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FED-Entscheidung: Eine Frage der Glaubwürdigkeit


26.01.16 12:36
Allianz Global Investors

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Genauso wie die EZB sieht sich auch die US-Notenbank mit einer Verschlechterung des globalen Wirtschafts- und Finanzumfelds konfrontiert, so Franck Dixmier, Globaler Anleihenchef von Allianz Global Investors, zur morgigen FED-Entscheidung.

Hinzu komme eine ausgeprägte Risikoaversion der Anleger. Dies mache die Aufgabe der FED aktuell besonders schwierig. Die Finanzmarktstabilität, neben Vollbeschäftigung und Preisniveaustabilität eine der drei Säulen der FED-Politik, schließe die Ankündigung eines neuen Zinserhöhung am 27. Januar aus. Eine derartige Entscheidung könnte nämlich missverstanden werden und die Risikoaversion an den Märkten erhöhen. Gleichzeitig müsse aber auch der Eindruck vermieden werden, dass die Märkte die Entscheidungen der FED diktieren würden. Dies sei eine Frage der Glaubwürdigkeit.

Aus diesem Grund dürfte die US-Notenbank ihre Intention bestärken, die Geldpolitik schrittweise zu normalisieren. Hierbei sollte sie sehr pragmatisch vorgehen, was für 2016 einen vollkommen untypischen - nämlich langsam verlaufenden - Zinserhöhung-Zyklus erwarten lasse. (26.01.2016/alc/a/a)