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EZB dürfte an ihrem expansiven Kurs festhalten
25.11.24 09:37
apoBank
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - In der zurückliegenden Handelswoche standen die Rekord-Quartalszahlen des US-Halbleiter-Spezialisten für KI-Anwendungen Nvidia im Fokus der Börsianer, so die Analysten der apoBank.
Die jüngsten Kriegshandlungen zwischen der Ukraine und Russland hätten sich ebenfalls an den Märkten bemerkbar gemacht und zu steigenden Rohstoffpreisen geführt.
Reinhard Pfingsten, Chief Investment Officer der apoBank, teile dazu mit:
"Die 'Trump-Rallye' hat in der vergangenen Woche wieder an Fahrt gewonnen: Während der DAX und EURO STOXX erneut schwächelten, legten der S&P 500 und Nasdaq Composite weiter zu. Wie es weitergeht, dürfte von der Preisentwicklung abhängen. So wird in den USA zur Wochenmitte das Inflationsmaß der privaten Konsumausgaben veröffentlicht. Am Donnerstag und Freitag folgen die ersten Schätzungen zur Teuerungsrate in Deutschland und im Euroraum. Während die Inflation im Euroraum im vergangenen Monat bereits auf der Zielmarke der EZB von 2% lag, rechnen die Märkte mit einem leichten Anstieg. Schließlich hatte EZB-Präsidentin Christine Lagarde bereits während der jüngsten Ratssitzung auf eine höhere Preisdynamik zum Jahresende hingewiesen. Wir gehen deshalb davon aus, dass die EZB an ihrem expansiven Kurs festhalten und die Leitzinsen im Dezember erneut um 0,25 Prozentpunkte senken wird." (Ausgabe vom 22.11.2024) (25.11.2024/alc/a/a)
Die jüngsten Kriegshandlungen zwischen der Ukraine und Russland hätten sich ebenfalls an den Märkten bemerkbar gemacht und zu steigenden Rohstoffpreisen geführt.
Reinhard Pfingsten, Chief Investment Officer der apoBank, teile dazu mit:
"Die 'Trump-Rallye' hat in der vergangenen Woche wieder an Fahrt gewonnen: Während der DAX und EURO STOXX erneut schwächelten, legten der S&P 500 und Nasdaq Composite weiter zu. Wie es weitergeht, dürfte von der Preisentwicklung abhängen. So wird in den USA zur Wochenmitte das Inflationsmaß der privaten Konsumausgaben veröffentlicht. Am Donnerstag und Freitag folgen die ersten Schätzungen zur Teuerungsrate in Deutschland und im Euroraum. Während die Inflation im Euroraum im vergangenen Monat bereits auf der Zielmarke der EZB von 2% lag, rechnen die Märkte mit einem leichten Anstieg. Schließlich hatte EZB-Präsidentin Christine Lagarde bereits während der jüngsten Ratssitzung auf eine höhere Preisdynamik zum Jahresende hingewiesen. Wir gehen deshalb davon aus, dass die EZB an ihrem expansiven Kurs festhalten und die Leitzinsen im Dezember erneut um 0,25 Prozentpunkte senken wird." (Ausgabe vom 22.11.2024) (25.11.2024/alc/a/a)


