EZB: Erste Leitzinserhöhung im Oktober 2017 erwartet


13.06.14 16:33
DekaBank

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Wie stark sich der negative Einlagensatz der EZB auf die kurzfristigen Marktzinsen auswirken wird, hängt vom Ausmaß der Überschussreserven im Bankensystem ab, so die Analysten der DekaBank.

Es sei noch unklar, in welcher Höhe die neuen, zielgerichteten Langfristtender in Anspruch genommen würden. Es sei aber davon auszugehen, dass es zu keiner dauerhaften Ausweitung der Liquidität am Geldmarkt kommen werde. Die Liquiditätszufuhr durch die zünftigen Geldmarktgeschäfte der EZB (bis Juni 2016) dürfte geringer sein als der Liquiditätsabfluss durch die Dreijahrestender (bis Anfang 2015). Insofern würden die Analysten ab dem kommenden Jahr mit EONIA-Sätzen nahe dem Hauptrefinanzierungssatz von 0,15% rechnen. Lediglich kurzfristig dürfte es zu etwas stärkerem Abwärtsdruck auf die Geldmarktsätze kommen.

Die erste Leitzinserhöhung würden die Analysten im Oktober 2017 erwarten. (Ausgabe Juni/Juli 2014) (13.06.2014/alc/a/a)




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