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EZB stemmt sich gegen schlechtere Finanzierungskonditionen
09.04.21 10:15
ALTE LEIPZIGER Trust
Oberursel (www.anleihencheck.de) - Trotz der Diskrepanzen auf beiden Seiten des Atlantiks und einer Verschiebung des Chancen-Risiko-Profils erwarten wir für den Euro-Raum weiterhin, dass die Wirtschaft mit Fortschritten bei den Impfungen im Verlauf des zweiten Quartals an Dynamik gewinnt und der mittelfristig ausgerichtete Wiederaufbaufonds aktiviert wird, so die Experten der ALTE LEIPZIGER Trust.
Zudem stemme sich die EZB mit der Ausweitung der PEPP-Käufe gegen eine Verschlechterung der Finanzierungskonditionen. Obwohl die Experten in den USA von einer Verbreiterung und Fortsetzung des Aufschwungs ausgehen würden, würden sie auch Wolken aufziehen sehen. So dürften die von der Biden-Administration auf die Tagesordnung gesetzten Unternehmenssteuererhöhungen die Wirkung der zusätzlichen Infrastrukturpakete teilweise kompensieren. Zudem zeige sich die FED aufgrund der günstigen Konjunktur- und Arbeitsmarktentwicklung weniger berufen, die Finanzierungskonditionen künstlich günstig zu halten.
Den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) zufolge seien bereits 100 Millionen Amerikaner mindestens einmal gegen Corona geimpft worden, bei 60 Millionen Amerikanern sei die Impfung bereits vollständig abgeschlossen. Pro Tag würden nahezu drei Millionen Impfungen stattfinden. Das führe zwangsläufig dazu, dass sich die konjunkturelle Erholung jenseits des Atlantiks noch schneller etabliere. Die CDC habe jüngst erklärt, das mit Freizeitreisen verbundene Risiko sei für geimpfte Bürger gering. Folglich könnte sich für die US-Börsen per saldo noch etwas mehr Potenzial als in Europa ergeben, wo die Impfkampagnen nicht zuletzt durch den Wirbel um den von AstraZeneca entwickelten Impfstoff ins Stocken geraten seien. (Ausgabe April 2021) (09.04.2021/alc/a/a)
Zudem stemme sich die EZB mit der Ausweitung der PEPP-Käufe gegen eine Verschlechterung der Finanzierungskonditionen. Obwohl die Experten in den USA von einer Verbreiterung und Fortsetzung des Aufschwungs ausgehen würden, würden sie auch Wolken aufziehen sehen. So dürften die von der Biden-Administration auf die Tagesordnung gesetzten Unternehmenssteuererhöhungen die Wirkung der zusätzlichen Infrastrukturpakete teilweise kompensieren. Zudem zeige sich die FED aufgrund der günstigen Konjunktur- und Arbeitsmarktentwicklung weniger berufen, die Finanzierungskonditionen künstlich günstig zu halten.
Den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) zufolge seien bereits 100 Millionen Amerikaner mindestens einmal gegen Corona geimpft worden, bei 60 Millionen Amerikanern sei die Impfung bereits vollständig abgeschlossen. Pro Tag würden nahezu drei Millionen Impfungen stattfinden. Das führe zwangsläufig dazu, dass sich die konjunkturelle Erholung jenseits des Atlantiks noch schneller etabliere. Die CDC habe jüngst erklärt, das mit Freizeitreisen verbundene Risiko sei für geimpfte Bürger gering. Folglich könnte sich für die US-Börsen per saldo noch etwas mehr Potenzial als in Europa ergeben, wo die Impfkampagnen nicht zuletzt durch den Wirbel um den von AstraZeneca entwickelten Impfstoff ins Stocken geraten seien. (Ausgabe April 2021) (09.04.2021/alc/a/a)


