Erweiterte Funktionen
FED trifft die richtige Entscheidung
17.12.15 12:44
M&G Investments
London (www.anleihencheck.de) - Die Erhöhung der Leitzinsen durch die FED ist keine Überraschung, sondern die richtige Entscheidung, die auf den anhaltend positiven Signalen der US-Wirtschaft basiert, Jim Leaviss, Head of Retail Fixed Interest bei M&G Investments in London.
Der US-Arbeitsmarkt brumme und die Inflation liege inzwischen bei 2 Prozent. Die Normalisierung der Geldpolitik sei unausweichlich gewesen, wenn man bedenke, dass der Ölpreis die Inflation immer weniger hemmen dürfte und die Arbeitseinkommen in letzter Zeit gestiegen seien.
Die Experten von M&G Investments begrüßen auch Janet Yellens Aussage, dass dieser erste Schritt nicht der Start einer Serie rasch aufeinander folgender Zinserhöhungen markiert, sondern dass die FED sich weiterhin flexibel zeigen wird und die Zinsen nur langsam anheben will. Allerdings sähen sie ein gewisses Risiko, dass die FED schlussendlich die Zinsen dennoch schneller werde anheben müssen, als die Märke aktuell annehmen würden.
Trotzdem würden strukturbedingte Inflationshemmnisse und der hohe Verschuldungsgrad sowohl privater Haushalte als auch von Regierungen in vielen Weltregionen vermuten lassen, dass die FED den aktuellen Zinszyklus auf niedrigerem Niveau beenden werde als im historischen Vergleich. (17.12.2015/alc/a/a)
Der US-Arbeitsmarkt brumme und die Inflation liege inzwischen bei 2 Prozent. Die Normalisierung der Geldpolitik sei unausweichlich gewesen, wenn man bedenke, dass der Ölpreis die Inflation immer weniger hemmen dürfte und die Arbeitseinkommen in letzter Zeit gestiegen seien.
Die Experten von M&G Investments begrüßen auch Janet Yellens Aussage, dass dieser erste Schritt nicht der Start einer Serie rasch aufeinander folgender Zinserhöhungen markiert, sondern dass die FED sich weiterhin flexibel zeigen wird und die Zinsen nur langsam anheben will. Allerdings sähen sie ein gewisses Risiko, dass die FED schlussendlich die Zinsen dennoch schneller werde anheben müssen, als die Märke aktuell annehmen würden.
Trotzdem würden strukturbedingte Inflationshemmnisse und der hohe Verschuldungsgrad sowohl privater Haushalte als auch von Regierungen in vielen Weltregionen vermuten lassen, dass die FED den aktuellen Zinszyklus auf niedrigerem Niveau beenden werde als im historischen Vergleich. (17.12.2015/alc/a/a)


