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EZB: Abwartende Haltung
08.09.16 16:09
State Street Global Advisors
Boston (www.anleihencheck.de) - Timothy Graf, Head of Macro Strategy Europe, State Street Global Markets, und Stephen Yeats, EMEA Head of Fixed Income Beta bei State Street Global Advisors, habe die heutige Entscheidung der EZB kommentiert.
Anscheinend reiche die jüngste Verschlechterung der Stimmungsindikatoren zur Konjunktur und der Inflationsdaten nicht aus, um die EZB zu einer weiteren Lockerung zu bewegen. Das Ausbleiben geldpolitischer Entscheidungen sei zwar heute nicht allzu überraschend gekommen, dennoch hätten die Experten mit Hinweisen der EZB gerechnet, die die Marktteilnehmer auf eine Lockerung im späteren Jahresverlauf vorbereiten würden. Da Inflation und Inflationserwartungen aber weiter deutlich unter dem Ziel der EZB lägen, werde ihre Zurückhaltung hinsichtlich einer geldpolitischen Lockerung vermutlich nicht mehr lange anhalten.
Auch wenn einige Beobachter die EZB für das Ausbleiben einer geldpolitischen Lockerung kritisieren würden, habe sie nach Erachten der Experten hierfür gewichtige Argumente gehabt. Der Euroraum habe den Brexit-Schock bislang anscheinend gut verkraftet, weshalb der EZB-Rat erst das Ergebnis der Federal Reserve Sitzung in diesem Monat abwarten wolle. Allerdings würden die Erwartungen hinsichtlich einer Reaktion im Oktober oder Dezember wohl steigen, insbesondere in Bezug auf eine Verlängerung des Kaufprogramms von Vermögenswerten über den März 2017 hinaus. (08.09.2016/alc/a/a)
Anscheinend reiche die jüngste Verschlechterung der Stimmungsindikatoren zur Konjunktur und der Inflationsdaten nicht aus, um die EZB zu einer weiteren Lockerung zu bewegen. Das Ausbleiben geldpolitischer Entscheidungen sei zwar heute nicht allzu überraschend gekommen, dennoch hätten die Experten mit Hinweisen der EZB gerechnet, die die Marktteilnehmer auf eine Lockerung im späteren Jahresverlauf vorbereiten würden. Da Inflation und Inflationserwartungen aber weiter deutlich unter dem Ziel der EZB lägen, werde ihre Zurückhaltung hinsichtlich einer geldpolitischen Lockerung vermutlich nicht mehr lange anhalten.
Auch wenn einige Beobachter die EZB für das Ausbleiben einer geldpolitischen Lockerung kritisieren würden, habe sie nach Erachten der Experten hierfür gewichtige Argumente gehabt. Der Euroraum habe den Brexit-Schock bislang anscheinend gut verkraftet, weshalb der EZB-Rat erst das Ergebnis der Federal Reserve Sitzung in diesem Monat abwarten wolle. Allerdings würden die Erwartungen hinsichtlich einer Reaktion im Oktober oder Dezember wohl steigen, insbesondere in Bezug auf eine Verlängerung des Kaufprogramms von Vermögenswerten über den März 2017 hinaus. (08.09.2016/alc/a/a)


