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EZB: Weitere Zinssenkungssignale
27.11.24 08:54
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Aus der Europäischen Zentralbank (EZB) kommen weitere Zinssenkungssignale, so die Analysten der Nord LB.
Der EZB-Vizepräsident Luis de Guindos habe dies in einem Interview zumindest angedeutet. "Es ist jedoch klar, dass wir unseren geldpolitischen Kurs weiterhin weniger restriktiv gestalten werden, da sich die Inflation unserem Ziel nähert." De Guindos habe insbesondere angemerkt, dass sich die Sorgen der Inflation jetzt auf eines der Hauptrisiken, i.e. ein schwaches Wirtschaftswachstum verlagert hätten. Dies bestätige auch das für die EZB-Geldpolitik sehr wichtige Langzeit-Barometer (sog. Five-Year-Five-Year-Forward). Erstmals seit 07/22 sei dieser Wert gestern mit 1,9994% wieder unter die Marke von 2% gefallen.
Mit den heutigen Daten zum GfK-Verbrauchervertrauen stehe ein wichtiger Indikator für den privaten Konsum auf der Agenda. Denn mit den in Q3 überraschend deutlich gestiegenen realen Einzelhandelsumsätzen im Rückspiegel bestehe weiterhin die Hoffnung darauf, dass der private Konsum angesichts hoher Reallohnzuwächse nun endlich anspringe. Daneben stehe mit dem Datenkranz zum PCE-Deflator im Oktober, der als bevorzugter Inflationsindikator der FED gelte, eine durchaus zentrale Zeitreihe für die Märkte auf dem Zettel. Am aktuellen Rand sei hier allerdings mit wenig Dynamik zu rechnen. (27.11.2024/alc/a/a)
Der EZB-Vizepräsident Luis de Guindos habe dies in einem Interview zumindest angedeutet. "Es ist jedoch klar, dass wir unseren geldpolitischen Kurs weiterhin weniger restriktiv gestalten werden, da sich die Inflation unserem Ziel nähert." De Guindos habe insbesondere angemerkt, dass sich die Sorgen der Inflation jetzt auf eines der Hauptrisiken, i.e. ein schwaches Wirtschaftswachstum verlagert hätten. Dies bestätige auch das für die EZB-Geldpolitik sehr wichtige Langzeit-Barometer (sog. Five-Year-Five-Year-Forward). Erstmals seit 07/22 sei dieser Wert gestern mit 1,9994% wieder unter die Marke von 2% gefallen.
Mit den heutigen Daten zum GfK-Verbrauchervertrauen stehe ein wichtiger Indikator für den privaten Konsum auf der Agenda. Denn mit den in Q3 überraschend deutlich gestiegenen realen Einzelhandelsumsätzen im Rückspiegel bestehe weiterhin die Hoffnung darauf, dass der private Konsum angesichts hoher Reallohnzuwächse nun endlich anspringe. Daneben stehe mit dem Datenkranz zum PCE-Deflator im Oktober, der als bevorzugter Inflationsindikator der FED gelte, eine durchaus zentrale Zeitreihe für die Märkte auf dem Zettel. Am aktuellen Rand sei hier allerdings mit wenig Dynamik zu rechnen. (27.11.2024/alc/a/a)


