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FED-Entscheidung: US-Notenbank dürfte die Zinssätze unverändert lassen
26.07.16 10:43
Allianz Global Investors
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die US-Notenbank dürfte während ihrer dieswöchigen Sitzung die Zinssätze unverändert lassen, so Franck Dixmier, Globaler Anleihenchef von Allianz Global Investors, im Vorfeld der FED-Entscheidung am 27. Juli.
Allerdings würden die Experten erwarten, dass sie in ihrer Stellungnahme eine Fortsetzung des Zinserhöhungskurses in Aussicht stellen werde.
Trotz der anhaltenden starken makroökonomischen Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem britischen Brexit-Votum hätten die Märkte bislang Widerstandsfähigkeit gezeigt. Die Risikobereitschaft der Investoren sei zurückgekehrt. Die Federal Reserve sollte dies nutzen, sich wieder mehr auf die inländische US-Wirtschaft zu konzentrieren und in Erinnerung zu rufen, dass ihre Zinsentscheidungen von der eigenen Beurteilung von Wachstum, Inflation und Beschäftigung abhängen würden.
In diesem Zusammenhang sei der Beschäftigungstrend positiv: Der Arbeitsmarkt sei rege, die Aussichten für die nächsten Monate seien günstig und die sehr geringe Anzahl neuer Arbeitsplätze im Mai scheine ein Ausreißer zu sein. Unter diesen Voraussetzungen sei gut begründet, die allmähliche Normalisierung der US-Geldpolitik fortzusetzen. Und die Märkte würden dies einzupreisen beginnen: Während Ende Juni keine Zinserhöhung für 2016 erwartet worden sei, würden die Märkte einem Zinsschritt im Dezember nun eine Wahrscheinlichkeit von 40 Prozent beimessen. Wenngleich den Experten ein Zinsanstieg bereits im September - im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahlen - wenig wahrscheinlich erscheine, seien die Experten gleichwohl davon überzeugt, dass die FED die Leitzinsen Ende 2016 oder Anfang 2017 erneut anheben werde. (26.07.2016/alc/a/a)
Allerdings würden die Experten erwarten, dass sie in ihrer Stellungnahme eine Fortsetzung des Zinserhöhungskurses in Aussicht stellen werde.
Trotz der anhaltenden starken makroökonomischen Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem britischen Brexit-Votum hätten die Märkte bislang Widerstandsfähigkeit gezeigt. Die Risikobereitschaft der Investoren sei zurückgekehrt. Die Federal Reserve sollte dies nutzen, sich wieder mehr auf die inländische US-Wirtschaft zu konzentrieren und in Erinnerung zu rufen, dass ihre Zinsentscheidungen von der eigenen Beurteilung von Wachstum, Inflation und Beschäftigung abhängen würden.
In diesem Zusammenhang sei der Beschäftigungstrend positiv: Der Arbeitsmarkt sei rege, die Aussichten für die nächsten Monate seien günstig und die sehr geringe Anzahl neuer Arbeitsplätze im Mai scheine ein Ausreißer zu sein. Unter diesen Voraussetzungen sei gut begründet, die allmähliche Normalisierung der US-Geldpolitik fortzusetzen. Und die Märkte würden dies einzupreisen beginnen: Während Ende Juni keine Zinserhöhung für 2016 erwartet worden sei, würden die Märkte einem Zinsschritt im Dezember nun eine Wahrscheinlichkeit von 40 Prozent beimessen. Wenngleich den Experten ein Zinsanstieg bereits im September - im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahlen - wenig wahrscheinlich erscheine, seien die Experten gleichwohl davon überzeugt, dass die FED die Leitzinsen Ende 2016 oder Anfang 2017 erneut anheben werde. (26.07.2016/alc/a/a)


