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EZB: Leitzinsen unverändert gelassen
19.07.24 09:00
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Die EZB-Sitzung vom gestrigen Tage war ein No-Brainer und hat keine Auswirkungen auf Renten, so die Analysten der Nord LB.
Die EZB habe auf ihrer gestrigen Sitzung in einem einstimmigen Entscheid wie erwartet ihre Leitzinsen unverändert gelassen. Dieser Termin sei ein Balanceakt zwischen der Vermeidung einer Vorfestlegung auf die September-Sitzung und gleichzeitig einer gewissen Legitimation der derzeitigen Markterwartungen an Zinssenkungen in diesem Jahr gewesen, denen der EZB-Rat ein vergleichsweise hohes Maß an Realismus abgewinnen könne. Die Tür zur nächsten Zinssenkung im September mit dann aktualisierten Projektionen inklusive der wichtigen Lohndaten für Q2 habe sich damit ein Stück weiter geöffnet.
Aus Sicht der Analysten würden die im Spätsommer zu erwartenden geringeren Inflationszahlen den Handlungsdruck wieder erhöhen. Mit dem ebenfalls datengespickten Sitzungstermin im Dezember würden sie dann eine nochmalige Zinssenkung um 25 Basispunkte erwarten. Erst dann werde man auch stärker auf die Handlungen der US-Notenbank schielen (müssen), von der man sich sicherlich nicht zu weit entfernen möchte.
Von der Seite der Konjunkturdaten her klinge diese in der Summe doch recht turbulente Woche eher gemächlich aus. Zur "Abrundung" werde noch auf die Anmerkungen von Raphael Bostic zu achten sein; der Chef der Atlanta FED halte zum Abschluss einer gemeinsamen Konferenz der regionalen Notenbanken von Dallas und Atlanta noch einen Vortrag. Fragen des Auditoriums seien nicht zugelassen. Grundsätzlich scheine das FOMC die Leitzinsen perspektivisch senken zu wollen. An diesem Bild dürften auch die Kommentare Bostics nichts ändern. (19.07.2024/alc/a/a)
Die EZB habe auf ihrer gestrigen Sitzung in einem einstimmigen Entscheid wie erwartet ihre Leitzinsen unverändert gelassen. Dieser Termin sei ein Balanceakt zwischen der Vermeidung einer Vorfestlegung auf die September-Sitzung und gleichzeitig einer gewissen Legitimation der derzeitigen Markterwartungen an Zinssenkungen in diesem Jahr gewesen, denen der EZB-Rat ein vergleichsweise hohes Maß an Realismus abgewinnen könne. Die Tür zur nächsten Zinssenkung im September mit dann aktualisierten Projektionen inklusive der wichtigen Lohndaten für Q2 habe sich damit ein Stück weiter geöffnet.
Aus Sicht der Analysten würden die im Spätsommer zu erwartenden geringeren Inflationszahlen den Handlungsdruck wieder erhöhen. Mit dem ebenfalls datengespickten Sitzungstermin im Dezember würden sie dann eine nochmalige Zinssenkung um 25 Basispunkte erwarten. Erst dann werde man auch stärker auf die Handlungen der US-Notenbank schielen (müssen), von der man sich sicherlich nicht zu weit entfernen möchte.
Von der Seite der Konjunkturdaten her klinge diese in der Summe doch recht turbulente Woche eher gemächlich aus. Zur "Abrundung" werde noch auf die Anmerkungen von Raphael Bostic zu achten sein; der Chef der Atlanta FED halte zum Abschluss einer gemeinsamen Konferenz der regionalen Notenbanken von Dallas und Atlanta noch einen Vortrag. Fragen des Auditoriums seien nicht zugelassen. Grundsätzlich scheine das FOMC die Leitzinsen perspektivisch senken zu wollen. An diesem Bild dürften auch die Kommentare Bostics nichts ändern. (19.07.2024/alc/a/a)
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