre es allmählich jedoch Zeit für einen Gegenreaktion. Im Tagesverlauf dürfte er sich zwischen 160,30 und 161,80 bewegen. Die Rendite der zehnjährigen US-Treasuries sollte zwischen 2,13 und 2,27% schwanken. (19.09.2017/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


