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Euro-Bund-Future Volatilität wird grausam, ALPINE-Zeichnung ein voller Erfolg
21.05.12 11:49
Baader Bank
Unterschleissheim (www.anleihencheck.de) - Der Euro-Bund-Future klettert und klettert und alle Zinsoptimisten freuen sich, so Klaus Stopp, Leiter der Skontroführung Renten bei der Baader Bank.
Für die Anleger stelle dies allerdings ein Dilemma dar, denn die Inflation vernichte die Zinsen und sorge so für eine negative Realverzinsung. Normalerweise sollten steigende Notierungen und historisch niedrige Zinsen für lachende Gesichter in Deutschland sorgen. Aber durch das billige Geld würden Investitionsblasen entstehen und auch in Deutschland ticke die Zinsbombe.
Für die Bundesrepublik Deutschland, die Bundesländer und die Kommunen seien diese niedrigen Zinsen ein Glücksfall, denn vielen sei es nur in diesem Umfeld möglich, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Da die Schuldenberge wachsen und wachsen, erhöht sich auch die Zinslast dafür, so die Analysten der Baader Bank. Noch vor Jahren hätten wesentlich höhere Zinsen für weniger Schulden akzeptiert werden müssen. Viele früher übliche und bezahlbare öffentliche Ausgaben könnten sich viele Städte heute nicht mehr leisten und das obwohl sich viele Stadtkämmerer inzwischen nur noch mittels Overnight-Krediten über die Zeit retten würden. Sie würden daher langfristige Zinsbindungen wie der Teufel das Weihwasser meiden.
Niemand könne momentan vorhersagen, wie lange das noch gut gehen werde. Gefährlich an dieser Marktsituation sei, dass man mit weniger Geld inzwischen die Zinsen für höhere Schulden bezahlen könne. Aber die Zinsbombe ticke und sollte sich das Umfeld wandeln, so drohe vielen Städten der finanzielle Kollaps. Die Analysten würden hierbei nicht über spanische oder italienische Verhältnisse sprechen, sondern bereits geringfügig steigende Zinsen am kurzen Ende könnten diese Bombe zum Platzen bringen.
Nach dem Scheitern der Regierungsbildung in Athen stehe der 17. Juni im Mittelpunkt des Interesses. Ob der für diesen Tag geplante Urnengang den Austritt Griechenlands besiegle, wisse heute noch niemand. In dem Mittelmeerland wachse offenbar die Angst vor einem Austritt aus der Gemeinschaftswährung. Daher hätten die Griechen in den letzten Tagen Bargeld in einem Volumen von rund 800 Mill. Euro von ihren Banken abgehoben. Das sei aber nur ein Aspekt.
Sollten tatsächlich die Kritiker des Sparkurses Oberwasser bekommen und den Euro-Austritt sowie den Staatsbankrott forcieren, sei mit hohen Kosten zu rechnen. Da ein Austritt weder in den Maastrichter Verträgen vorgesehen sei, noch ein Beispiel dafür existiere, seien die Schätzungen mehr als unsicher. Eines sei aber sicher. Die Kosten für diese Hilfsmaßnahme werde Deutschland noch viele Jahre belasten. Unter Berücksichtigung aller bisher unterzeichneten Verträge, Garantien, Target2-Salden, EZB-Bestände etc. werde bereits jetzt über einen Betrag von 100 plus x Mrd. Euro gesprochen.
Was seien aber die Folgen eines Austritts Griechenlands aus dem Euro für den Rentenmarkt? Die Meinungen dazu würden weit auseinandergehen. Die Zins-Pessimisten würden davon ausgehen, dass mit dem Austritt Griechenlands das größte Problem für Euroland beseitigt sei, sodass die Stimmung am Rentenmarkt drehe. Sie würden dann große Kursverluste bei Bundesanleihen erwarten.
Die Zins-Optimisten würden erwarten, dass ein Austritt eine Blaupause für andere Problemländer wie Portugal sein könnte. Die Folge wäre einerseits ein dramatischer Anstieg der Risikoprämien für die Anleihen der Problemländer, weil sich Investoren von diesen Bonds unter allen Umständen trennen würden. Auf der anderen Seite wären dann kräftige Kursgewinne bei deutschen Staatspapieren die logische Schlussfolgerung, da diese als sicherer Hafen in einem auseinander fallenden Euroland gelten würden. Welches Szenarium eintreten werde, sei die große Gretchen-Frage.
Vor dem Hintergrund extrem niedriger Renditen der Titel des Bundes, deren Realverzinsung - d.h. Zins minus Teuerungsrate - dem Anleger die Altersvorsorge erschwere, gelte es einen Blick auf Alternativen zu werfen. Hierbei würden die deutschen Pfandbriefe aufgrund der hohen Qualität und der Bedeutung des Produkts für den deutschen Kapitalmarkt zur ersten Wahl gehören. Eines der Qualitätsmerkmale des deutschen Pfandbriefs sei die gesetzlich vorgeschriebene Transparenz. Vierteljährlich würden Informationen über die Pfandbriefe und die jeweiligen Deckungsstöcke in Form so genannter §28 Meldungen öffentlich zur Verfügung gestellt.
Die deutschen Pfandbriefemittenten hätten über Ihre Interessenvertretung, den Verband deutscher Pfandbriefbanken, einen gemeinsamen Vorschlag für zusätzliche Informationen gemacht, die zum Jahresanfang 2013 in das Pfandbriefgesetz Einzug finden sollten. Im Einzelnen gehe es um eine Offenlegung der Zins- und Währungsrisiken, einer Unterteilung der weiteren Deckungswerte, den Anteil der EZB-fähigen Deckungswerte, eine feinere Untergliederung in sechsmonatige Laufzeitbänder sowie Angaben zum durchschnittlichen Alter der Hypotheken.
Diese Maßnahmen würden dafür sorgen, dass der deutsche Pfandbrief auch in Bezug auf Transparenz weiter wettbewerbsfähig bleiben werde. Für Anleger gebe es im Segment der Pfandbriefe regelmäßig attraktive Renditeaufschläge gegenüber den Bundestiteln. Für langfristig orientierte (buy and hold) Investoren würden sich immer wieder attraktive Anlagemöglichkeiten im Bereich der weniger nachgefragten Emittenten anbieten.
Der internationale Bankensektor komme nicht zur Ruhe. Die Geschäftsergebnisse seien häufig noch nicht wieder überzeugend, die Kreditvergabe stocke (manchmal auch die Nachfrage wie z.B. im wirtschaftlich prosperierenden Deutschland) und regelmäßig würden negative Schlagzeilen die Berichterstattung über den Sektor dominieren. Jüngstes Beispiel sei die Bekanntgabe eines mindestens 2 Mrd. US-Dollar betragenden Verlustes aus Absicherungsstrategien beim bisherigen Branchenstar J.P. Morgan gewesen. Es habe nicht lange gedauert und Fitch habe als erste der drei großen Agenturen den Ratingdaumen gesenkt und die Risikokultur von J.P. Morgan hinterfragt.
Gleichzeitig gebe es fast täglich neue Details über die weitere Restrukturierung des Bankenmarktes in Spanien, der die Regierung mit ca. 35 Mrd. Euro belasten werde. In Frankreich würden unter anderem die Halter von Covered Bonds (pfandbriefähnlichen Produkten) der franzischen Spezialbank CIF Euromortgage Informationen erwarten, warum ihre Bonds vom Handel ausgesetzt seien und wie es mit dem Institut weitergehen solle. In der Folge seien erstmals diese speziellen Anleihen auch an den deutschen Börsen ausgesetzt worden.
Moody's habe zeitgleich den Daumen bezüglich einiger italienischer Banken gesenkt. Und dies sei erst der Beginn einer generellen Überprüfung der Bankratings gewesen. Für Banken in anderen Ländern stünden voraussichtlich auch Herabstufungen ins Haus, da Moody's wohl generell davon ausgehen werde, dass Banken im Krisenfalle weniger mit staatlicher Hilfe rechnen könnten. Zu diesem Thema passe auch, dass die Europäische Bankenaufsicht EBA am Mittwoch ein Konsultationsverfahren gestartet habe, wie künftig strauchelnde Banken behandelt werden sollten.
Von Standard & Poor's erwarte der Markt schon länger die Überprüfung der Bankratings. Der Veröffentlichungstermin stehe noch nicht fest, die Richtung aber schon nach unten. Sinkende Ratings würden die Refinanzierung der Banken nicht erleichtern, glücklicherweise habe es für viele Institute in den letzten Monaten ausreichend Liquidität seitens der EZB gegeben. Jetzt heiße es für die betroffenen Häuser mit der notwendigen Restrukturierung zu beginnen.
Es vergehe kein Tag, an dem nicht eine Hiobsbotschaft über die Schuldenkrise in Griechenland, Spanien und Italien über den Ticker laufe. Doch im Schatten der europäischen Ereignisse wachse auch das Misstrauen der Anleger gegenüber anderen Staaten. So seien die Kreditausfallversicherungen von Japan jüngst über 100 Basispunkte (BP) gestiegen und damit über den Durchschnitt der G10-Staaten (101 BP).
Grund für die zunehmenden Zweifel an der Kreditwürdigkeit Japans sei die hohe Staatsverschuldung. Mit einer Quote von 180% des BIP liege sie noch deutlich höher als die von Griechenland. Sie werde 2012 auf 160% des BIP geschätzt. Der Rückgang der Aufträge im Maschinenbau im März um 2,8% gegenüber Februar zeige, dass die Auftriebskräfte der Wirtschaft seit dem Wiederaufbau nach dem Erdbeben im vergangenen Jahr auslaufen würden. Bis zum Ende des Jahres würden Ökonomen sogar mit einer Halbierung des Wirtschaftswachstums rechnen. Für Japan sei die Lage ernst. Die Frage sei, wann sich die Märkte dieses Problems annehmen würden.
Innerhalb der Eurostaaten würden die Unterschiede bei den Refinanzierungskosten immer deutlicher. Bei Corporates scheine sich am Sekundärmarkt ebenfalls die Spreu vom Weizen zu trennen. Viele Marktteilnehmer seien nicht mehr bereit, Risiken auf die Bücher zu nehmen. Unbeeindruckt zeige sich hiervon allerdings der Primärmarkt. Die wenigen neu emittierten Anleihen hätten problemlos platziert werden können. Dies lasse sich auch an der unter Mitwirkung der Baader Bank AG begebenen Anleihe der ALPINE Holding GmbH belegen. Die Zeichnung sei bereits vorzeitig geschlossen worden und der Bond habe sich im Handel um einen Punkt verteuert.
In dieser Niedrigzinsphase habe erstmals die französische Beratungsgesellschaft Bureau Veritas SA (ISIN FR0006174348 / WKN A0M45W) eine Refinanzierung über den Kapitalmarkt gewagt. Das Unternehmen ohne Rating zahle den Investoren für eine Dauer von fünf Jahren jährlich 3,75% und habe so 500 Mio. Euro aufnehmen können.
Auch deutsche Unternehmen hätten die sichere Deckung verlassen. So habe der Autovermietungskonzern Sixt AG (ISIN DE0007231326 / WKN 723132) 250 Mio. Euro bei den Investoren als Anleihe mit einer Laufzeit bis 2018 platzieren können. Als Kupon seien 3,75% p.a. festgeschrieben worden.
Aber auch Volkswagen (VW) habe die Gunst der Stunde genutzt, um sich zu sehr günstigen Konditionen zu refinanzieren und zahle für die neue 5-jährige Anleihe lediglich 1,875% an jährlichen Zinsen. VW sei mit A3/A- benotet.
Irgendwie werde man das Gefühl nicht los, dass sich die Krise täglich verschlimmere. Immer neue Hiobsbotschaften, insbesondere die Lage in Griechenland bringe die Börsianer in Wallung. Mittlerweile werde über mögliche Entwicklungen diskutiert und spekuliert, die vor einigen Wochen noch als ein absolutes Tabu gegolten hätten.
Das Rentenbarometer reagiere in bisher gewohnter Art und Weise und verschiebe die Höchstmarken weiter nach Norden, auf nun 143,69%. Über die letzten zwölf Monate betrachtet bedeute dies einen Anstieg von fast 20 Punkten. Nun dränge sich unwillkürlich die Frage auf: "Wo notiert das Sorgenbarometer in einem Jahr und ist eine ähnliche Entwicklung nochmals möglich"? Nein, das werde nicht passieren, denn innerhalb des nächsten Jahres werde die europäische Welt eine andere sein. Niemand könne prognostizieren was passieren wird, aber die Volatilität werde grausam sein.
Somit sei nach oben alles möglich (Übertreibungen gebe es immer). Nach unten liege der Fokus auf der ersten Unterstützung bei 141,37% (Hoch vom 23. und 27. April) und anschließend bei ca. 140,50%.
In dieser Woche habe die Europäische Zentralbank (EZB) im Rahmen eines siebentägigen Refinanzierungsgeschäfts dem Geldmarkt die vorgesehenen 214,0 Mrd. Euro entzogen. Dieser Betrag entspreche der Summe der -im Rahmen des Ankaufprogramms- abgewickelten Transaktionen, da die EZB erneut nicht am Kapitalmarkt aktiv gewesen sei. Somit habe die EZB von 75 Instituten (Vw.: 74) Gebote über 468,092 Mrd. Euro erhalten (Vw.: 441,270 Mrd. Euro). Der gewogene Durchschnittssatz habe unverändert 0,26% betragen.
In den USA seien in dieser Handelswoche den Investoren lediglich Geldmarktpapiere und eine zehnjährige inflationsindexierte Anleihe zum Kauf angeboten worden. Dabei habe es sich um 30 Mrd. US-Dollar als 4-Wochen-, 30 Mrd. US-Dollar als 3-Monat-, 27 Mrd. US-Dollar als 6-Monat-T-Bills und 13 Mrd. US-Dollar als 10-jährige TIPS gehandelt.
In Euroland seien in dieser Handelswoche diverse Altemissionen Italiens (ISIN IT0004805070 / WKN A1G2JD, 2015; ISIN IT0004536949 / WKN A1ANBA, 2020; ISIN IT0004759673 / WKN A1GU34, 2022; ISIN IT0004513641 / WKN A1AJ3B, 2025), Frankreichs (ISIN FR0120634490 / WKN A1G3YS, 2014; ISIN FR0010163543 / WKN A0DYDV, 2015; ISIN FR0010288357 / WKN A0GM5M, 2016; ISIN FR0120473253 / WKN A1G02A, 2017), Spaniens (ISIN ES0000012916 / WKN A0BEBS, 2015; ISIN ES00000123L8 / WKN A1GY50, 2015; ISIN ES00000122X5 / WKN A1A3E7, 2016) und Finnlands (ISIN FI4000029715 / WKN A1GVB8, 2017) aufgestockt worden.
Des Weiteren seien verschiedene französische inflationsindexierte Anleihen und auch die 2%-ige Anleihe des EFSF (ISIN EU000A1G0AK5 / WKN A1G0AK, 2017) um weitere 960 Mio. Euro auf insgesamt 4,96 Mrd. Euro aufgestockt worden.
Aber auch in Deutschland werde Geld benötigt. Allerdings zu Konditionen, die anderen Regierungschefs als Fata Morgana erscheinen würden, etwas für sie Unerreichbares. Denn das Volumen der aktuellen zehnjährigen Bundesanleihe (113547) habe um 5 Mrd. Euro auf insgesamt 10 Mrd. Euro erhöht werden können. Die Auktion sei 1,5-fach überzeichnet gewesen und die Durchschnittsrendite habe 1,47% betragen. Das seien 0,4% weniger als bei der Erstbegebung im April.
Auf ein Schweizer Uhrwerk könne man sich stets verlassen, leider auch auf Griechenland mit seinen negativen Nachrichten. Im Zuge dessen sei der Euro gegenüber dem US-Dollar auf ein neues 8-Monats-Tief bei 1,2679 gefallen. Mittlerweile habe sich die Gemeinschaftswährung wieder stabilisieren können, und schwanke nun um die Marke von 1,27. Im Vergleich mit anderen Alternativwährungen sehe es für den Euro allerdings nicht ganz so düster aus. So habe er im Wochenvergleich gegenüber der Schwedischen Krone sogar deutlich zulegen können (9,17 gegenüber 8,892).
In der aktuellen Euroschwäche würden sich immer mehr Privatanleger in Währungsanleihen engagieren. Diese Woche sei eine verstärke Nachfrage auf Bonds in Norwegischer Krone, Australischem Dollar und Türkischer Lira zu verzeichnen gewesen.
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Für die Bundesrepublik Deutschland, die Bundesländer und die Kommunen seien diese niedrigen Zinsen ein Glücksfall, denn vielen sei es nur in diesem Umfeld möglich, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Da die Schuldenberge wachsen und wachsen, erhöht sich auch die Zinslast dafür, so die Analysten der Baader Bank. Noch vor Jahren hätten wesentlich höhere Zinsen für weniger Schulden akzeptiert werden müssen. Viele früher übliche und bezahlbare öffentliche Ausgaben könnten sich viele Städte heute nicht mehr leisten und das obwohl sich viele Stadtkämmerer inzwischen nur noch mittels Overnight-Krediten über die Zeit retten würden. Sie würden daher langfristige Zinsbindungen wie der Teufel das Weihwasser meiden.
Niemand könne momentan vorhersagen, wie lange das noch gut gehen werde. Gefährlich an dieser Marktsituation sei, dass man mit weniger Geld inzwischen die Zinsen für höhere Schulden bezahlen könne. Aber die Zinsbombe ticke und sollte sich das Umfeld wandeln, so drohe vielen Städten der finanzielle Kollaps. Die Analysten würden hierbei nicht über spanische oder italienische Verhältnisse sprechen, sondern bereits geringfügig steigende Zinsen am kurzen Ende könnten diese Bombe zum Platzen bringen.
Nach dem Scheitern der Regierungsbildung in Athen stehe der 17. Juni im Mittelpunkt des Interesses. Ob der für diesen Tag geplante Urnengang den Austritt Griechenlands besiegle, wisse heute noch niemand. In dem Mittelmeerland wachse offenbar die Angst vor einem Austritt aus der Gemeinschaftswährung. Daher hätten die Griechen in den letzten Tagen Bargeld in einem Volumen von rund 800 Mill. Euro von ihren Banken abgehoben. Das sei aber nur ein Aspekt.
Sollten tatsächlich die Kritiker des Sparkurses Oberwasser bekommen und den Euro-Austritt sowie den Staatsbankrott forcieren, sei mit hohen Kosten zu rechnen. Da ein Austritt weder in den Maastrichter Verträgen vorgesehen sei, noch ein Beispiel dafür existiere, seien die Schätzungen mehr als unsicher. Eines sei aber sicher. Die Kosten für diese Hilfsmaßnahme werde Deutschland noch viele Jahre belasten. Unter Berücksichtigung aller bisher unterzeichneten Verträge, Garantien, Target2-Salden, EZB-Bestände etc. werde bereits jetzt über einen Betrag von 100 plus x Mrd. Euro gesprochen.
Was seien aber die Folgen eines Austritts Griechenlands aus dem Euro für den Rentenmarkt? Die Meinungen dazu würden weit auseinandergehen. Die Zins-Pessimisten würden davon ausgehen, dass mit dem Austritt Griechenlands das größte Problem für Euroland beseitigt sei, sodass die Stimmung am Rentenmarkt drehe. Sie würden dann große Kursverluste bei Bundesanleihen erwarten.
Die Zins-Optimisten würden erwarten, dass ein Austritt eine Blaupause für andere Problemländer wie Portugal sein könnte. Die Folge wäre einerseits ein dramatischer Anstieg der Risikoprämien für die Anleihen der Problemländer, weil sich Investoren von diesen Bonds unter allen Umständen trennen würden. Auf der anderen Seite wären dann kräftige Kursgewinne bei deutschen Staatspapieren die logische Schlussfolgerung, da diese als sicherer Hafen in einem auseinander fallenden Euroland gelten würden. Welches Szenarium eintreten werde, sei die große Gretchen-Frage.
Vor dem Hintergrund extrem niedriger Renditen der Titel des Bundes, deren Realverzinsung - d.h. Zins minus Teuerungsrate - dem Anleger die Altersvorsorge erschwere, gelte es einen Blick auf Alternativen zu werfen. Hierbei würden die deutschen Pfandbriefe aufgrund der hohen Qualität und der Bedeutung des Produkts für den deutschen Kapitalmarkt zur ersten Wahl gehören. Eines der Qualitätsmerkmale des deutschen Pfandbriefs sei die gesetzlich vorgeschriebene Transparenz. Vierteljährlich würden Informationen über die Pfandbriefe und die jeweiligen Deckungsstöcke in Form so genannter §28 Meldungen öffentlich zur Verfügung gestellt.
Die deutschen Pfandbriefemittenten hätten über Ihre Interessenvertretung, den Verband deutscher Pfandbriefbanken, einen gemeinsamen Vorschlag für zusätzliche Informationen gemacht, die zum Jahresanfang 2013 in das Pfandbriefgesetz Einzug finden sollten. Im Einzelnen gehe es um eine Offenlegung der Zins- und Währungsrisiken, einer Unterteilung der weiteren Deckungswerte, den Anteil der EZB-fähigen Deckungswerte, eine feinere Untergliederung in sechsmonatige Laufzeitbänder sowie Angaben zum durchschnittlichen Alter der Hypotheken.
Diese Maßnahmen würden dafür sorgen, dass der deutsche Pfandbrief auch in Bezug auf Transparenz weiter wettbewerbsfähig bleiben werde. Für Anleger gebe es im Segment der Pfandbriefe regelmäßig attraktive Renditeaufschläge gegenüber den Bundestiteln. Für langfristig orientierte (buy and hold) Investoren würden sich immer wieder attraktive Anlagemöglichkeiten im Bereich der weniger nachgefragten Emittenten anbieten.
Der internationale Bankensektor komme nicht zur Ruhe. Die Geschäftsergebnisse seien häufig noch nicht wieder überzeugend, die Kreditvergabe stocke (manchmal auch die Nachfrage wie z.B. im wirtschaftlich prosperierenden Deutschland) und regelmäßig würden negative Schlagzeilen die Berichterstattung über den Sektor dominieren. Jüngstes Beispiel sei die Bekanntgabe eines mindestens 2 Mrd. US-Dollar betragenden Verlustes aus Absicherungsstrategien beim bisherigen Branchenstar J.P. Morgan gewesen. Es habe nicht lange gedauert und Fitch habe als erste der drei großen Agenturen den Ratingdaumen gesenkt und die Risikokultur von J.P. Morgan hinterfragt.
Gleichzeitig gebe es fast täglich neue Details über die weitere Restrukturierung des Bankenmarktes in Spanien, der die Regierung mit ca. 35 Mrd. Euro belasten werde. In Frankreich würden unter anderem die Halter von Covered Bonds (pfandbriefähnlichen Produkten) der franzischen Spezialbank CIF Euromortgage Informationen erwarten, warum ihre Bonds vom Handel ausgesetzt seien und wie es mit dem Institut weitergehen solle. In der Folge seien erstmals diese speziellen Anleihen auch an den deutschen Börsen ausgesetzt worden.
Moody's habe zeitgleich den Daumen bezüglich einiger italienischer Banken gesenkt. Und dies sei erst der Beginn einer generellen Überprüfung der Bankratings gewesen. Für Banken in anderen Ländern stünden voraussichtlich auch Herabstufungen ins Haus, da Moody's wohl generell davon ausgehen werde, dass Banken im Krisenfalle weniger mit staatlicher Hilfe rechnen könnten. Zu diesem Thema passe auch, dass die Europäische Bankenaufsicht EBA am Mittwoch ein Konsultationsverfahren gestartet habe, wie künftig strauchelnde Banken behandelt werden sollten.
Von Standard & Poor's erwarte der Markt schon länger die Überprüfung der Bankratings. Der Veröffentlichungstermin stehe noch nicht fest, die Richtung aber schon nach unten. Sinkende Ratings würden die Refinanzierung der Banken nicht erleichtern, glücklicherweise habe es für viele Institute in den letzten Monaten ausreichend Liquidität seitens der EZB gegeben. Jetzt heiße es für die betroffenen Häuser mit der notwendigen Restrukturierung zu beginnen.
Es vergehe kein Tag, an dem nicht eine Hiobsbotschaft über die Schuldenkrise in Griechenland, Spanien und Italien über den Ticker laufe. Doch im Schatten der europäischen Ereignisse wachse auch das Misstrauen der Anleger gegenüber anderen Staaten. So seien die Kreditausfallversicherungen von Japan jüngst über 100 Basispunkte (BP) gestiegen und damit über den Durchschnitt der G10-Staaten (101 BP).
Grund für die zunehmenden Zweifel an der Kreditwürdigkeit Japans sei die hohe Staatsverschuldung. Mit einer Quote von 180% des BIP liege sie noch deutlich höher als die von Griechenland. Sie werde 2012 auf 160% des BIP geschätzt. Der Rückgang der Aufträge im Maschinenbau im März um 2,8% gegenüber Februar zeige, dass die Auftriebskräfte der Wirtschaft seit dem Wiederaufbau nach dem Erdbeben im vergangenen Jahr auslaufen würden. Bis zum Ende des Jahres würden Ökonomen sogar mit einer Halbierung des Wirtschaftswachstums rechnen. Für Japan sei die Lage ernst. Die Frage sei, wann sich die Märkte dieses Problems annehmen würden.
Innerhalb der Eurostaaten würden die Unterschiede bei den Refinanzierungskosten immer deutlicher. Bei Corporates scheine sich am Sekundärmarkt ebenfalls die Spreu vom Weizen zu trennen. Viele Marktteilnehmer seien nicht mehr bereit, Risiken auf die Bücher zu nehmen. Unbeeindruckt zeige sich hiervon allerdings der Primärmarkt. Die wenigen neu emittierten Anleihen hätten problemlos platziert werden können. Dies lasse sich auch an der unter Mitwirkung der Baader Bank AG begebenen Anleihe der ALPINE Holding GmbH belegen. Die Zeichnung sei bereits vorzeitig geschlossen worden und der Bond habe sich im Handel um einen Punkt verteuert.
In dieser Niedrigzinsphase habe erstmals die französische Beratungsgesellschaft Bureau Veritas SA (ISIN FR0006174348 / WKN A0M45W) eine Refinanzierung über den Kapitalmarkt gewagt. Das Unternehmen ohne Rating zahle den Investoren für eine Dauer von fünf Jahren jährlich 3,75% und habe so 500 Mio. Euro aufnehmen können.
Auch deutsche Unternehmen hätten die sichere Deckung verlassen. So habe der Autovermietungskonzern Sixt AG (ISIN DE0007231326 / WKN 723132) 250 Mio. Euro bei den Investoren als Anleihe mit einer Laufzeit bis 2018 platzieren können. Als Kupon seien 3,75% p.a. festgeschrieben worden.
Irgendwie werde man das Gefühl nicht los, dass sich die Krise täglich verschlimmere. Immer neue Hiobsbotschaften, insbesondere die Lage in Griechenland bringe die Börsianer in Wallung. Mittlerweile werde über mögliche Entwicklungen diskutiert und spekuliert, die vor einigen Wochen noch als ein absolutes Tabu gegolten hätten.
Das Rentenbarometer reagiere in bisher gewohnter Art und Weise und verschiebe die Höchstmarken weiter nach Norden, auf nun 143,69%. Über die letzten zwölf Monate betrachtet bedeute dies einen Anstieg von fast 20 Punkten. Nun dränge sich unwillkürlich die Frage auf: "Wo notiert das Sorgenbarometer in einem Jahr und ist eine ähnliche Entwicklung nochmals möglich"? Nein, das werde nicht passieren, denn innerhalb des nächsten Jahres werde die europäische Welt eine andere sein. Niemand könne prognostizieren was passieren wird, aber die Volatilität werde grausam sein.
Somit sei nach oben alles möglich (Übertreibungen gebe es immer). Nach unten liege der Fokus auf der ersten Unterstützung bei 141,37% (Hoch vom 23. und 27. April) und anschließend bei ca. 140,50%.
In dieser Woche habe die Europäische Zentralbank (EZB) im Rahmen eines siebentägigen Refinanzierungsgeschäfts dem Geldmarkt die vorgesehenen 214,0 Mrd. Euro entzogen. Dieser Betrag entspreche der Summe der -im Rahmen des Ankaufprogramms- abgewickelten Transaktionen, da die EZB erneut nicht am Kapitalmarkt aktiv gewesen sei. Somit habe die EZB von 75 Instituten (Vw.: 74) Gebote über 468,092 Mrd. Euro erhalten (Vw.: 441,270 Mrd. Euro). Der gewogene Durchschnittssatz habe unverändert 0,26% betragen.
In den USA seien in dieser Handelswoche den Investoren lediglich Geldmarktpapiere und eine zehnjährige inflationsindexierte Anleihe zum Kauf angeboten worden. Dabei habe es sich um 30 Mrd. US-Dollar als 4-Wochen-, 30 Mrd. US-Dollar als 3-Monat-, 27 Mrd. US-Dollar als 6-Monat-T-Bills und 13 Mrd. US-Dollar als 10-jährige TIPS gehandelt.
In Euroland seien in dieser Handelswoche diverse Altemissionen Italiens (ISIN IT0004805070 / WKN A1G2JD, 2015; ISIN IT0004536949 / WKN A1ANBA, 2020; ISIN IT0004759673 / WKN A1GU34, 2022; ISIN IT0004513641 / WKN A1AJ3B, 2025), Frankreichs (ISIN FR0120634490 / WKN A1G3YS, 2014; ISIN FR0010163543 / WKN A0DYDV, 2015; ISIN FR0010288357 / WKN A0GM5M, 2016; ISIN FR0120473253 / WKN A1G02A, 2017), Spaniens (ISIN ES0000012916 / WKN A0BEBS, 2015; ISIN ES00000123L8 / WKN A1GY50, 2015; ISIN ES00000122X5 / WKN A1A3E7, 2016) und Finnlands (ISIN FI4000029715 / WKN A1GVB8, 2017) aufgestockt worden.
Des Weiteren seien verschiedene französische inflationsindexierte Anleihen und auch die 2%-ige Anleihe des EFSF (ISIN EU000A1G0AK5 / WKN A1G0AK, 2017) um weitere 960 Mio. Euro auf insgesamt 4,96 Mrd. Euro aufgestockt worden.
Aber auch in Deutschland werde Geld benötigt. Allerdings zu Konditionen, die anderen Regierungschefs als Fata Morgana erscheinen würden, etwas für sie Unerreichbares. Denn das Volumen der aktuellen zehnjährigen Bundesanleihe (113547) habe um 5 Mrd. Euro auf insgesamt 10 Mrd. Euro erhöht werden können. Die Auktion sei 1,5-fach überzeichnet gewesen und die Durchschnittsrendite habe 1,47% betragen. Das seien 0,4% weniger als bei der Erstbegebung im April.
Auf ein Schweizer Uhrwerk könne man sich stets verlassen, leider auch auf Griechenland mit seinen negativen Nachrichten. Im Zuge dessen sei der Euro gegenüber dem US-Dollar auf ein neues 8-Monats-Tief bei 1,2679 gefallen. Mittlerweile habe sich die Gemeinschaftswährung wieder stabilisieren können, und schwanke nun um die Marke von 1,27. Im Vergleich mit anderen Alternativwährungen sehe es für den Euro allerdings nicht ganz so düster aus. So habe er im Wochenvergleich gegenüber der Schwedischen Krone sogar deutlich zulegen können (9,17 gegenüber 8,892).
In der aktuellen Euroschwäche würden sich immer mehr Privatanleger in Währungsanleihen engagieren. Diese Woche sei eine verstärke Nachfrage auf Bonds in Norwegischer Krone, Australischem Dollar und Türkischer Lira zu verzeichnen gewesen.
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Es wird keine Gewähr für die Geeignetheit und Angemessenheit der dargestellten Finanzinstrumente sowie für die wirtschaftlichen und steuerlichen Konsequenzen einer Anlage in den dargestellten Finanzinstrumenten und für deren zukünftige Wertentwicklung übernommen. Die in der Vergangenheit erzielte Performance ist kein Indikator für zukünftige Wertentwicklungen. Bitte beachten Sie, dass Aussagen über zukünftige wirtschaftliche Entwicklungen grundsätzlich auf Annahmen und Einschätzungen basieren, die sich im Zeitablauf als nicht zutreffend erweisen können. Es wird daher dringend geraten, unabhängigen Rat von Anlage- und Steuerberatern einzuholen.
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Es wird darauf hingewiesen, dass die Baader Bank an fünf deutschen Börsen als Skontroführer tätig ist und es möglich ist, dass das Institut in den beschriebenen Anlageinstrumenten eigene Positionen hält. Dieser Aspekt kann Einfluss auf die Informationen haben. Bitte beachten Sie auch die Ausführungen in dem Dokument "Umgang mit Interessenkonflikten bei der Baader Bank Aktiengesellschaft" das Sie unter www.baaderbank.de abrufen können.
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Baader Bank AG ist eine Aktiengesellschaft nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland mit Hauptgeschäftssitz in München. Baader Bank AG ist beim Amtsgericht in München unter der Nummer HRB 121537 eingetragen und wird beaufsichtigt von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Lurgiallee 12, 60439 Frankfurt am Main und Graurheindorfer Straße 108, 53117 Bonn. Die Umsatzsteueridentifikationsnummer von Baader Bank AG ist DE 114123893.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrats ist Dr. Horst Schiessl. Die Mitglieder des Vorstands sind Uto Baader (Vorsitzender), Nico Baader, Dieter Brichmann und Dieter Silmen. (21.05.2012/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 126,0482 € | 125,1945 € | 0,8537 € | +0,68% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
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16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie



