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Bund-Future: Schuss vor den Bug
24.11.15 12:24
WGZ BANK
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) präsentierte sich in der gestrigen Sitzung zunächst deutlich schwächer, holte einen Teil der generierten Verluste aber wieder auf, so die Analysten der WGZ BANK.
Nach einer Serie von neun positiven Handelstagen in Folge sei es aber bei einem Minus auf Schlusskursbasis geblieben. Heute aber hätten die Bullen da angesetzt, wo sie gestern aufgehört hätten und das Rentenbarometer weiter angetrieben hätten.
Im Intraday-Chart sei zuvor ein Verkaufsignal generiert worden, das nun wieder aufgehoben worden sei. Dennoch könne die Entwicklung unter charttechnischen Aspekten als ein Schuss vor den Bug der Optimisten gewertet werden, denn nach wie vor deute sich ein Rücksetzer oder zumindest eine Konsolidierung an, die dann für eine schwankende Seitwärtsbewegung sorgen dürfte. Fraglich sei dabei, wie weit das Rentenbarometer zuvor noch anziehen könne.
Während das rechnerische Ziel bei 158,48% angesiedelt sei, würden die nächsten charttechnischen Widerstände bei 158,00% und 158,60% warten. Bei Betrachtung dieser Niveaus wird klar, dass unser heimisches Rentenbarometer bald auf ein Bündel diverser Marken trifft, an denen ein Rücksetzer starten kann, so die Analysten der WGZ BANK.
Gleichzeitig rangiere die zehnjährige Bund-Rendite in Schlagdistanz zu ihren beiden signifikanten Tiefpunkten bei 0,41% bis 0,46%. Hier deute sich weiterhin eine Wende am Freitag an, die auch durch die zyklische Betrachtung gestützt werde. Sollte sich diese Wende bestätigen, wäre ein Renditeanstieg über mehrere Monate möglich. Das Potenzial wäre mit etwa 40 Stellen allerdings überschaubar.
Die zehnjährige US-Rendite entlastete unseren heimischen Rentenmarkt unterdessen etwas, denn die Sätze kamen wieder deutlich zurück, so die Analysten der WGZ BANK. Die markante Unterstützung bei 2,20% hätte sie allerdings noch nicht wieder signifikant unterbieten und die Skepsis damit vollends zerstreuen können.
Schließlich bleibe noch ein Blick auf die hiesigen Indikatoren, der ein zwischenzeitlich negatives MACD-Histogramm gezeigt habe. Oft seien diese Strukturen Vorboten eines baldigen Endes des - in diesem Fall seit Juni andauernden - Trends.
Der Bund-Future wirke weiterhin angeschlagen. Das Rentenbarometer könne in den kommenden Sitzungen eventuell nochmals etwas zulegen, das Risiko einer übergeordneten Trendwende steige jedoch weiter an. (24.11.2015/alc/a/a)
Nach einer Serie von neun positiven Handelstagen in Folge sei es aber bei einem Minus auf Schlusskursbasis geblieben. Heute aber hätten die Bullen da angesetzt, wo sie gestern aufgehört hätten und das Rentenbarometer weiter angetrieben hätten.
Im Intraday-Chart sei zuvor ein Verkaufsignal generiert worden, das nun wieder aufgehoben worden sei. Dennoch könne die Entwicklung unter charttechnischen Aspekten als ein Schuss vor den Bug der Optimisten gewertet werden, denn nach wie vor deute sich ein Rücksetzer oder zumindest eine Konsolidierung an, die dann für eine schwankende Seitwärtsbewegung sorgen dürfte. Fraglich sei dabei, wie weit das Rentenbarometer zuvor noch anziehen könne.
Gleichzeitig rangiere die zehnjährige Bund-Rendite in Schlagdistanz zu ihren beiden signifikanten Tiefpunkten bei 0,41% bis 0,46%. Hier deute sich weiterhin eine Wende am Freitag an, die auch durch die zyklische Betrachtung gestützt werde. Sollte sich diese Wende bestätigen, wäre ein Renditeanstieg über mehrere Monate möglich. Das Potenzial wäre mit etwa 40 Stellen allerdings überschaubar.
Die zehnjährige US-Rendite entlastete unseren heimischen Rentenmarkt unterdessen etwas, denn die Sätze kamen wieder deutlich zurück, so die Analysten der WGZ BANK. Die markante Unterstützung bei 2,20% hätte sie allerdings noch nicht wieder signifikant unterbieten und die Skepsis damit vollends zerstreuen können.
Schließlich bleibe noch ein Blick auf die hiesigen Indikatoren, der ein zwischenzeitlich negatives MACD-Histogramm gezeigt habe. Oft seien diese Strukturen Vorboten eines baldigen Endes des - in diesem Fall seit Juni andauernden - Trends.
Der Bund-Future wirke weiterhin angeschlagen. Das Rentenbarometer könne in den kommenden Sitzungen eventuell nochmals etwas zulegen, das Risiko einer übergeordneten Trendwende steige jedoch weiter an. (24.11.2015/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,3577 € | 125,5072 € | -0,1495 € | -0,12% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


