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FOMC: Leitzinsanhebung in 2016 noch nicht vom Tisch
28.07.16 10:44
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Die US-Notenbank hat gestern anlässlich der FOMC-Sitzung keine Veränderungen am Niveau der Leitzinsen in den USA vorgenommen, so die Analysten der Nord LB.
Die obere Grenze für die Fed Funds Target Rate bleibe damit bei 0,50%. Allerdings seien interessante Anpassungen am Statement des Gremiums umgesetzt worden. So würden die US-Notenbanker inzwischen verringerte Risiken für das Wachstum sehen. Zudem habe es eine abweichende Meinung gegeben. Esther George von der regionalen Notenbank von Kansas City habe für eine Zinsanhebung um 25 BP gestimmt. Diese doch spannenden Details hätten die Analysten angesichts der in den Vereinigten Staaten bereits zu beobachtenden Wachstumsbeschleunigung nicht völlig überrascht. Dennoch bleibe festzuhalten, dass die US-Notenbank Signale in Richtung einer vielleicht doch zeitnäheren Straffung ihrer geldpolitischen Ausrichtung gesendet habe.
Aufgrund des drohenden Brexits hätten die Analysten ihre US-Zinsprognose angepasst und den wahrscheinlichsten Termin für die zweite Leitzinsanhebung der FED im aktuellen Zyklus in das Jahr 2017 verschoben. Bei dieser Prognose würden die Analysten zunächst noch bleiben. Die aktuellen Signale aus der FED würden aber zeigen, dass eine Leitzinsanhebung in 2016 noch nicht vom Tisch sei. Man werde nun mit erhöhter Aufmerksamkeit auf US-Wirtschaftsdaten blicken müssen.
Schon die am morgigen Tage zur Veröffentlichung anstehenden vorläufigen Zahlen zur Entwicklung des US-BIPs seien in diesem Kontext von Relevanz. Hier werde man auch auf Revisionen der historischen Daten achten müssen. Aufgrund von methodologischen Anpassungen könnte sich das US-Wachstum in der jüngeren Vergangenheit etwas freundlicher präsentieren.
Zudem hätten natürlich die Arbeitsmarktzahlen in der kommenden Woche eine große Bedeutung. Man sollte nach Auffassung der Analysten dann auch besonders sorgfältig in das Protokoll der gestern beendeten FOMC-Sitzung blicken, um weitere Aufschlüsse bezüglich der Diskussionsprozesse innerhalb der US-Zentralbank zu erhalten. Sollten sich keine spürbaren Belastungen der US-Wirtschaft durch den Brexit ergeben, müssten die Analysten ihre Zinsprognose natürlich anpassen. Dann würden die Analysten wahrscheinlich bereits im Dezember eine Anhebung der Fed Funds Target Rate erwarten.
Sollte es dazu kommen, würde sich ein etwas positiveres Umfeld für den US-Dollar ergeben. Für die internationalen Aktienmärkte müsste eine etwas zügigere Normalisierung des US-Leitzinsniveaus nicht zwangsläufig zum Problem werden. Natürlich stütze die global lockere Geldpolitik momentan die Kurse an den Börsen, den Marktteilnehmern sei aber klar, dass die US-Notenbank nur dann handeln werde, wenn die Wirtschaftslage in Nordamerika eine Leitzinsanhebung auch wirklich zulasse. Insofern wäre ein Zinsschritt der Zentralbank in Washington vor allem ein Signal in Richtung einer erfreulichen Entwicklung der US-Konjunktur und somit nicht notwendigerweise ein Belastungsfaktor für die Preise der Dividendenpapiere.
Die FED habe gestern keine Anpassungen am US-Leitzinsniveau vorgenommen. Das Zögern der Zentralbank habe die Märkte sicherlich nicht überrascht. Allerdings habe man Signale ausgesendet, die relativ klar zeigen würden, dass eine Leitzinsanhebung in 2016 noch nicht vom Tisch sei. (28.07.2016/alc/a/a)
Die obere Grenze für die Fed Funds Target Rate bleibe damit bei 0,50%. Allerdings seien interessante Anpassungen am Statement des Gremiums umgesetzt worden. So würden die US-Notenbanker inzwischen verringerte Risiken für das Wachstum sehen. Zudem habe es eine abweichende Meinung gegeben. Esther George von der regionalen Notenbank von Kansas City habe für eine Zinsanhebung um 25 BP gestimmt. Diese doch spannenden Details hätten die Analysten angesichts der in den Vereinigten Staaten bereits zu beobachtenden Wachstumsbeschleunigung nicht völlig überrascht. Dennoch bleibe festzuhalten, dass die US-Notenbank Signale in Richtung einer vielleicht doch zeitnäheren Straffung ihrer geldpolitischen Ausrichtung gesendet habe.
Aufgrund des drohenden Brexits hätten die Analysten ihre US-Zinsprognose angepasst und den wahrscheinlichsten Termin für die zweite Leitzinsanhebung der FED im aktuellen Zyklus in das Jahr 2017 verschoben. Bei dieser Prognose würden die Analysten zunächst noch bleiben. Die aktuellen Signale aus der FED würden aber zeigen, dass eine Leitzinsanhebung in 2016 noch nicht vom Tisch sei. Man werde nun mit erhöhter Aufmerksamkeit auf US-Wirtschaftsdaten blicken müssen.
Zudem hätten natürlich die Arbeitsmarktzahlen in der kommenden Woche eine große Bedeutung. Man sollte nach Auffassung der Analysten dann auch besonders sorgfältig in das Protokoll der gestern beendeten FOMC-Sitzung blicken, um weitere Aufschlüsse bezüglich der Diskussionsprozesse innerhalb der US-Zentralbank zu erhalten. Sollten sich keine spürbaren Belastungen der US-Wirtschaft durch den Brexit ergeben, müssten die Analysten ihre Zinsprognose natürlich anpassen. Dann würden die Analysten wahrscheinlich bereits im Dezember eine Anhebung der Fed Funds Target Rate erwarten.
Sollte es dazu kommen, würde sich ein etwas positiveres Umfeld für den US-Dollar ergeben. Für die internationalen Aktienmärkte müsste eine etwas zügigere Normalisierung des US-Leitzinsniveaus nicht zwangsläufig zum Problem werden. Natürlich stütze die global lockere Geldpolitik momentan die Kurse an den Börsen, den Marktteilnehmern sei aber klar, dass die US-Notenbank nur dann handeln werde, wenn die Wirtschaftslage in Nordamerika eine Leitzinsanhebung auch wirklich zulasse. Insofern wäre ein Zinsschritt der Zentralbank in Washington vor allem ein Signal in Richtung einer erfreulichen Entwicklung der US-Konjunktur und somit nicht notwendigerweise ein Belastungsfaktor für die Preise der Dividendenpapiere.
Die FED habe gestern keine Anpassungen am US-Leitzinsniveau vorgenommen. Das Zögern der Zentralbank habe die Märkte sicherlich nicht überrascht. Allerdings habe man Signale ausgesendet, die relativ klar zeigen würden, dass eine Leitzinsanhebung in 2016 noch nicht vom Tisch sei. (28.07.2016/alc/a/a)
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| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,65 % | 2,15 % | ||


