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Bund-Future: Rücksetzer
12.07.16 12:26
WGZ BANK
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Bei der letzten Betrachtung des Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) titelten wir "Trend intakt", so die Analysten der WGZ BANK.
Tatsächlich habe das Rentenbarometer zunächst noch zulegen können. In den letzten Tagen habe sich das Bild allerdings zugunsten der Bären geändert.
Ausschlaggebend für diese Bewegung sei ein Doppeltop gewesen, das allerdings nur im intraday-Chart erkennbar gewesen sei und deshalb auch für eine zeitlich begrenzte Schwäche sorgen dürfte. Natürlich könne diese erste Bewegung auch für den Start einer übergeordneten Abwärtswelle sorgen, die nötigen Hinweise auf eine solche Bewegung würden aktuell aber noch fehlen. Mit der (bisherigen) heutigen Bewegung hätten die Bären auch bereits einen großen Teil des kurzfristigen Abwärtspotenzials abgearbeitet. Kurse bei 166,50% seien durchaus möglich, Notierungen darunter aber unwahrscheinlich.
Sollte der Bund-Future dennoch deutlich unter dieses Niveau fallen, würden Verkaufssignale generiert, die wiederum auf eine übergeordnete und damit etwa dreiwöchige Schwäche deuten würden. Als nächstes Ziel käme dann das Niveau von gut 165,50% in Betracht, an dem sich zudem eine Unterstützung befinde. Erst Kurse unter diesem Stützpunkt würden auch das mittel- bis langfristige Bild deutlich eintrüben.
Die aktuelle Unsicherheit bekämen auch amerikanische Investoren zu spüren, denn die Rendite der zehnjährigen US-Notes sei deutlich angestiegen. Hier dürfte in den kommenden Tagen der Bereich um 1,55% an Bedeutung gewinnen, an dem sich diverse Unterstützungen und Widerstände befinden würden. Sollten diese Hürden überwunden werden, dürfte die Sätze in einem ersten Schritt bis knapp 1,80% anziehen. Im Kielwasser des amerikanischen Rentenmarktes könnte dann auch der Bund-Future belastet werden.
Ein Abschlag über etwa drei Wochen lasse sich auch im RSI erkennen, sofern die Verluste in der heutigen Sitzung nicht (teilweise) wieder eliminiert würden. Aktuell zeige sich der Oszillator, der nach den Verwerfungen durch den Brexit wieder an Aussagekraft gewinne, negativ divergent.
Aus einem bisher nur kurzen Rücksetzer könne eine Abwärtsbewegung über (insgesamt) etwa drei Wochen entstehen, die den Bund-Future bis auf ein Niveau von etwa 165,00% drücken könne. Sollten die bisherigen Verluste weder heute noch morgen aufgeholt werden, würden die Analysten mit diesem Szenario rechnen. Das mittelfristige Bild dürfte sich allerdings erst mit Kursen deutlich unter 165,50% eintrüben. (12.07.2016/alc/a/a)
Tatsächlich habe das Rentenbarometer zunächst noch zulegen können. In den letzten Tagen habe sich das Bild allerdings zugunsten der Bären geändert.
Ausschlaggebend für diese Bewegung sei ein Doppeltop gewesen, das allerdings nur im intraday-Chart erkennbar gewesen sei und deshalb auch für eine zeitlich begrenzte Schwäche sorgen dürfte. Natürlich könne diese erste Bewegung auch für den Start einer übergeordneten Abwärtswelle sorgen, die nötigen Hinweise auf eine solche Bewegung würden aktuell aber noch fehlen. Mit der (bisherigen) heutigen Bewegung hätten die Bären auch bereits einen großen Teil des kurzfristigen Abwärtspotenzials abgearbeitet. Kurse bei 166,50% seien durchaus möglich, Notierungen darunter aber unwahrscheinlich.
Die aktuelle Unsicherheit bekämen auch amerikanische Investoren zu spüren, denn die Rendite der zehnjährigen US-Notes sei deutlich angestiegen. Hier dürfte in den kommenden Tagen der Bereich um 1,55% an Bedeutung gewinnen, an dem sich diverse Unterstützungen und Widerstände befinden würden. Sollten diese Hürden überwunden werden, dürfte die Sätze in einem ersten Schritt bis knapp 1,80% anziehen. Im Kielwasser des amerikanischen Rentenmarktes könnte dann auch der Bund-Future belastet werden.
Ein Abschlag über etwa drei Wochen lasse sich auch im RSI erkennen, sofern die Verluste in der heutigen Sitzung nicht (teilweise) wieder eliminiert würden. Aktuell zeige sich der Oszillator, der nach den Verwerfungen durch den Brexit wieder an Aussagekraft gewinne, negativ divergent.
Aus einem bisher nur kurzen Rücksetzer könne eine Abwärtsbewegung über (insgesamt) etwa drei Wochen entstehen, die den Bund-Future bis auf ein Niveau von etwa 165,00% drücken könne. Sollten die bisherigen Verluste weder heute noch morgen aufgeholt werden, würden die Analysten mit diesem Szenario rechnen. Das mittelfristige Bild dürfte sich allerdings erst mit Kursen deutlich unter 165,50% eintrüben. (12.07.2016/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,3577 € | 125,5072 € | -0,1495 € | -0,12% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


