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Bund-Future: Angezogene Handbremse
18.03.14 12:03
WGZ BANK
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) konnte in der letzten Woche - entgegen unseren Erwartungen - zwar nochmals leicht zulegen, letztendlich hat sich an unserem Szenario aber nur wenig geändert, so die Analysten der WGZ BANK.
Grundsätzlich hätte das Rentenbarometer unter idealtypischen Bedingungen in den letzten Wochen eine kurzfristige Konsolidierung zeigen müssen. Der übergeordnete Aufwärtstrend habe hingegen nie zur Diskussion gestanden. Möglicherweise sei diese eigentlich anstehende, zwischenzeitliche Schwächephase durch den markant nachgebenden Aktienmarkt derart stark beeinflusst worden, dass in der Summe die zurückliegende, leicht ansteigende Tendenz zu beobachten gewesen sei.
Da die Analysten - eventuell nach einem kleineren, positiven Intermezzo - mit weiter nachgebenden Aktienkursen rechnen würden, dürften Verluste vorerst nicht anstehen. Eine kräftige Aufwärtsdynamik sei aber ebenfalls unwahrscheinlich, da die "modifizierte Korrektur" noch nicht beendet sei. Unter zyklischen Aspekten dürfte der Bund-Future erst Ende März/Anfang April wieder dynamisch anziehen.
Ähnlich - aber natürlich seitenverkehrt - präsentiere sich die Rendite der zehnjährigen US-Bonds. Hier scheine eine Entscheidung aber wesentlich früher anzustehen: Sollten die Sätze ihr letztes Tief bei 2,61% unterbieten, dürfte ein Abwärtstrend beginnen, der erst bei knapp 2,40% enden sollte. Anschließend müsse allerdings eine Neueinschätzung erfolgen.
Entsprechend der nach oben verzerrten Konsolidierung würden die Indikatoren nur leicht abfallen. Der MACD zeige nur eine nachgebende Aufwärtsdynamik und der RSI rangiere über seinem neutralen Bereich.
Die Entwicklung des Bund-Futures gleiche aktuell einer Fahrt mit angezogener Handbremse. Positiv werde er vermutlich durch die schwachen Aktienmärkte beeinflusst, doch stehe einem ungehinderten Anstieg die eigentlich anstehende Konsolidierungsphase entgegen. Insofern rechnen die Analysten der WGZ BANK auch nicht mit deutlichen Anschlussgewinnen, sollte der Widerstand bei 143,97% überwunden werden. (18.03.2014/alc/a/a)
Grundsätzlich hätte das Rentenbarometer unter idealtypischen Bedingungen in den letzten Wochen eine kurzfristige Konsolidierung zeigen müssen. Der übergeordnete Aufwärtstrend habe hingegen nie zur Diskussion gestanden. Möglicherweise sei diese eigentlich anstehende, zwischenzeitliche Schwächephase durch den markant nachgebenden Aktienmarkt derart stark beeinflusst worden, dass in der Summe die zurückliegende, leicht ansteigende Tendenz zu beobachten gewesen sei.
Ähnlich - aber natürlich seitenverkehrt - präsentiere sich die Rendite der zehnjährigen US-Bonds. Hier scheine eine Entscheidung aber wesentlich früher anzustehen: Sollten die Sätze ihr letztes Tief bei 2,61% unterbieten, dürfte ein Abwärtstrend beginnen, der erst bei knapp 2,40% enden sollte. Anschließend müsse allerdings eine Neueinschätzung erfolgen.
Entsprechend der nach oben verzerrten Konsolidierung würden die Indikatoren nur leicht abfallen. Der MACD zeige nur eine nachgebende Aufwärtsdynamik und der RSI rangiere über seinem neutralen Bereich.
Die Entwicklung des Bund-Futures gleiche aktuell einer Fahrt mit angezogener Handbremse. Positiv werde er vermutlich durch die schwachen Aktienmärkte beeinflusst, doch stehe einem ungehinderten Anstieg die eigentlich anstehende Konsolidierungsphase entgegen. Insofern rechnen die Analysten der WGZ BANK auch nicht mit deutlichen Anschlussgewinnen, sollte der Widerstand bei 143,97% überwunden werden. (18.03.2014/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


