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Bund-Future: Angespannte Situation - Technische Analyse
20.01.15 14:24
WGZ BANK
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Bei der letzten Betrachtung des Bund-Future (ISIN: DE0009652644, WKN: 965264) berichteten wir über die Struktur der Indikatoren, die einen Rücksetzer wahrscheinlich machen sollten, so die Analysten der WGZ BANK.
Den Bären sei es aber nicht gelungen, das Zepter in die Hand zu bekommen. Stattdessen habe das Rentenbarometer nach einer uneinheitlichen Bewegung sogar noch zulegen können.
Die Struktur der Indikatoren, die die Analysten zu der Einschätzung veranlasst hätten, bestehe jedoch immer noch. Zu der überkauften Konstellation des RSI komme nun noch die Möglichkeit einer negativen Divergenz. Als vergleichbare Situation könne hier das Muster im Mai/Juni des vergangenen Jahres herangezogen werden. Eine ähnliche Entwicklung dürfte aktuell anstehen. Dabei gerate der langfristige Aufwärtstrend vermutlich nicht in Gefahr. Der Rücksetzer, der durch den Maßstab auf den ersten Blick harmlos aussehe, habe damals jedoch knapp 200 Ticks betragen. Einzig der Auslöser für einen solche Bewegung fehle noch.
Sollte das Rentenbarometer tatsächlich zwischen 150 und 200 Ticks in dieser Woche abgeben, sollten sich Investoren aber dennoch nicht irritieren lassen, denn das mittel- bis langfristige Bild zeige noch keine Schwächen. So bleibe der dargestellte Trendkanal vermutlich weiter intakt. Erst ein Bruch der unteren Linie, die zurzeit bei 154,40 verlaufe, würde ein übergeordnetes Verkaufsignal auslösen. Zuvor finde das Rentenbarometer noch Unterstützungen, die bei 156,57% und bei 156,10% angesiedelt seien. Momentan würden die Analysten nicht von Notierungen unter diesen Marken ausgehen. Würden sie dennoch unterboten, stelle sich die Konstellation mittelfristig neutral dar.
Etwas problematischer stelle sich die Situation bei der zehnjährigen US-Rendite dar. Sie könnte einen Boden gefunden haben. Auch hier würden sich die Indikatoren zudem deutlich erhitzt zeigen. Momentan sei aber noch keine Divergenz oder ein sonstiges Signal zur Umkehr zu erkennen.
Während die Analysten mittelfristig noch keine Probleme erkennen könnten, bleibe die Situation unter (sehr) kurzfristigen Aspekten angespannt. Der nächste Auslöser werde vermutlich genügen, um den Bund-Future in wenigen Tagen um etwa 150 Ticks in der Spitze fallen zu lassen. (20.01.2015/alc/a/a)
Den Bären sei es aber nicht gelungen, das Zepter in die Hand zu bekommen. Stattdessen habe das Rentenbarometer nach einer uneinheitlichen Bewegung sogar noch zulegen können.
Sollte das Rentenbarometer tatsächlich zwischen 150 und 200 Ticks in dieser Woche abgeben, sollten sich Investoren aber dennoch nicht irritieren lassen, denn das mittel- bis langfristige Bild zeige noch keine Schwächen. So bleibe der dargestellte Trendkanal vermutlich weiter intakt. Erst ein Bruch der unteren Linie, die zurzeit bei 154,40 verlaufe, würde ein übergeordnetes Verkaufsignal auslösen. Zuvor finde das Rentenbarometer noch Unterstützungen, die bei 156,57% und bei 156,10% angesiedelt seien. Momentan würden die Analysten nicht von Notierungen unter diesen Marken ausgehen. Würden sie dennoch unterboten, stelle sich die Konstellation mittelfristig neutral dar.
Etwas problematischer stelle sich die Situation bei der zehnjährigen US-Rendite dar. Sie könnte einen Boden gefunden haben. Auch hier würden sich die Indikatoren zudem deutlich erhitzt zeigen. Momentan sei aber noch keine Divergenz oder ein sonstiges Signal zur Umkehr zu erkennen.
Während die Analysten mittelfristig noch keine Probleme erkennen könnten, bleibe die Situation unter (sehr) kurzfristigen Aspekten angespannt. Der nächste Auslöser werde vermutlich genügen, um den Bund-Future in wenigen Tagen um etwa 150 Ticks in der Spitze fallen zu lassen. (20.01.2015/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,717 € | 125,3577 € | 0,3593 € | +0,29% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


