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FED: Die Entscheidung ist einstimmig gefallen
12.12.19 13:45
Unigestion
Genf (www.anleihencheck.de) - Die US-Notenbank Federal Reserve hat auf ihrer Sitzung am Mittwoch den Leitzins unverändert gelassen - nach drei Senkungen in Folge, so die Experten von Unigestion.
Damit liege der Zielkorridor bei 1,75 Prozent nach 2,5 Prozent am Jahresanfang. Die Prognosen für 2020 würden keine Indikationen für weitere Veränderungen geben. Die Entscheidung sei einstimmig gefallen, die Mitglieder des Boards sähen die Zinsen damit auf einem angemessenen Niveau. Dessen ungeachtet würden nach Einschätzung von Olivier Marciot vom schweizerischen Vermögensverwalter Unigestion die Marktteilnehmer im kommenden Jahr noch von mindestens einer weiteren Zinssenkung ausgehen.
Das Wirtschaftswachstum bewege sich nun seit sechs Monaten stabil im Rahmen seines Potenzialwachstums, das Risiko eines Rückgangs in der ersten Jahreshälfte 2020 schätze Marciot als entsprechend niedrig ein. Nach der Rally von Wachstumswerten sei der Rückenwind für entsprechende Positionierungen allerdings verschwunden, der Anstieg der Positionierungen in Aktien und Anleihen sowie das positive Sentiment könnten zum Jahresende noch für Fragilität an den Märkten sorgen. Sorge bereite Olivier Marciot eine mögliche Umkehr der hohen Bewertungen. In diesem Umfeld favorisiere er weiterhin risikoorientierte Assets wie Aktien und Anleihen, sehe aber die Notwendigkeit für Vorsicht und eine allgemeine Risikoreduzierung und entsprechende Absicherungen. (12.12.2019/alc/a/a)
Damit liege der Zielkorridor bei 1,75 Prozent nach 2,5 Prozent am Jahresanfang. Die Prognosen für 2020 würden keine Indikationen für weitere Veränderungen geben. Die Entscheidung sei einstimmig gefallen, die Mitglieder des Boards sähen die Zinsen damit auf einem angemessenen Niveau. Dessen ungeachtet würden nach Einschätzung von Olivier Marciot vom schweizerischen Vermögensverwalter Unigestion die Marktteilnehmer im kommenden Jahr noch von mindestens einer weiteren Zinssenkung ausgehen.
Das Wirtschaftswachstum bewege sich nun seit sechs Monaten stabil im Rahmen seines Potenzialwachstums, das Risiko eines Rückgangs in der ersten Jahreshälfte 2020 schätze Marciot als entsprechend niedrig ein. Nach der Rally von Wachstumswerten sei der Rückenwind für entsprechende Positionierungen allerdings verschwunden, der Anstieg der Positionierungen in Aktien und Anleihen sowie das positive Sentiment könnten zum Jahresende noch für Fragilität an den Märkten sorgen. Sorge bereite Olivier Marciot eine mögliche Umkehr der hohen Bewertungen. In diesem Umfeld favorisiere er weiterhin risikoorientierte Assets wie Aktien und Anleihen, sehe aber die Notwendigkeit für Vorsicht und eine allgemeine Risikoreduzierung und entsprechende Absicherungen. (12.12.2019/alc/a/a)


