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FED steckt in der Klemme
18.03.16 08:33
Carmignac Gestion
Luxemburg (www.anleihencheck.de) - Die FED steckt in der Klemme, denn die optimale geldmarktpolitische Strategie gibt es derzeit schlicht und einfach nicht, so Didier-Saint Georges, Managing Director und Mitglied des Investmentkommitees von Carmignac.
Die US-Kerninflation und -Arbeitslosenquote sollten Janet Yellen eigentlich dazu veranlassen, ihre Geldmarktpolitik zu verschärfen, um nicht den richtigen Moment zu verpassen. Aber man habe es momentan nicht mit normalen Zeiten zu tun: Die US-Konjunktur weise erste Anzeichen eines Abschwungs auf, sei nach wie vor hoch verschuldet und anfällig - vor allem für einen stärkeren US-Dollar und eine schwächere chinesische Wirtschaft. Gleichzeitig bleibe auch der Deflationsdruck weltweit hoch. So könnte eine zurückhaltende US-Notenbank den Märkten zwar erneut einen gewissen Trost spenden. Diese dürften die Augen vor der wirtschaftlichen Realität deshalb aber nicht verschließen. (Ausgabe vom 17.03.2016) (18.03.2016/alc/a/a)
Die US-Kerninflation und -Arbeitslosenquote sollten Janet Yellen eigentlich dazu veranlassen, ihre Geldmarktpolitik zu verschärfen, um nicht den richtigen Moment zu verpassen. Aber man habe es momentan nicht mit normalen Zeiten zu tun: Die US-Konjunktur weise erste Anzeichen eines Abschwungs auf, sei nach wie vor hoch verschuldet und anfällig - vor allem für einen stärkeren US-Dollar und eine schwächere chinesische Wirtschaft. Gleichzeitig bleibe auch der Deflationsdruck weltweit hoch. So könnte eine zurückhaltende US-Notenbank den Märkten zwar erneut einen gewissen Trost spenden. Diese dürften die Augen vor der wirtschaftlichen Realität deshalb aber nicht verschließen. (Ausgabe vom 17.03.2016) (18.03.2016/alc/a/a)


