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FOMC-Sitzung: Der Fokus der Marktteilnehmer liegt auf der Sitzung im März
01.02.18 13:15
State Street Global Advisors
Boston (www.anleihencheck.de) - Da sich die Federal Reserve bereits mitten in ihrem Zinserhöhungszyklus befindet, ging die letzte FOMC-Sitzung von Janet Yellen relativ geräuschlos über die Bühne, so Sophia Ferguson, Senior Portfoliomanager für Active Fixed Income and Currency bei State Street Global Advisors.
Seit der letzten Sitzung hätten sich die Wirtschaftsdaten entsprechend der im Dezember veröffentlichten Prognosen entwickelt und die Finanzmärkte hätten eine Zinserhöhung im März bereits mit einer hohen Wahrscheinlichkeit eingepreist. Die jüngsten Wirtschaftsdaten stünden weiterhin in Einklang mit dem vom FOMC vorgesehenen Leitzinserhöhungspfad für 2018. Die wichtigste Frage, die die Federal Reserve in diesem Jahr beantworten müsse, sei jedoch, wie hoch sie die Leitzinsen insgesamt anheben werde. Zuletzt seien die möglichen Auswirkungen des Steuerpakets auf die Geldpolitik zwar stärker in den Fokus geraten - schnellere und aggressivere Zinserhöhungen würden jedoch nur dann eintreten, wenn die Nachfrage durch die Fiskalpolitik so stark angekurbelt werde, dass das Wirtschaftswachstum unerwartet stark ansteige und die Arbeitslosigkeit deutlich sinke.
Die Experten würden nicht damit rechnen, dass die Steuerreform zu einem Nachfrageanstieg führen werde; sie werde vielmehr die Angebotsseite beeinflussen, ohne dabei eine Wirkung auf die Inflation zu haben. Angesichts des begrenzten Inflationsdrucks und der deutlichen Abflachung der Zinsstrukturkurve würden die Experten mit Spannung auf die Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls am 21. Februar warten, um einen Einblick in den möglichen Diskurs innerhalb des FOMC zu den Normalisierungsplänen für die Geldpolitik oder alternativen geldpolitischen Maßnahmen zu gewinnen.
Bei der letzten Sitzung von FED-Vorsitzenden Janet Yellen gab es keine unerwarteten Überraschungen, so Antoine Lesné, Leiter der Abteilung EMEA ETF-Strategie für SPDR ETFs bei State Street Global Advisors. Der Fokus der Marktteilnehmer liege auf der Sitzung im März mit Jerome Powell als neuem Vorsitzenden. Für diese Sitzung sei eine Leitzinserhöhung bereits mehr oder weniger von den Marktteilnehmern eingepreist. Auch das nach der Sitzung veröffentlichte Statement der Federal Reserve werde diese Erwartungen kaum noch verändern.
Am Markt seien zurzeit drei mögliche Zinserhöhungen eingepreist. Die Zinskurve für US-Staatsanleihen könnte im Jahresverlauf noch weiter abflachen, es sei denn die Inflation steige wegen der Auswirkungen des Steuerpakets auf die Nachfrage stärker als angenommen. ETF-Anleger hätten bislang auf die flache Kurve reagiert, indem sie sowohl in kurz- als auch in langfristige US-Unternehmensanleihen investiert hätten. (Ausgabe vom 31.01.2018) (01.02.2018/alc/a/a)
Seit der letzten Sitzung hätten sich die Wirtschaftsdaten entsprechend der im Dezember veröffentlichten Prognosen entwickelt und die Finanzmärkte hätten eine Zinserhöhung im März bereits mit einer hohen Wahrscheinlichkeit eingepreist. Die jüngsten Wirtschaftsdaten stünden weiterhin in Einklang mit dem vom FOMC vorgesehenen Leitzinserhöhungspfad für 2018. Die wichtigste Frage, die die Federal Reserve in diesem Jahr beantworten müsse, sei jedoch, wie hoch sie die Leitzinsen insgesamt anheben werde. Zuletzt seien die möglichen Auswirkungen des Steuerpakets auf die Geldpolitik zwar stärker in den Fokus geraten - schnellere und aggressivere Zinserhöhungen würden jedoch nur dann eintreten, wenn die Nachfrage durch die Fiskalpolitik so stark angekurbelt werde, dass das Wirtschaftswachstum unerwartet stark ansteige und die Arbeitslosigkeit deutlich sinke.
Bei der letzten Sitzung von FED-Vorsitzenden Janet Yellen gab es keine unerwarteten Überraschungen, so Antoine Lesné, Leiter der Abteilung EMEA ETF-Strategie für SPDR ETFs bei State Street Global Advisors. Der Fokus der Marktteilnehmer liege auf der Sitzung im März mit Jerome Powell als neuem Vorsitzenden. Für diese Sitzung sei eine Leitzinserhöhung bereits mehr oder weniger von den Marktteilnehmern eingepreist. Auch das nach der Sitzung veröffentlichte Statement der Federal Reserve werde diese Erwartungen kaum noch verändern.
Am Markt seien zurzeit drei mögliche Zinserhöhungen eingepreist. Die Zinskurve für US-Staatsanleihen könnte im Jahresverlauf noch weiter abflachen, es sei denn die Inflation steige wegen der Auswirkungen des Steuerpakets auf die Nachfrage stärker als angenommen. ETF-Anleger hätten bislang auf die flache Kurve reagiert, indem sie sowohl in kurz- als auch in langfristige US-Unternehmensanleihen investiert hätten. (Ausgabe vom 31.01.2018) (01.02.2018/alc/a/a)


