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Bund-Future scheitert erneut - Euro vor Rückfall unter 1,15?
20.01.26 08:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die von den USA ausgehende Eskalation im Streit um Grönland hat an den Finanzmärkten insbesondere in zwei Segmenten für Bewegung gesorgt, so die Analysten der Helaba.
Zum einen hätten Edelmetalle neue Höhen erklimmen können und zum anderen stünden die europäischen Aktiennotierungen angesichts einer erhöhten Risikoaversion unter Druck. Demgegenüber habe der hiesige Rentenmarkt kaum profitiert und später sogar nachgegeben. Auch die Reaktion des Euros sei zunächst verhalten ausgefallen. Ob sich mit der Wiedereröffnung der US-Märkte nach dem gestrigen Feiertag (Martin Luther King Day) eine wesentliche Veränderung ergebe, bleibe offen und hänge wohl zu einem wesentlichen Teil auch von den weiteren politischen Bekundungen in Washington und Brüssel ab.
Anfängliche Kursgewinne aufgrund der erhöhten Risikoaversion habe der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) nicht halten können und so sei der Versuch erneut gescheitert, die Hürde in Form des 61,8%-Retracements (128,48) und der dort verlaufenden 55-Tagelinie zu überwinden. MACD und DMI stünden auf Kauf und so bleibe das Bild übergeordnet konstruktiv. Kurzfristig sollten anhaltende Rücksetzer aber nicht ausgeschlossen werden. Eine erste wichtige Unterstützung zeige sich in diesem Fall bei 127,74 (21-Tagelinie). Folgend seien die Zone um 127,00 und das Kontrakttief bei 126,75 im Blick zu behalten. Jenseits der oben erwähnten Hürde entstünde gleichwohl Raum bis zum Hoch bei 129,55.
Die US-Zoll-Attacke auf Europa habe vor allem für den US-Dollar negative Folgen gehabt. Gegenüber den Edelmetallen wie Gold und Silber sei der Greenback auf historische Tiefststände abgerutscht. Auch der Euro habe profitieren können, ohne dass sich an dem übergeordnet von Abwärtsrisiken geprägten technischen Bild etwas wesentlich verändert hätte. Auf der Habenseite könne der Euro immerhin verbuchen, dass der Bruch der Marke 1,1598 (61,8%-Level) und der 200-Tagelinie nicht nachhaltig gewesen sei und zunächst ein Rebound zu konstatieren gewesen sei. Der Euro habe die 55- und die 100-Tagelinie am Morgen ins Visier genommen. Derweil stünden die Indikatoren wie MACD und DMI weiterhin auf Verkauf. Oberhalb der genannten gleitenden Durchschnitte sei Platz bis zur 21-Tagelinie (1,1701). Führe ein Rücksetzer aber zu einem neuen Impulstief, wäre Raum eröffnet für Kurse unterhalb von 1,15. (20.01.2026/alc/a/a)
Zum einen hätten Edelmetalle neue Höhen erklimmen können und zum anderen stünden die europäischen Aktiennotierungen angesichts einer erhöhten Risikoaversion unter Druck. Demgegenüber habe der hiesige Rentenmarkt kaum profitiert und später sogar nachgegeben. Auch die Reaktion des Euros sei zunächst verhalten ausgefallen. Ob sich mit der Wiedereröffnung der US-Märkte nach dem gestrigen Feiertag (Martin Luther King Day) eine wesentliche Veränderung ergebe, bleibe offen und hänge wohl zu einem wesentlichen Teil auch von den weiteren politischen Bekundungen in Washington und Brüssel ab.
Anfängliche Kursgewinne aufgrund der erhöhten Risikoaversion habe der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) nicht halten können und so sei der Versuch erneut gescheitert, die Hürde in Form des 61,8%-Retracements (128,48) und der dort verlaufenden 55-Tagelinie zu überwinden. MACD und DMI stünden auf Kauf und so bleibe das Bild übergeordnet konstruktiv. Kurzfristig sollten anhaltende Rücksetzer aber nicht ausgeschlossen werden. Eine erste wichtige Unterstützung zeige sich in diesem Fall bei 127,74 (21-Tagelinie). Folgend seien die Zone um 127,00 und das Kontrakttief bei 126,75 im Blick zu behalten. Jenseits der oben erwähnten Hürde entstünde gleichwohl Raum bis zum Hoch bei 129,55.
Die US-Zoll-Attacke auf Europa habe vor allem für den US-Dollar negative Folgen gehabt. Gegenüber den Edelmetallen wie Gold und Silber sei der Greenback auf historische Tiefststände abgerutscht. Auch der Euro habe profitieren können, ohne dass sich an dem übergeordnet von Abwärtsrisiken geprägten technischen Bild etwas wesentlich verändert hätte. Auf der Habenseite könne der Euro immerhin verbuchen, dass der Bruch der Marke 1,1598 (61,8%-Level) und der 200-Tagelinie nicht nachhaltig gewesen sei und zunächst ein Rebound zu konstatieren gewesen sei. Der Euro habe die 55- und die 100-Tagelinie am Morgen ins Visier genommen. Derweil stünden die Indikatoren wie MACD und DMI weiterhin auf Verkauf. Oberhalb der genannten gleitenden Durchschnitte sei Platz bis zur 21-Tagelinie (1,1701). Führe ein Rücksetzer aber zu einem neuen Impulstief, wäre Raum eröffnet für Kurse unterhalb von 1,15. (20.01.2026/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,3206 € | 125,717 € | -0,3964 € | -0,32% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


