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FED: Zinssenkungserwartungen derzeit nicht besonders stark ausgeprägt - EZB: Ruhige Hand
02.02.26 09:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Das datenseitige Interesse gilt zu Wochenbeginn dem ISM-Index des Verarbeitenden Gewerbes, so die Analysten der Helaba.
Dieser US-Einkaufsmanagerindex sei wohl als eines der wichtigsten Konjunkturbarometer, weil es auf nationaler Ebene eine erste Indikation für die wirtschaftliche Dynamik im abgelaufenen Monat liefere. Die Vorgaben seien überwiegend freundlich und so werde zumeist mit einer Stimmungsverbesserung gerechnet. Gegenüber der Konsensschätzung sei die Helaba dabei sogar etwas zuversichtlicher. Zwar werde der ISM-Index die Wachstumsschwelle wohl nicht überspringen, dennoch sollte mit den Zahlen kein Grund aufkommen, die Zinssenkungserwartungen bezüglich der FED zu forcieren. Diese seien derzeit nicht besonders stark ausgeprägt, nachdem das FOMC in der letzten Woche das Leitzinsband erwartungsgemäß unangetastet gelassen habe. Eine erneute Zinssenkung um 25 Basispunkte werde mehrheitlich zwar zum Juni erwartet, vollständig eskomptiert sei sie aber erst per Juli dieses Jahres. Noch deutlich weniger Spekulation auf eine Zinsveränderung bestehe derzeit mit Blick auf die EZB, die in dieser Woche über die Geldpolitik entscheiden werde. Nur moderate Zinssenkungserwartungen bestünden bis Ende des Jahres. Diese seien zuletzt durch die Aufwertung des Euros begünstigt worden, denn Sorgen vor einem dauerhaften Dollareinbruch hätten sich breitgemacht. In dieser Woche werde der EZB-Rat aber zunächst wohl eine ruhige Hand bewahren und weiterhin darauf verweisen, dass das Zinsniveau angemessen sei und man in Abhängigkeit der Datenlage von Sitzung zu Sitzung neu entscheide. (02.02.2026/alc/a/a)
Dieser US-Einkaufsmanagerindex sei wohl als eines der wichtigsten Konjunkturbarometer, weil es auf nationaler Ebene eine erste Indikation für die wirtschaftliche Dynamik im abgelaufenen Monat liefere. Die Vorgaben seien überwiegend freundlich und so werde zumeist mit einer Stimmungsverbesserung gerechnet. Gegenüber der Konsensschätzung sei die Helaba dabei sogar etwas zuversichtlicher. Zwar werde der ISM-Index die Wachstumsschwelle wohl nicht überspringen, dennoch sollte mit den Zahlen kein Grund aufkommen, die Zinssenkungserwartungen bezüglich der FED zu forcieren. Diese seien derzeit nicht besonders stark ausgeprägt, nachdem das FOMC in der letzten Woche das Leitzinsband erwartungsgemäß unangetastet gelassen habe. Eine erneute Zinssenkung um 25 Basispunkte werde mehrheitlich zwar zum Juni erwartet, vollständig eskomptiert sei sie aber erst per Juli dieses Jahres. Noch deutlich weniger Spekulation auf eine Zinsveränderung bestehe derzeit mit Blick auf die EZB, die in dieser Woche über die Geldpolitik entscheiden werde. Nur moderate Zinssenkungserwartungen bestünden bis Ende des Jahres. Diese seien zuletzt durch die Aufwertung des Euros begünstigt worden, denn Sorgen vor einem dauerhaften Dollareinbruch hätten sich breitgemacht. In dieser Woche werde der EZB-Rat aber zunächst wohl eine ruhige Hand bewahren und weiterhin darauf verweisen, dass das Zinsniveau angemessen sei und man in Abhängigkeit der Datenlage von Sitzung zu Sitzung neu entscheide. (02.02.2026/alc/a/a)


