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EZB dürfte ihren datenabhängigen Ansatz beibehalten
05.06.24 15:00
Ebury
Brüssel (www.anleihencheck.de) - Die Ankündigung der Europäischen Zentralbank am Donnerstag wird das größte Risiko für die Märkte in dieser Woche darstellen, so Matthew Ryan, Head of Market Strategy bei Ebury.
Die Experten seien der Meinung, dass eine erste Zinssenkung um 25 Basispunkte im Wesentlichen garantiert sei, wie von den Vertretern des EZB-Rates bereits angekündigt. Das Tempo und der Umfang der Zinssenkungen nach der Juni-Sitzung seien jedoch weit weniger klar, insbesondere nach der positiven Überraschung im Mai-Inflationsbericht und den Anzeichen einer Erholung der Wirtschaft im Euroraum.
Die Experten würden davon ausgehen, dass sich Christine Lagarde bewusst darum bemühen werde, so vage wie möglich zu bleiben und keine klaren Prognosen abzugeben. Allerdings könnte sie ihre Besorgnis über die Inflation zum Ausdruck bringen und gleichzeitig darauf hinweisen, dass sich die Wirtschaft des Euroraums seit der letzten Sitzung besser entwickelt habe. Dies könnte als Hinweis darauf gewertet werden, dass die EZB es nicht wirklich eilig habe, die Geldpolitik erneut zu lockern, was den Anstoß für eine weitere Erholung des Euro geben könnte.
In jedem Fall würden die Experten erwarten, dass die EZB ihren datenabhängigen Ansatz beibehalte und die Bestätigung des Abwärtstrends der Inflation abwarte, bevor sie weitere Zinssenkungen vornehme. Dies könnte zu einer relativ gedämpften Reaktion an den Finanzmärkten führen, zumal eine Zinssenkung auf der Sitzung am Donnerstag fast vollständig eingepreist sei. (05.06.2024/alc/a/a)
Die Experten seien der Meinung, dass eine erste Zinssenkung um 25 Basispunkte im Wesentlichen garantiert sei, wie von den Vertretern des EZB-Rates bereits angekündigt. Das Tempo und der Umfang der Zinssenkungen nach der Juni-Sitzung seien jedoch weit weniger klar, insbesondere nach der positiven Überraschung im Mai-Inflationsbericht und den Anzeichen einer Erholung der Wirtschaft im Euroraum.
Die Experten würden davon ausgehen, dass sich Christine Lagarde bewusst darum bemühen werde, so vage wie möglich zu bleiben und keine klaren Prognosen abzugeben. Allerdings könnte sie ihre Besorgnis über die Inflation zum Ausdruck bringen und gleichzeitig darauf hinweisen, dass sich die Wirtschaft des Euroraums seit der letzten Sitzung besser entwickelt habe. Dies könnte als Hinweis darauf gewertet werden, dass die EZB es nicht wirklich eilig habe, die Geldpolitik erneut zu lockern, was den Anstoß für eine weitere Erholung des Euro geben könnte.
In jedem Fall würden die Experten erwarten, dass die EZB ihren datenabhängigen Ansatz beibehalte und die Bestätigung des Abwärtstrends der Inflation abwarte, bevor sie weitere Zinssenkungen vornehme. Dies könnte zu einer relativ gedämpften Reaktion an den Finanzmärkten führen, zumal eine Zinssenkung auf der Sitzung am Donnerstag fast vollständig eingepreist sei. (05.06.2024/alc/a/a)


