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Bunds nach US-Arbeitsmarkt im Höhenrausch
10.04.12 11:55
BayernLB
München (www.anleihencheck.de) - Am Gründonnerstag setzten Bunds ihren Gipfelsturm vom Vortag fort, gestützt u.a. durch fallende Aktienmärkte und schwächer als erwartete deutsche Produktionsdaten, so die Analysten der BayernLB.
Die 10J Bundrendite habe den Handel bei 1,735% (5-Monats-Tief) beendet. Am Karfreitag sei der US-Arbeitsmarktbericht enttäuschend schwach ausgefallen - außerhalb der Landwirtschaft seien nur 120 Tsd. neue Stellen statt erwarteter 205 Tsd. geschaffen worden; positiv habe dabei der Rückgang der Arbeitslosenquote auf 8,2% überrascht. Chinas Inflation habe sich im März überraschend auf 3,6% beschleunigt. Spanien habe am Montag weitere Sparmaßnahmen (10 Mrd. EUR) angekündigt.
Nach der in der Markteröffnung erfolgten Reaktion auf den US-Arbeitsmarktbericht würden die Analysten eine Fortdauer der risikoaversen Marktstimmung und gegebenenfalls einen Test des Allzeit-Tiefs der 10J Bundrendite (1,64%) erwarten.
In der datenarmen Woche würden in den USA die potenziellen "Market Mover" - März-Erzeuger- und Verbraucherpreise, Verbrauchervertrauen der Uni Michigan (Apr./vorl.) - erst in der zweiten Wochenhälfte veröffentlicht.
Die verkürzte Handelswoche biete datenseitig im Euroraum nur wenige Highlights: Nach den heutigen Daten seien allenfalls die französischen März-Verbraucherpreise, die EWU-Industrieproduktion für Februar (beide Do.) sowie die endgültigen deutschen April Verbraucherpreise (Fr.) von Interesse. Der Sentix Index dürfte angesichts zuletzt schwächerer Konjunkturdaten und rückläufiger Aktienkurse wieder leicht gesunken sein.
Nach der heutigen BoJ-Zinsentscheidung (geldpolitische Parameter unverändert) würden als Highlights der Woche die Veröffentlichungen des Beige Book der FED (Mi.) und des EZB-Monatsberichts (Do.) verbleiben. (10.04.2012/alc/a/a)
Die 10J Bundrendite habe den Handel bei 1,735% (5-Monats-Tief) beendet. Am Karfreitag sei der US-Arbeitsmarktbericht enttäuschend schwach ausgefallen - außerhalb der Landwirtschaft seien nur 120 Tsd. neue Stellen statt erwarteter 205 Tsd. geschaffen worden; positiv habe dabei der Rückgang der Arbeitslosenquote auf 8,2% überrascht. Chinas Inflation habe sich im März überraschend auf 3,6% beschleunigt. Spanien habe am Montag weitere Sparmaßnahmen (10 Mrd. EUR) angekündigt.
In der datenarmen Woche würden in den USA die potenziellen "Market Mover" - März-Erzeuger- und Verbraucherpreise, Verbrauchervertrauen der Uni Michigan (Apr./vorl.) - erst in der zweiten Wochenhälfte veröffentlicht.
Die verkürzte Handelswoche biete datenseitig im Euroraum nur wenige Highlights: Nach den heutigen Daten seien allenfalls die französischen März-Verbraucherpreise, die EWU-Industrieproduktion für Februar (beide Do.) sowie die endgültigen deutschen April Verbraucherpreise (Fr.) von Interesse. Der Sentix Index dürfte angesichts zuletzt schwächerer Konjunkturdaten und rückläufiger Aktienkurse wieder leicht gesunken sein.
Nach der heutigen BoJ-Zinsentscheidung (geldpolitische Parameter unverändert) würden als Highlights der Woche die Veröffentlichungen des Beige Book der FED (Mi.) und des EZB-Monatsberichts (Do.) verbleiben. (10.04.2012/alc/a/a)
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| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


