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EZB-Zinsentscheidung: Nichts tun und hoffen, dass es reicht
09.09.16 09:20
IKB Deutsche Industriebank
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die gegenwärtige Konjunktur in der Eurozone ist mit höheren Risiken behaftet, als dies bei der Verkündung der EZB-Prognosen im Juni 2016 der Fall war, so die Analysten der IKB Deutsche Industriebank AG.
Doch die EZB sei der Meinung, dass die aktuelle Geldpolitik für ausreichend Stimulierung sorge, auch weil sich deren gesamter Einfluss erst auf Dauer zeigen werde. Ihre Prognosen über Wachstum und Inflation habe sie trotz Brexit-Risiko kaum geändert und erwarte weiterhin einen moderaten Anstieg der Inflationsrate. Ob die EZB ihr Aufkaufprogramm im März 2017 beende, bleibe wegen erhöhter Konjunkturrisiken fraglich; denn die neuen Inflations- und Wachstumserwartungen der EZB würden kaum Anlass für ein ansteigendes Vertrauen geben, dass diese den Erfolg der Geldpolitik kurzfristig bestätigen würden. (Ausgabe vom 08.09.2016) (09.09.2016/alc/a/a)
Doch die EZB sei der Meinung, dass die aktuelle Geldpolitik für ausreichend Stimulierung sorge, auch weil sich deren gesamter Einfluss erst auf Dauer zeigen werde. Ihre Prognosen über Wachstum und Inflation habe sie trotz Brexit-Risiko kaum geändert und erwarte weiterhin einen moderaten Anstieg der Inflationsrate. Ob die EZB ihr Aufkaufprogramm im März 2017 beende, bleibe wegen erhöhter Konjunkturrisiken fraglich; denn die neuen Inflations- und Wachstumserwartungen der EZB würden kaum Anlass für ein ansteigendes Vertrauen geben, dass diese den Erfolg der Geldpolitik kurzfristig bestätigen würden. (Ausgabe vom 08.09.2016) (09.09.2016/alc/a/a)


