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FED-Sitzung für weitere Zinstrends besonders wichtig
12.03.21 14:15
Merck Finck
München (www.anleihencheck.de) - Kommende Woche tagen mit der FED sowie der Englischen und Japanischen Zentralbank gleich drei der Top-4 Notenbanken, so die Experten von Merck Finck a Quintet Private Bank in ihrem aktuellen "Wochenausblick".
"Obwohl die FED keine großen Änderung ihrer extrem expansiven Politik beschließen wird, ist die Sitzung nächste Woche für die weiteren Zinstrends besonders wichtig", sage Robert Greil. Der Chefstratege von Merck Finck verweise auf die zunehmende Nervosität an den Rentenmärkten: "Entscheidend wird sein, dass die FED ohne Wenn und Aber ein längeres Festhalten an ihrer geldpolitischen Ausrichtung bestätigt." Greil weiter: "Wir gehen davon aus, dass sie damit auch ein klares Bekenntnis für anhaltend attraktive Finanzierungsbedingungen - letztlich auch zugunsten der kostengünstigen Finanzierung der enormen US-Fiskalpakete durch die Ausgabe neuer Staatsanleihen - geben wird. Damit dürfte sie einen weiteren Anstieg der Treasury-Renditen begrenzen."
An Konjunkturnews würden in den USA vor allem am Dienstag Industrie- und Einzelhandelszahlen für Februar sowie eine Reihe von Immobilienmarktdaten publiziert. In Deutschland würden sich die Blicke am Dienstag vor allem auf die ZEW-Konjunkturerwartungen sowie die Produzentenpreise am Freitag richten. Mit den finalen Inflationszahlen für Februar würden am Mittwoch für den Euroraum weitere Preisdaten veröffentlicht. Und in Großbritannien stehe am Freitag noch das Verbrauchervertrauen für März im Fokus. In Asien schließlich würden Chinas Februarzahlen für die Industrie und den Einzelhandel am Montagmorgen die Datenwoche einläuten.
Politisch würden sich die Blicke neben den beiden Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz am Sonntag auf die niederländischen Parlamentswahlen am Mittwoch richten.
ZITATE:
"Obwohl die FED keine große Änderung ihrer extrem expansiven Politik beschließen wird, ist die Sitzung nächste Woche für die weiteren Zinstrends besonders wichtig."
"Angesichts der zunehmenden Nervosität an den Rentenmärkten wird entscheidend sein, dass die FED ohne Wenn und Aber ein längeres Festhalten an ihrer geldpolitischen Ausrichtung bestätigt."
"Wir gehen davon aus, dass sie damit ein klares Bekenntnis für anhaltend attraktive Finanzierungsbedingungen - letztlich auch zugunsten der kostengünstigen Finanzierung der enormen US-Fiskalpakete durch neue Staatsanleihen - geben wird. Damit dürfte sie einen weiteren Anstieg der Treasury-Renditen begrenzen." (12.03.2021/alc/a/a)
"Obwohl die FED keine großen Änderung ihrer extrem expansiven Politik beschließen wird, ist die Sitzung nächste Woche für die weiteren Zinstrends besonders wichtig", sage Robert Greil. Der Chefstratege von Merck Finck verweise auf die zunehmende Nervosität an den Rentenmärkten: "Entscheidend wird sein, dass die FED ohne Wenn und Aber ein längeres Festhalten an ihrer geldpolitischen Ausrichtung bestätigt." Greil weiter: "Wir gehen davon aus, dass sie damit auch ein klares Bekenntnis für anhaltend attraktive Finanzierungsbedingungen - letztlich auch zugunsten der kostengünstigen Finanzierung der enormen US-Fiskalpakete durch die Ausgabe neuer Staatsanleihen - geben wird. Damit dürfte sie einen weiteren Anstieg der Treasury-Renditen begrenzen."
An Konjunkturnews würden in den USA vor allem am Dienstag Industrie- und Einzelhandelszahlen für Februar sowie eine Reihe von Immobilienmarktdaten publiziert. In Deutschland würden sich die Blicke am Dienstag vor allem auf die ZEW-Konjunkturerwartungen sowie die Produzentenpreise am Freitag richten. Mit den finalen Inflationszahlen für Februar würden am Mittwoch für den Euroraum weitere Preisdaten veröffentlicht. Und in Großbritannien stehe am Freitag noch das Verbrauchervertrauen für März im Fokus. In Asien schließlich würden Chinas Februarzahlen für die Industrie und den Einzelhandel am Montagmorgen die Datenwoche einläuten.
ZITATE:
"Obwohl die FED keine große Änderung ihrer extrem expansiven Politik beschließen wird, ist die Sitzung nächste Woche für die weiteren Zinstrends besonders wichtig."
"Angesichts der zunehmenden Nervosität an den Rentenmärkten wird entscheidend sein, dass die FED ohne Wenn und Aber ein längeres Festhalten an ihrer geldpolitischen Ausrichtung bestätigt."
"Wir gehen davon aus, dass sie damit ein klares Bekenntnis für anhaltend attraktive Finanzierungsbedingungen - letztlich auch zugunsten der kostengünstigen Finanzierung der enormen US-Fiskalpakete durch neue Staatsanleihen - geben wird. Damit dürfte sie einen weiteren Anstieg der Treasury-Renditen begrenzen." (12.03.2021/alc/a/a)


