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EZB-Sitzung: "Wir sehen den Leitzins Mitte 2025 bei etwa 2,5 Prozent"
13.09.24 09:05
RBC BlueBay Asset Management
London (www.anleihencheck.de) - Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Zinsen um 25 Basispunkte gesenkt, so Kaspar Hense, Senior Portfoliomanager bei RBC BlueBay Asset Management.
Wie erwartet habe die EZB heute die Zinsen erneut auf jetzt 3,5 Prozent gesenkt. Die Gesamtinflation sinke rasch und werde voraussichtlich bald unter 2 Prozent liegen. Daher seien die Währungshüter nach wie vor in einer guten Position, um weitere Zinssenkungen vorzunehmen - zumal das Wachstum bestenfalls schleppend verlaufe. Die Experten würden eine weitere Zinssenkung im Dezember und drei weitere in der ersten Jahreshälfte 2025 erwarten, um die Wirtschaft zu stützen.
Vor diesem Hintergrund würden die Experten davon ausgehen, dass die Zinssätze Mitte nächsten Jahres bei etwa 2,5 Prozent liegen würden. Das liege zwar immer noch über dem neutralen Wert, aber der Markt sei nach wie vor zu sehr auf Wachstum ausgerichtet. Das Wachstumspotenzial in Europa sei gering. In Japan aber sei es noch schwächer und die Bank of Japan erhöhe dennoch weiterhin die Zinsen. Und warum? Wegen der Überkapazitäten. Die Arbeitslosenquoten in Europa seien insgesamt immer noch rückläufig und das Potenzial für weitere fiskalische Anreize im nächsten Jahr werde ein Warnsignal für die EZB sein, zumindest vorläufig vor die Kurve zu kommen.
Die Erwartungen der Ökonomen für Europa seien aufgrund der kontinuierlich ansteigenden real verfügbaren Einkommen und sinkenden Energiekosten, die den angeschlagenen Industriesektor in Verbindung mit den Aussichten auf niedrigere Zinsen unterstützen würden, recht hoch. Die Experten würden denken, dass dies im Gegensatz zum vergangenen Jahr etwas zu optimistisch sei. Die Geldpolitik wirke mit Verzögerung und das Risiko einer weiteren Verschlechterung der Kreditbedingungen bleibe hoch. (Ausgabe vom 12.09.2024) (13.09.2024/alc/a/a)
Wie erwartet habe die EZB heute die Zinsen erneut auf jetzt 3,5 Prozent gesenkt. Die Gesamtinflation sinke rasch und werde voraussichtlich bald unter 2 Prozent liegen. Daher seien die Währungshüter nach wie vor in einer guten Position, um weitere Zinssenkungen vorzunehmen - zumal das Wachstum bestenfalls schleppend verlaufe. Die Experten würden eine weitere Zinssenkung im Dezember und drei weitere in der ersten Jahreshälfte 2025 erwarten, um die Wirtschaft zu stützen.
Vor diesem Hintergrund würden die Experten davon ausgehen, dass die Zinssätze Mitte nächsten Jahres bei etwa 2,5 Prozent liegen würden. Das liege zwar immer noch über dem neutralen Wert, aber der Markt sei nach wie vor zu sehr auf Wachstum ausgerichtet. Das Wachstumspotenzial in Europa sei gering. In Japan aber sei es noch schwächer und die Bank of Japan erhöhe dennoch weiterhin die Zinsen. Und warum? Wegen der Überkapazitäten. Die Arbeitslosenquoten in Europa seien insgesamt immer noch rückläufig und das Potenzial für weitere fiskalische Anreize im nächsten Jahr werde ein Warnsignal für die EZB sein, zumindest vorläufig vor die Kurve zu kommen.
Die Erwartungen der Ökonomen für Europa seien aufgrund der kontinuierlich ansteigenden real verfügbaren Einkommen und sinkenden Energiekosten, die den angeschlagenen Industriesektor in Verbindung mit den Aussichten auf niedrigere Zinsen unterstützen würden, recht hoch. Die Experten würden denken, dass dies im Gegensatz zum vergangenen Jahr etwas zu optimistisch sei. Die Geldpolitik wirke mit Verzögerung und das Risiko einer weiteren Verschlechterung der Kreditbedingungen bleibe hoch. (Ausgabe vom 12.09.2024) (13.09.2024/alc/a/a)
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