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Bund-Future: Knapp über den Stützpunkten
21.06.16 12:10
WGZ BANK
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) musste seit Ende der letzten Woche deutliche Verluste hinnehmen, traf mit dem gestrigen Tief bei 164,15% aber schließlich auf eine (nur im Intraday-Chart erkennbare) Unterstützung, so die Analysten der WGZ BANK.
Das sehr kurzfristige Abwärtspotenzial sei damit abgearbeitet worden und eine - zumindest zwischenzeitliche - Erholung hätte einsetzen können.
Bisher sei eine solche Erholung in der heutigen Sitzung aber ausgeblieben, sodass weitere, vermutlich überschaubare Verluste anstehen könnten. Hinweise auf ein markantes Abwärtspotenzial würden sich aber auch nicht erkennen lassen, da die Kurse charttechnisch sehr gut abgesichert seien.
So verlaufe die untere Gerade des aufwärts gerichteten Trendkanals, der seit Anfang Mai Gültigkeit besitze, bei 163,90%. Knapp darunter finde sich bei 163,64% ein weiterer Stützpunkt, der sich aus einem zyklischen Hoch im April ableiten lasse. Wenige Ticks unter dieser Marke bei etwa 163,40% rangiere zudem ein alter Trend aus den Monaten April und Mai, der sich ebenfalls unterstützend auswirken dürfte.
Das Gefahrenpotenzial scheine damit gebannt zu sein, sodass die Analysten mit Blick auf das mittelfristige Bild vorerst keinen Handlungsbedarf sehen würden. Gleichzeitig werde aber auch klar, dass ein (nicht erwarteter) Bruch dieser Marken zu einem aussagekräftigen Verkaufsignal führen würde.
Anzeichen für eine solch negative Entwicklung würden sich aber auch bei einem Blick nach Übersee nicht finden lassen. Die Rendite der zehnjährigen US-Bonds scheine sich bei 1,70% zu stabilisieren. Diese Marke sei seit März immer wieder als Unterstützung bestätigt worden und fungiere nach ihrem Bruch vor knapp zwei Wochen nun als aussagekräftige Hürde.
Problematisch stelle sich unterdessen die Indikatorenkonstellation dar. Der RSI scheine aktuell zwar im neutralen Bereich einen Boden zu finden, skeptisch mache die Analysten allerdings die Struktur der MACD-Linien. Sie könnten in den kommenden Wochen eine negative Divergenz ausprägen, die dann wiederum auf eine übergeordnete Schwäche deuten würde. Noch sei diese Divergenz allerdings nicht vollendet worden.
Der Bund-Future könne eventuell noch etwas abgeben, Anzeichen für eine deutliche Schwäche würden die Analysten aber (noch) nicht sehen. Den Unterstützungsbereich von 163,40% bis 163,90% dürfe das Rentenbarometer aber auch nicht unterschreiten, da sich das Bild sonst deutlich eintrüben würde. (21.06.2016/alc/a/a)
Das sehr kurzfristige Abwärtspotenzial sei damit abgearbeitet worden und eine - zumindest zwischenzeitliche - Erholung hätte einsetzen können.
Bisher sei eine solche Erholung in der heutigen Sitzung aber ausgeblieben, sodass weitere, vermutlich überschaubare Verluste anstehen könnten. Hinweise auf ein markantes Abwärtspotenzial würden sich aber auch nicht erkennen lassen, da die Kurse charttechnisch sehr gut abgesichert seien.
Das Gefahrenpotenzial scheine damit gebannt zu sein, sodass die Analysten mit Blick auf das mittelfristige Bild vorerst keinen Handlungsbedarf sehen würden. Gleichzeitig werde aber auch klar, dass ein (nicht erwarteter) Bruch dieser Marken zu einem aussagekräftigen Verkaufsignal führen würde.
Anzeichen für eine solch negative Entwicklung würden sich aber auch bei einem Blick nach Übersee nicht finden lassen. Die Rendite der zehnjährigen US-Bonds scheine sich bei 1,70% zu stabilisieren. Diese Marke sei seit März immer wieder als Unterstützung bestätigt worden und fungiere nach ihrem Bruch vor knapp zwei Wochen nun als aussagekräftige Hürde.
Problematisch stelle sich unterdessen die Indikatorenkonstellation dar. Der RSI scheine aktuell zwar im neutralen Bereich einen Boden zu finden, skeptisch mache die Analysten allerdings die Struktur der MACD-Linien. Sie könnten in den kommenden Wochen eine negative Divergenz ausprägen, die dann wiederum auf eine übergeordnete Schwäche deuten würde. Noch sei diese Divergenz allerdings nicht vollendet worden.
Der Bund-Future könne eventuell noch etwas abgeben, Anzeichen für eine deutliche Schwäche würden die Analysten aber (noch) nicht sehen. Den Unterstützungsbereich von 163,40% bis 163,90% dürfe das Rentenbarometer aber auch nicht unterschreiten, da sich das Bild sonst deutlich eintrüben würde. (21.06.2016/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,3577 € | 125,5072 € | -0,1495 € | -0,12% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


