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Bund-Future: Stütze aus Übersee? Technische Analyse
31.03.16 12:16
WGZ BANK
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Der Bund-Future (ISIN: DE0009652644, WKN: 965264) legte in der letzten Woche etwas zu und konnte die Gefahr einer zweiten Abwärtswelle damit abwenden, so die Analysten der WGZ BANK.
Deutlichen Nutzen hätten die Anleger aus dieser Tatsache aber nicht ziehen können, denn das charttechnische, (sehr) kurzfristige Bild bleibe angeschlagen. Notierungen unter 160,00%, die in der letzte Woche noch möglich erschienen, seien zwar unwahrscheinlich geworden, dennoch bleibe die Gefahr einer weiteren Abwärtswelle bestehen. Ob die aktuell gültige Unterstützung bei 160,82% dabei als Ziel fungiere und nochmals erreicht werde, stehe auf einem anderen Blatt.
Unter idealtypischen Voraussetzungen könnte das Rentenbarometer sein letztes Hoch Ende Februar zudem nochmals um wenige Ticks überbieten. So liege das rechnerische Ziel bei 164,10% während der Widerstand bei 163,98% zu finden sei. Rückenwind könnte der deutsche Rentenmarkt durch die Entwicklung in Übersee bekommen, denn die Rendite der zehnjährigen US-Bonds rangiere an einer Unterstützung bei 1,80%. Diese Unterstützung sei bereits vor einigen Tagen erreicht worden und die Bären hätten die Chance zu einem deutlichen Anstieg gehabt.
Die Tatsache, dass die Sätze an diesem Stützpunkt aber nicht deutlich nach oben abgeprallt seien, lasse noch vorhandenes Abwärtspotenzial vermuten. Mit einem signifikanten Bruch der Marke bei 1,80% - mit dem die Analysten der WGZ BANK rechnen, aber dennoch
als Bestätigung abwarten würden - dürften die Sätze mit Blick auf mehrere Wochen nochmals um etwa 15 bis 20 Stellen nachgeben. Anzeichen, die auf Niveaus deutlich unter 1,60% deuten würden seien aber nicht erkennbar. Stattdessen dürfte sich hier ein "zweites Standbein" ausbilden, das dann wiederum eine übergeordnete Wende Richtung Norden einleiten könne. Die erwartete, kurze Abwärtswelle sollte aber den hiesigen Rentenmarkt stützen und dafür sorgen, dass die momentan lethargischen Indikatoren anziehen würden. Aktuell würden sie sich lediglich neutral zeigen.
Fazit: (Sehr) kurzfristig dürften die Bären die Nase etwas vorne haben, deutliche Verluste würden die Analysten aber nicht erwarten. Erst wenn die Notierungen unter 162,50% fallen würden, trübe sich das Bild ein, dann dürften die Notierungen auch bis 160,82% fallen. Mit Blick auf mehrere Wochen würden die Analysten aber eher Chancen als Risiken sehen, denn der amerikanische Rentenmarkt dürfte sich stützend auswirken. (31.03.2016/alc/a/a)
Deutlichen Nutzen hätten die Anleger aus dieser Tatsache aber nicht ziehen können, denn das charttechnische, (sehr) kurzfristige Bild bleibe angeschlagen. Notierungen unter 160,00%, die in der letzte Woche noch möglich erschienen, seien zwar unwahrscheinlich geworden, dennoch bleibe die Gefahr einer weiteren Abwärtswelle bestehen. Ob die aktuell gültige Unterstützung bei 160,82% dabei als Ziel fungiere und nochmals erreicht werde, stehe auf einem anderen Blatt.
Die Tatsache, dass die Sätze an diesem Stützpunkt aber nicht deutlich nach oben abgeprallt seien, lasse noch vorhandenes Abwärtspotenzial vermuten. Mit einem signifikanten Bruch der Marke bei 1,80% - mit dem die Analysten der WGZ BANK rechnen, aber dennoch
als Bestätigung abwarten würden - dürften die Sätze mit Blick auf mehrere Wochen nochmals um etwa 15 bis 20 Stellen nachgeben. Anzeichen, die auf Niveaus deutlich unter 1,60% deuten würden seien aber nicht erkennbar. Stattdessen dürfte sich hier ein "zweites Standbein" ausbilden, das dann wiederum eine übergeordnete Wende Richtung Norden einleiten könne. Die erwartete, kurze Abwärtswelle sollte aber den hiesigen Rentenmarkt stützen und dafür sorgen, dass die momentan lethargischen Indikatoren anziehen würden. Aktuell würden sie sich lediglich neutral zeigen.
Fazit: (Sehr) kurzfristig dürften die Bären die Nase etwas vorne haben, deutliche Verluste würden die Analysten aber nicht erwarten. Erst wenn die Notierungen unter 162,50% fallen würden, trübe sich das Bild ein, dann dürften die Notierungen auch bis 160,82% fallen. Mit Blick auf mehrere Wochen würden die Analysten aber eher Chancen als Risiken sehen, denn der amerikanische Rentenmarkt dürfte sich stützend auswirken. (31.03.2016/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,6387 € | 125,5072 € | 0,1316 € | +0,10% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


