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EZB und FED mit klaren Signalen
29.03.22 10:15
ALTE LEIPZIGER Trust
Oberursel (www.anleihencheck.de) - Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren Ausstieg aus der stark expansiven Geldpolitik trotz der Eskalation in der Ukraine bekräftigt, so die Experten der ALTE LEIPZIGER Trust.
Das PEPP-Kaufprogramm werde planmäßig im März beendet, während das APP-Kaufprogramm noch bis Juni weiterlaufe, bevor es dann im dritten Quartal auslaufe. Marktteilnehmer würden davon ausgehen, dass für die EZB trotz wachsender Konjunkturunsicherheit die Möglichkeit einer Zinsanpassung in 2022 gegeben sei. Maßgeblich hierfür sei die Frage, ob es zu einer Lohn-Preis-Spirale komme und wie sich die mittelfristigen Inflationserwartungen darstellen würden.
Die FED habe den US-Leitzins erwartungsgemäß um 25 Basispunkte, erstmals seit 2018, erhöht. Wie viele weitere Zinsschritte noch in diesem Jahr folgen würden, werde unter den Marktteilnehmern diskutiert. Ob es tatsächlich zu sechs weiteren Zinsschritten von je 25 Basispunkten in 2022 kommen werde, werde unter anderem davon abhängen, wie sich die Ukraine-Krise tatsächlich auf die USA ökonomisch auswirke. Sollte der Inflationseffekt dominieren, könnten auch höhere Zinserhöhungen erforderlich werden. Komme es hingegen zu starken Wachstumseinbußen auch außerhalb der USA oder nachhaltigen Vertrauensstörungen, könnte die FED hingegen zurückhaltender in ihrer Zinspolitik agieren. (Ausgabe April 2022) (29.03.2022/alc/a/a)
Das PEPP-Kaufprogramm werde planmäßig im März beendet, während das APP-Kaufprogramm noch bis Juni weiterlaufe, bevor es dann im dritten Quartal auslaufe. Marktteilnehmer würden davon ausgehen, dass für die EZB trotz wachsender Konjunkturunsicherheit die Möglichkeit einer Zinsanpassung in 2022 gegeben sei. Maßgeblich hierfür sei die Frage, ob es zu einer Lohn-Preis-Spirale komme und wie sich die mittelfristigen Inflationserwartungen darstellen würden.
Die FED habe den US-Leitzins erwartungsgemäß um 25 Basispunkte, erstmals seit 2018, erhöht. Wie viele weitere Zinsschritte noch in diesem Jahr folgen würden, werde unter den Marktteilnehmern diskutiert. Ob es tatsächlich zu sechs weiteren Zinsschritten von je 25 Basispunkten in 2022 kommen werde, werde unter anderem davon abhängen, wie sich die Ukraine-Krise tatsächlich auf die USA ökonomisch auswirke. Sollte der Inflationseffekt dominieren, könnten auch höhere Zinserhöhungen erforderlich werden. Komme es hingegen zu starken Wachstumseinbußen auch außerhalb der USA oder nachhaltigen Vertrauensstörungen, könnte die FED hingegen zurückhaltender in ihrer Zinspolitik agieren. (Ausgabe April 2022) (29.03.2022/alc/a/a)


