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EZB-Mitglieder sind sich einig: Es sind keine deflationären Anzeichen in der Eurozone zu entdecken
26.02.14 16:32
Bankhaus Ellwanger & Geiger
Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Die EZB-Mitglieder sind sich einig - es sind keine deflationären Anzeichen in der Eurozone zu entdecken, so die Analysten vom Bankhaus Ellwanger & Geiger.
Die Inflationsrate sei denn auch auf 0,80 Prozent und somit stärker als die erwarteten 0,70 Prozent gestiegen. Mit diesem Wert liege die Inflationsrate weit unter der anvisierten EZB-Marke von circa 2,0 Prozent. Da die Preisanpassungen in den Krisenländern der südlichen Euro-Peripherie schon weit vorangeschritten seien und die Talsohle der Rezession durchschritten scheine, dürfte Deflation in den nächsten Monaten in der Tat kein drängendes Thema sein. Da die wirtschaftliche Entwicklung auf absehbare Zeit sehr weit von boomartigen Zuständen entfernt sei, könnten sich jedoch nach wie vor keine inflationären Tendenzen aufbauen. Solange die Rohstoff- und Energiepreise nicht allzu stark steigen würden, dürften die Inflationsraten auf dem aktuellen Niveau verharren.
Da die EZB aus diesem Grund zu keinen größeren geldpolitischen Lockerungsmaßnahmen gezwungen sein werde, zeige der Euro derzeit nach wie vor unerwartete Stärke. Während es an der Inflations- und Währungsfront derzeit ruhig sei, scheine es an den Aktienmärkten etwas volatiler zu werden. Zwar dränge der Gesamtmarkt trotz Schwellenländerkrise und drohender Staatspleite in der Ukraine immer noch nach neuen Rekordhöhen, aber einzelne starke Kurskorrekturen würden aufhorchen lassen. Einzelmeldungen, wie Vorstandswechsel, Kapitalerhöhungen zur Finanzierung von Übernahmen oder leicht enttäuschende Unternehmensergebnisse hätten bei den betroffenen Unternehmen sofort zu Kurskorrekturen von sieben bis zehn Prozent geführt. Nachdem bei den meisten Werten diese Bewegungen innerhalb von wenigen Tagen weitgehend ausgeglichen worden seien und der Gesamtmarkt in Richtung neuer Rekorde drücke, lasse dies nur den Schluss zu, dass alles gut werde. (26.02.2014/alc/a/a)
Die Inflationsrate sei denn auch auf 0,80 Prozent und somit stärker als die erwarteten 0,70 Prozent gestiegen. Mit diesem Wert liege die Inflationsrate weit unter der anvisierten EZB-Marke von circa 2,0 Prozent. Da die Preisanpassungen in den Krisenländern der südlichen Euro-Peripherie schon weit vorangeschritten seien und die Talsohle der Rezession durchschritten scheine, dürfte Deflation in den nächsten Monaten in der Tat kein drängendes Thema sein. Da die wirtschaftliche Entwicklung auf absehbare Zeit sehr weit von boomartigen Zuständen entfernt sei, könnten sich jedoch nach wie vor keine inflationären Tendenzen aufbauen. Solange die Rohstoff- und Energiepreise nicht allzu stark steigen würden, dürften die Inflationsraten auf dem aktuellen Niveau verharren.
Da die EZB aus diesem Grund zu keinen größeren geldpolitischen Lockerungsmaßnahmen gezwungen sein werde, zeige der Euro derzeit nach wie vor unerwartete Stärke. Während es an der Inflations- und Währungsfront derzeit ruhig sei, scheine es an den Aktienmärkten etwas volatiler zu werden. Zwar dränge der Gesamtmarkt trotz Schwellenländerkrise und drohender Staatspleite in der Ukraine immer noch nach neuen Rekordhöhen, aber einzelne starke Kurskorrekturen würden aufhorchen lassen. Einzelmeldungen, wie Vorstandswechsel, Kapitalerhöhungen zur Finanzierung von Übernahmen oder leicht enttäuschende Unternehmensergebnisse hätten bei den betroffenen Unternehmen sofort zu Kurskorrekturen von sieben bis zehn Prozent geführt. Nachdem bei den meisten Werten diese Bewegungen innerhalb von wenigen Tagen weitgehend ausgeglichen worden seien und der Gesamtmarkt in Richtung neuer Rekorde drücke, lasse dies nur den Schluss zu, dass alles gut werde. (26.02.2014/alc/a/a)


