Euro-Bund-Future nur leicht erholt


29.08.24 13:21
Börse Stuttgart

Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Die Signale aus der US-Notenbank Federal Reserve (FED) für eine baldige Zinssenkung werden immer deutlicher, so die Börse Stuttgart.

Mehrere US-Währungshüter hätten die Bereitschaft für einen solchen Lockerungsschritt im September signalisiert. US-Notenbankchef Jerome Powell habe dies in seiner Rede Ende vergangener Woche auf dem Notenbanksymposium in Jackson Hole bestätigt.

In Europa könnte die EZB folgen, denn die Stimmung in der deutschen Wirtschaft habe sich im August weiter verschlechtert. Das sei bereits der dritte Rückgang in Folge und der tiefste Stand seit Februar. Auch die Beurteilung der aktuellen Lage sei pessimistischer ausgefallen als im Vormonat. "Die Stimmung der Unternehmen ist im Sinkflug", habe ifo-Präsident Clemens Fuest gesagt. "Die deutsche Wirtschaft gerät zunehmend in die Krise."

Der Euro-Bund-Future habe zu Wochenbeginn mit 133,66 Punkten seinen tiefsten Stand seit rund vier Wochen erreicht. Im weiteren Wochenverlauf habe er sich nur leicht erholen können und stehe aktuell mit 133,90 Punkten niedriger als noch vor einer Woche. Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe sei von 2,218% auf 2,282% gestiegen, während die Rendite der 30-jährigen Bundesanleihe von 2,454% auf 2,528% zugenommen habe. (Bonds Weekly Ausgabe vom 29.08.2024) (29.08.2024/alc/a/a)




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