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FED: Geldpolitik bleibt recht akkommodierend


27.07.17 10:09
State Street Global Advisors

Boston (www.anleihencheck.de) - Die Sitzung des Federal Open Market Committees (FOMC) der Federal Reserve (FED) endete erwartungsgemäß ohne wirkliche Überraschungen, da sowohl die Leitzinsen als auch die Bilanz unverändert blieben, so Antoine Lesné, Leiter der SPDR ETF-Strategy EMEA bei State Street Global Advisors.

Aufgrund der nach wie vor geringen Inflation, würden die Experten weiterhin damit rechnen, dass die Bilanzverkürzung erst auf der Sitzung im September eingeläutet werde. Auch eine Leitzinserhöhung im Dezember liege nach wie vor im Bereich des Möglichen. Um die gegenwärtigen Leitzinsprognosen der FOMC-Mitglieder, die so genannten "Dot-Plots", für 2018 zu rechtfertigen, bedürfe es jedoch eines deutlicheren Inflationsanstiegs. Die Geldpolitik der FED bleibe folglich nach wie vor recht akkommodierend und dürfte dementsprechend keinen Druck auf die Preise für risikoreiche Vermögenswerte ausüben, deren Entwicklung stattdessen hauptsächlich auf Wirtschaftsdaten und den in dieser Woche veröffentlichten Unternehmensergebnissen beruhen sollte. (Ausgabe vom 26.07.2017) (27.07.2017/alc/a/a)