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FOMC-Sitzungsprotokoll im Fokus
09.10.24 08:38
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Es herrschte Unsicherheit am Markt, gewartet wird daher auf die Inflationsdaten für September (morgen) und die Produzentenpreise am Freitag, da sie Einfluss auf die Geldpolitik der US-Notenbank FED haben dürften, so die Analysten der Nord LB.
Heute werde von den Märkten - neben den Wortmeldungen von einigen Notenbankern - vor allem auf die Veröffentlichung des FOMC-Sitzungsprotokolls zu achten sein, welches den interessierten Beobachtern der Geldpolitik in Washington vielleicht weitere relevante Informationen bezüglich der Motive der US-Zentralbanker liefern könne, die das Leitzinsniveau anlässlich dieses Termins doch recht kräftig gesenkt hätten.
Angesichts der schwächelnden Konjunktur plane die chinesische Regierung ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Stützung der Wirtschaft. Der Vorsitzende der Wirtschaftsplanungsbehörde des Landes, Zheng Shanjie, habe angekündigt, die Fiskalpolitik zu stärken und die Koordination verschiedener Politikbereiche zu verbessern. Geplant seien u.a. die Ausgabe von Sonderanleihen, eine stärkere Förderung von Kleinunternehmen sowie Schritte zur Stabilisierung des Immobilienmarktes.
Zudem wolle die Volksrepublik ausländische Investitionen fördern und langfristiges Kapital in die Finanzmärkte lenken. Für Ausgaben und Investitionsprojekte sollten in diesem Jahr 200 Milliarden Yuan (rund 25,74 Mrd. EUR) bereitgestellt werden. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt kämpfe derzeit mit einer Wachstumsschwäche. Mit dem angekündigten Maßnahmenpaket reagiere die Regierung auf die an-haltenden wirtschaftlichen Herausforderungen, darunter eine schwache Binnennachfrage und Probleme im Immobiliensektor. (09.10.2024/alc/a/a)
Heute werde von den Märkten - neben den Wortmeldungen von einigen Notenbankern - vor allem auf die Veröffentlichung des FOMC-Sitzungsprotokolls zu achten sein, welches den interessierten Beobachtern der Geldpolitik in Washington vielleicht weitere relevante Informationen bezüglich der Motive der US-Zentralbanker liefern könne, die das Leitzinsniveau anlässlich dieses Termins doch recht kräftig gesenkt hätten.
Angesichts der schwächelnden Konjunktur plane die chinesische Regierung ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Stützung der Wirtschaft. Der Vorsitzende der Wirtschaftsplanungsbehörde des Landes, Zheng Shanjie, habe angekündigt, die Fiskalpolitik zu stärken und die Koordination verschiedener Politikbereiche zu verbessern. Geplant seien u.a. die Ausgabe von Sonderanleihen, eine stärkere Förderung von Kleinunternehmen sowie Schritte zur Stabilisierung des Immobilienmarktes.
Zudem wolle die Volksrepublik ausländische Investitionen fördern und langfristiges Kapital in die Finanzmärkte lenken. Für Ausgaben und Investitionsprojekte sollten in diesem Jahr 200 Milliarden Yuan (rund 25,74 Mrd. EUR) bereitgestellt werden. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt kämpfe derzeit mit einer Wachstumsschwäche. Mit dem angekündigten Maßnahmenpaket reagiere die Regierung auf die an-haltenden wirtschaftlichen Herausforderungen, darunter eine schwache Binnennachfrage und Probleme im Immobiliensektor. (09.10.2024/alc/a/a)


