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FED-Sitzung: Kein Anlass für eine Zinssenkung
28.07.25 10:30
Berenberg
Hamburg (www.anleihencheck.de) - Bei der anstehenden Sitzung wird die US-Zentralbank Federal Reserve (FED) die Leitzinsspanne voraussichtlich unverändert bei 4,25 bis 4,50 Prozent belassen, so Dr. Felix Schmidt, Senior Economist bei Berenberg.
Im Gegensatz zum letzten Notenbanktreffen im Juni könnte die Entscheidung diesmal jedoch nicht einstimmig ausfallen. Denn FED-Gouverneur Christopher Waller habe sich zuletzt sehr taubenhaft gezeigt und könnte für eine Zinssenkung stimmen. Es scheine, als wolle er sich bereits jetzt bei US-Präsident Donald Trump für die im Mai nächsten Jahres anstehende Nachfolge Jerome Powells als FED-Präsident in Position bringen.
Die Datenlage spreche jedoch eindeutig dafür, im ‚Wait-and-See-Modus‘ zu verharren und die Geldpolitik nicht weiter zu lockern. Seit der letzten FED-Sitzung habe sich der Arbeitsmarkt als noch stabiler erwiesen als erwartet. Die Inflationsdaten würden wiederum deutliche Hinweise darauf geben, dass die Firmen die aufgrund der Zölle höheren Importpreise an die Konsumenten weitergeben würden. Dieser Zolleffekt werde in den kommenden Monaten noch deutlicher hervortreten und die Kerninflation erneut über die Drei-Prozent-Marke hieven. Auch für das restliche Jahr sei daher nicht mit einer Zinssenkung der FED zu rechnen. (28.07.2025/alc/a/a)
Im Gegensatz zum letzten Notenbanktreffen im Juni könnte die Entscheidung diesmal jedoch nicht einstimmig ausfallen. Denn FED-Gouverneur Christopher Waller habe sich zuletzt sehr taubenhaft gezeigt und könnte für eine Zinssenkung stimmen. Es scheine, als wolle er sich bereits jetzt bei US-Präsident Donald Trump für die im Mai nächsten Jahres anstehende Nachfolge Jerome Powells als FED-Präsident in Position bringen.
Die Datenlage spreche jedoch eindeutig dafür, im ‚Wait-and-See-Modus‘ zu verharren und die Geldpolitik nicht weiter zu lockern. Seit der letzten FED-Sitzung habe sich der Arbeitsmarkt als noch stabiler erwiesen als erwartet. Die Inflationsdaten würden wiederum deutliche Hinweise darauf geben, dass die Firmen die aufgrund der Zölle höheren Importpreise an die Konsumenten weitergeben würden. Dieser Zolleffekt werde in den kommenden Monaten noch deutlicher hervortreten und die Kerninflation erneut über die Drei-Prozent-Marke hieven. Auch für das restliche Jahr sei daher nicht mit einer Zinssenkung der FED zu rechnen. (28.07.2025/alc/a/a)


