Euro-Bund-Future steigt auf 133,96 Prozentpunkte


01.08.24 15:53
Börse Stuttgart

Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Diese Handelswoche brachte einige Indikationen für die Zinsentwicklungen im Herbst, so die Börse Stuttgart.

So sei die Inflationsrate für den Euro-Raum im Juli etwas überraschend um 0,1% auf 2,6% gestiegen. Experten würden darin jedoch keine großen Einflüsse für die Zinspolitik der EZB sehen, entscheidender seien demnach die Daten für den August. Derzeit werde mit weiteren Zinssenkungen gerechnet, sollte die Inflation weiter hartnäckig bleiben, könnten diese allerdings kleiner ausfallen als bisher angenommen.

Unterdessen habe am Mittwoch die nächste FED-Sitzung stattgefunden. Wie von Marktbeobachtern erwartet, hätten die US-Währungshüter ihre Zinsen unangetastet gelassen, allerdings hätten sie die Türe für erste Senkungen im Herbst geöffnet. Diese könnten laut FED-Chef Jerome Powell unter bestimmten Voraussetzungen bei der nächsten Sitzung "auf den Tisch kommen".

Der Euro-Bund-Future steige diese Woche von 132,4 auf 133,96 Prozentpunkte. Die Anleiherenditen würden derweil etwas zurückkommen, die 10-jährige Bundesanleihe rentiere aktuell mit 2,285%, für die 30-jährige Bundesanleihe stehe eine Rendite von 2,50% auf der Kurstafel. (Bonds Weekly Ausgabe vom 01.08.2024) (01.08.2024/alc/a/a)




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