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Vor EZB-Sitzung: Leitzinssenkung im September erwartet
24.07.19 10:45
ETHENEA
Munsbach (www.anleihencheck.de) - Angesichts der schwachen Konjunktur in der Eurozone - besonders in Deutschland - verbleibt die Inflation nun schon seit geraumer Zeit unter dem EZB-Zielwert von "unter aber nahe zwei Prozent", so Frank Borchers, Senior Portfolio Manager bei Ethenea.
Ursächlich für das geringe Wirtschaftswachstum seien im Wesentlichen der nach wie vor für hohe Unsicherheit sorgende Handelskonflikt zwischen den USA und China sowie die unklare Situation rund um den Brexit. Aber auch die Aussichten für das zukünftige Wachstum würden verhalten bleiben, denn die genannten Belastungsfaktoren bestünden weiterhin und die Probleme seien immer noch ungelöst. Beeinträchtigt davon würden auch die für die EZB so wichtigen Inflationserwartungen in der Nähe historischer Tiefs verharren, auch wenn diese sich davon zuletzt etwas hätten lösen können.
EZB-Präsident Mario Draghi habe bereits im Juni in seiner Rede auf der Notenbankkonferenz im portugiesischen Sintra neue Konjunkturimpulse, wie zusätzliche Zinssenkungen oder weitere Anleihekäufe, in Aussicht gestellt, sollte sich die Konjunktur nicht erholen und die Inflationserwartungen nicht steigen. Für die morgige EZB-Sitzung würden die Experten noch keine Leitzinsänderung erwarten. Jedoch würden sie von der Ankündigung geldpolitischer Lockerungsmaßnahmen durch die Anpassung der Forward Guidance ausgehen. Damit würden die Marktteilnehmer auf eine Leitzinssenkung vorbereitet, die sie für September erwarten würden. Auch eine Reaktivierung des Anleihekaufprogramms würden sie für wahrscheinlich halten, wobei die Ankündigung wohl erst zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr stattfinden werde. (24.07.2019/alc/a/a)
Ursächlich für das geringe Wirtschaftswachstum seien im Wesentlichen der nach wie vor für hohe Unsicherheit sorgende Handelskonflikt zwischen den USA und China sowie die unklare Situation rund um den Brexit. Aber auch die Aussichten für das zukünftige Wachstum würden verhalten bleiben, denn die genannten Belastungsfaktoren bestünden weiterhin und die Probleme seien immer noch ungelöst. Beeinträchtigt davon würden auch die für die EZB so wichtigen Inflationserwartungen in der Nähe historischer Tiefs verharren, auch wenn diese sich davon zuletzt etwas hätten lösen können.
EZB-Präsident Mario Draghi habe bereits im Juni in seiner Rede auf der Notenbankkonferenz im portugiesischen Sintra neue Konjunkturimpulse, wie zusätzliche Zinssenkungen oder weitere Anleihekäufe, in Aussicht gestellt, sollte sich die Konjunktur nicht erholen und die Inflationserwartungen nicht steigen. Für die morgige EZB-Sitzung würden die Experten noch keine Leitzinsänderung erwarten. Jedoch würden sie von der Ankündigung geldpolitischer Lockerungsmaßnahmen durch die Anpassung der Forward Guidance ausgehen. Damit würden die Marktteilnehmer auf eine Leitzinssenkung vorbereitet, die sie für September erwarten würden. Auch eine Reaktivierung des Anleihekaufprogramms würden sie für wahrscheinlich halten, wobei die Ankündigung wohl erst zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr stattfinden werde. (24.07.2019/alc/a/a)


