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Bund-Future: Vor Test der oberen Trendkanalbegrenzung
08.06.16 09:50
WGZ BANK
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) konnte speziell seit Freitag Terrain hinzugewinnen, nachdem der US-Arbeitsmarktbericht eine herbe Enttäuschung dargestellt hat und sich die Wahrscheinlichkeiten für zeitnahe US-Zinserhöhungen wieder deutlich reduziert haben, berichten die Analysten der WGZ BANK.
Dass die US-Notenbank in der kommenden Woche agiere, sei auch angesichts des rund eine Woche später stattfindenden Referendums über einen Verbleib Großbritanniens in der EU praktisch ausgeschlossen. Diese grundsätzliche Vorsicht der Investoren gepaart mit den neuen konjunkturellen Fragezeichen strahle in gewohnter Manier auf den Bund-Future aus, der von globalen Investoren als einer der ultimativ sicheren Häfen wahrgenommen werde.
Trotz der kleinen Rally habe sich das übergeordnete Gesamtbild nicht verändert. Auch nach dem Wechsel auf den September-Kontrakt spiele sich das Geschehen innerhalb eines Trendkanals ab, der leicht aufwärts gerichtet sei und dessen Grenzen zurzeit bei etwa 161,08% und 164,53% verlaufen würden. Die obere Begrenzung sei also nahezu in Reichweite. Ob die Investoren aber wirklich den Mut hätten, die Barriere anzugreifen, sei auch mit Blick auf die spiegelbildliche Bund-Rendite die Frage. Bis in den neun-jährigen Laufzeitenbereich sei die Rendite inzwischen negativ. Die 10-Jährige-Rendite notiere bei 0,07% und damit nur noch einen Wimpernschlag oberhalb des Rekordtiefs aus dem April 2015.
Die kurzfristigen Indikatoren würden eine weitere Rally des Bund-Future zumindest nicht gänzlich unwahrscheinlich erscheinen lassen. So arbeite der MACD offenbar an einem neuen Kaufsignal. Werde es tatsächlich generiert, dürfte der bereits hoch notierende RSI die überkaufte Zone erreichen, in der er aber vor einem negativen Dreh eine gewisse Zeit verweilen könnte.
Der Bund-Future scheine die obere Begrenzung des leicht aufwärts gerichteten Trendkanals in den kommenden Tagen testen zu wollen. Ein neues Rekordtief der Bund-Rendite wäre wohl die logische Folge, wenn sich die Rentenbullen durchsetzen und den Ausbruch schaffen würden. (Ausgabe vom 07.06.2016) (08.06.2016/alc/a/a)
Dass die US-Notenbank in der kommenden Woche agiere, sei auch angesichts des rund eine Woche später stattfindenden Referendums über einen Verbleib Großbritanniens in der EU praktisch ausgeschlossen. Diese grundsätzliche Vorsicht der Investoren gepaart mit den neuen konjunkturellen Fragezeichen strahle in gewohnter Manier auf den Bund-Future aus, der von globalen Investoren als einer der ultimativ sicheren Häfen wahrgenommen werde.
Die kurzfristigen Indikatoren würden eine weitere Rally des Bund-Future zumindest nicht gänzlich unwahrscheinlich erscheinen lassen. So arbeite der MACD offenbar an einem neuen Kaufsignal. Werde es tatsächlich generiert, dürfte der bereits hoch notierende RSI die überkaufte Zone erreichen, in der er aber vor einem negativen Dreh eine gewisse Zeit verweilen könnte.
Der Bund-Future scheine die obere Begrenzung des leicht aufwärts gerichteten Trendkanals in den kommenden Tagen testen zu wollen. Ein neues Rekordtief der Bund-Rendite wäre wohl die logische Folge, wenn sich die Rentenbullen durchsetzen und den Ausbruch schaffen würden. (Ausgabe vom 07.06.2016) (08.06.2016/alc/a/a)
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| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


