Erweiterte Funktionen
FED erwartet frühere Leitzinsschritte
25.06.21 08:45
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Neue US-Konjunkturdaten fielen zuletzt enttäuschend aus, so die Analysten von Postbank Research.
Die Einzelhandelsumsätze seien im Mai mit 1,3 Prozent gegenüber dem Vormonat schneller gefallen als erwartet. Auch die Erholung der Industrieproduktion sei im zweiten Quartal ins Stocken geraten, während der Beschäftigungsanstieg mit 559 Tausend im Mai erneut hinter den Erwartungen zurückgeblieben sei.
Die Erholung in den USA sei damit aber noch lange nicht zu Ende. Die Privathaushalte würden über massive finanzielle Reserven verfügen, die sie im weiteren Jahresverlauf auch für den Konsum einsetzen würden. Die Industrieproduktion werde vor allem durch Lieferengpässe im Automobilsektor belastet - aktuelle Stimmungsindikatoren würden unverändert auf ein kräftiges Wachstum hindeuten.
Für eine negative Überraschung habe der Anstieg der Inflationsrate auf fünf Prozent im Mai gesorgt. Neben den Energiepreisen sei vor allem die Erholung der Dienstleistungspreise nach dem Ende des Lockdowns für den wachsenden Preisdruck verantwortlich. Die US-Währungshüter würden den Inflationsanstieg weiterhin für vorübergehend halten, nun aber bereits 2023 mit ersten Leitzinserhöhungen rechnen.
Der USD habe zum Euro nach der jüngsten FED-Sitzung deutlich zugelegt. Die sich abzeichnende Erholung im Euroraum könnte perspektivisch aber die Gemeinschaftswährung stützen. Die Prognose der Postbank werde aktuell zum Halbjahreswechsel überprüft und sobald möglich nachgeliefert. (Ausgabe Juli 2021) (25.06.2021/alc/a/a)
Die Einzelhandelsumsätze seien im Mai mit 1,3 Prozent gegenüber dem Vormonat schneller gefallen als erwartet. Auch die Erholung der Industrieproduktion sei im zweiten Quartal ins Stocken geraten, während der Beschäftigungsanstieg mit 559 Tausend im Mai erneut hinter den Erwartungen zurückgeblieben sei.
Für eine negative Überraschung habe der Anstieg der Inflationsrate auf fünf Prozent im Mai gesorgt. Neben den Energiepreisen sei vor allem die Erholung der Dienstleistungspreise nach dem Ende des Lockdowns für den wachsenden Preisdruck verantwortlich. Die US-Währungshüter würden den Inflationsanstieg weiterhin für vorübergehend halten, nun aber bereits 2023 mit ersten Leitzinserhöhungen rechnen.
Der USD habe zum Euro nach der jüngsten FED-Sitzung deutlich zugelegt. Die sich abzeichnende Erholung im Euroraum könnte perspektivisch aber die Gemeinschaftswährung stützen. Die Prognose der Postbank werde aktuell zum Halbjahreswechsel überprüft und sobald möglich nachgeliefert. (Ausgabe Juli 2021) (25.06.2021/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,65 % | 2,15 % | ||


