Erweiterte Funktionen
Bund-Future: Chancen auf weitere Kursgewinne
22.10.25 08:39
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - An den Finanzmärkten hat sich angesichts mangelnder Datenveröffentlichungen nicht viel getan, so die Analysten der Helaba.
Zudem lasse in den USA eine Einigung im Haushaltsstreit auf sich warten. Zwar scheine dies bei Marktteilnehmern keine große Rolle zu spielen, es würden aber wichtige Wirtschaftszahlen fehlen, insbesondere zum Arbeitsmarkt. Dadurch werde die Arbeit der US-Notenbank erschwert, die in der nächsten Woche über die Geldpolitik zu entscheiden habe. Je länger die Haushaltssperre andeure, desto größer seien die konjunkturellen Risiken, allerdings erhöhe sich gleichzeitig die Chance auf weitere Zinssenkungen. Daher wundere es nicht, dass ein Schritt im Oktober und ein weiterer Mitte Dezember mit Wahrscheinlichkeiten von rund 100% eingepreist seien.
Der für zehnjährige Bundesanleihen richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe sich von seinen vorübergehenden Kursverlusten erholt und halte sich komfortabel oberhalb wichtiger Unterstützungen. Damit würden Chancen auf der Oberseite gewahrt bleiben. Dafür würden auch die intakten Kaufsignale sprechen. Erst Kurse unterhalb der Zone 129,44/66 würden das Bild deutlich trüben. Die 21-Tagelinie sei bei 129,10 zu finden. Ersten Widerstand gebe es am Impulshoch vom letzten Freitag bei 130,59. Darüber wäre das Kontrakthoch bei 130,80 ins Visier zu nehmen.
Dem Euro sei es gegenüber dem US-Dollar nicht gelungen, die 21-, 55- und 100-Tage-Linien dauerhaft zu überwinden. Diese würden im Bereich von 1,1654 bis 1,1685 verlaufen und, zusammen mit dem letzten Impulshoch bei 1,1728, eine schwer überwindbare Hürde darstellen. Die Perspektiven hätten sich getrübt und ein Rücksetzer bis zum Monatstief bei 1,1542 scheine möglich, wenngleich zu berücksichtigen sei, dass der Renditevorteil der USA gegenüber der Eurozone zuletzt etwas kleiner geworden sei. Dies spreche gegen nennenswerte Kursverluste. (22.10.2025/alc/a/a)
Zudem lasse in den USA eine Einigung im Haushaltsstreit auf sich warten. Zwar scheine dies bei Marktteilnehmern keine große Rolle zu spielen, es würden aber wichtige Wirtschaftszahlen fehlen, insbesondere zum Arbeitsmarkt. Dadurch werde die Arbeit der US-Notenbank erschwert, die in der nächsten Woche über die Geldpolitik zu entscheiden habe. Je länger die Haushaltssperre andeure, desto größer seien die konjunkturellen Risiken, allerdings erhöhe sich gleichzeitig die Chance auf weitere Zinssenkungen. Daher wundere es nicht, dass ein Schritt im Oktober und ein weiterer Mitte Dezember mit Wahrscheinlichkeiten von rund 100% eingepreist seien.
Der für zehnjährige Bundesanleihen richtungsweisende Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe sich von seinen vorübergehenden Kursverlusten erholt und halte sich komfortabel oberhalb wichtiger Unterstützungen. Damit würden Chancen auf der Oberseite gewahrt bleiben. Dafür würden auch die intakten Kaufsignale sprechen. Erst Kurse unterhalb der Zone 129,44/66 würden das Bild deutlich trüben. Die 21-Tagelinie sei bei 129,10 zu finden. Ersten Widerstand gebe es am Impulshoch vom letzten Freitag bei 130,59. Darüber wäre das Kontrakthoch bei 130,80 ins Visier zu nehmen.
Dem Euro sei es gegenüber dem US-Dollar nicht gelungen, die 21-, 55- und 100-Tage-Linien dauerhaft zu überwinden. Diese würden im Bereich von 1,1654 bis 1,1685 verlaufen und, zusammen mit dem letzten Impulshoch bei 1,1728, eine schwer überwindbare Hürde darstellen. Die Perspektiven hätten sich getrübt und ein Rücksetzer bis zum Monatstief bei 1,1542 scheine möglich, wenngleich zu berücksichtigen sei, dass der Renditevorteil der USA gegenüber der Eurozone zuletzt etwas kleiner geworden sei. Dies spreche gegen nennenswerte Kursverluste. (22.10.2025/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 126,0482 € | 125,1945 € | 0,8537 € | +0,68% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


