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Die FED muss eine Strategie vorlegen
21.09.17 13:16
Aberdeen Asset Management
London (www.anleihencheck.de) - Die FED hat erste Schritte zum Abbau der Wertpapierbestände verkündet und einen weiteren Zinsschritt für Dezember durchblicken lassen, so Luke Bartholomew, Investment Stratege bei Aberdeen Standard Investments.
Die FED habe ein deutliches Signal gegeben, dass ein Zinsschritt im Dezember weiter auf dem Tisch liege. Aber es dürfte für Investoren schwierig werden, allzu viel Vertrauen in diese Vorhersage zu legen, zumal der FED jede Menge Zeit bleibe, die Meinung noch einmal zu ändern. Sicherlich glaube die FED weiter daran, dass die niedrige Arbeitslosigkeit letztendlich in einen Anstieg der Inflation münden werde. Aber wenn die Inflation weiterhin unter den Erwartungen bleibe, sei eine Umsetzung der Zinserhöhung durch die FED kaum wahrscheinlich. Über den Dezember hinaus sei die Geldpolitik noch größerer Unsicherheit unterworfen, da man abwarten müsse, wen Trump für die FED berufen werde.
Die FED müsse eine Strategie vorlegen, wie sie die Geldpolitik in einer Welt handhaben wolle, in der die Inflation und der Arbeitsmarkt nicht mehr wie in der Vergangenheit interagieren würden. Die Phillips-Kurve sei nicht tot, aber sie scheine nur noch hinterherzuhinken. Die FED müsse entscheiden, ob sie diese aufgebe oder nicht. Das sei derzeit noch kein Problem der Glaubwürdigkeit, aber es werde eines werden, wenn dieser Pfad fortgesetzt werde. Im nächsten Jahr stünden viele Veränderungen bei der FED an. Die Investoren würden hoffen, dass sich hieraus am Ende ein klareres Bild bezüglich der Inflation ergeben werde. (21.09.2017/alc/a/a)
Die FED habe ein deutliches Signal gegeben, dass ein Zinsschritt im Dezember weiter auf dem Tisch liege. Aber es dürfte für Investoren schwierig werden, allzu viel Vertrauen in diese Vorhersage zu legen, zumal der FED jede Menge Zeit bleibe, die Meinung noch einmal zu ändern. Sicherlich glaube die FED weiter daran, dass die niedrige Arbeitslosigkeit letztendlich in einen Anstieg der Inflation münden werde. Aber wenn die Inflation weiterhin unter den Erwartungen bleibe, sei eine Umsetzung der Zinserhöhung durch die FED kaum wahrscheinlich. Über den Dezember hinaus sei die Geldpolitik noch größerer Unsicherheit unterworfen, da man abwarten müsse, wen Trump für die FED berufen werde.
Die FED müsse eine Strategie vorlegen, wie sie die Geldpolitik in einer Welt handhaben wolle, in der die Inflation und der Arbeitsmarkt nicht mehr wie in der Vergangenheit interagieren würden. Die Phillips-Kurve sei nicht tot, aber sie scheine nur noch hinterherzuhinken. Die FED müsse entscheiden, ob sie diese aufgebe oder nicht. Das sei derzeit noch kein Problem der Glaubwürdigkeit, aber es werde eines werden, wenn dieser Pfad fortgesetzt werde. Im nächsten Jahr stünden viele Veränderungen bei der FED an. Die Investoren würden hoffen, dass sich hieraus am Ende ein klareres Bild bezüglich der Inflation ergeben werde. (21.09.2017/alc/a/a)


