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FED wird nicht riskieren die Märkte zu überraschen
21.09.16 09:42
Edmond de Rothschild Asset Management
Paris (www.anleihencheck.de) - Anfang 2016 erwarteten die Märkte, dass die US-Notenbank FED ihre Zinsen in vier Etappen erhöhen würde, so die Experten von Edmond de Rothschild Asset Management.
Aufgrund der Sorgen um das globale Wachstum und insbesondere auch um die chinesische Wirtschaft hätten sich diese Annahmen über die letzten Monate geändert.
Für Eliezer Ben Zimra, Anleiheexperte und Fondsmanager bei Edmond de Rothschild Asset Management in Paris, würden die Anleihemärkte nur noch eine einzige Zinserhöhung bis Ende 2016 erwarten. Und diese Bewegung sei noch nicht mal eingepreist: "Wir sind mit dem aktuellen Marktkonsens einig und glauben, dass Janet Yellen es nicht riskieren wird, die Märkte zu überraschen, indem sie eine Zinserhöhung diese Woche ankündigen würde. Wir denken, sie wird damit noch bis zur Notenbanksitzung im Dezember warten."
Dennoch sei es Ben Zimra zufolge wahrscheinlich, dass die FED heute den lebhaften Arbeitsmarkt sowie die moderate Steigerung der Inflation in den USA hervorhebt. "Deswegen sind wir bei Edmond de Rothschild Asset Management noch vorsichtig, was die US-amerikanische Zinskurve betrifft. Vor allem am kurzen Ende, wo eine allmähliche Erhöhung des Zinsniveaus noch nicht vollständig eingepreist wurde. Gleichzeitig sind wir hinsichtlich inflationsgeschützter Anleihen positiv gestimmt, da diese einen Aufschwung bekommen könnten, wenn die FED die Zinserhöhung am 21. September verschiebt." (Ausgabe vom 20.09.2016) (21.09.2016/alc/a/a)
Aufgrund der Sorgen um das globale Wachstum und insbesondere auch um die chinesische Wirtschaft hätten sich diese Annahmen über die letzten Monate geändert.
Für Eliezer Ben Zimra, Anleiheexperte und Fondsmanager bei Edmond de Rothschild Asset Management in Paris, würden die Anleihemärkte nur noch eine einzige Zinserhöhung bis Ende 2016 erwarten. Und diese Bewegung sei noch nicht mal eingepreist: "Wir sind mit dem aktuellen Marktkonsens einig und glauben, dass Janet Yellen es nicht riskieren wird, die Märkte zu überraschen, indem sie eine Zinserhöhung diese Woche ankündigen würde. Wir denken, sie wird damit noch bis zur Notenbanksitzung im Dezember warten."
Dennoch sei es Ben Zimra zufolge wahrscheinlich, dass die FED heute den lebhaften Arbeitsmarkt sowie die moderate Steigerung der Inflation in den USA hervorhebt. "Deswegen sind wir bei Edmond de Rothschild Asset Management noch vorsichtig, was die US-amerikanische Zinskurve betrifft. Vor allem am kurzen Ende, wo eine allmähliche Erhöhung des Zinsniveaus noch nicht vollständig eingepreist wurde. Gleichzeitig sind wir hinsichtlich inflationsgeschützter Anleihen positiv gestimmt, da diese einen Aufschwung bekommen könnten, wenn die FED die Zinserhöhung am 21. September verschiebt." (Ausgabe vom 20.09.2016) (21.09.2016/alc/a/a)


