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Bund-Future: Am Scheideweg
10.02.16 12:00
WGZ BANK
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) zeigte im letzten Betrachtungszeitraum nochmals eine dynamische Aufwärtsbewegung, die nicht zuletzt durch die Schwäche am Aktienmarkt kräftig angeschoben wurde, so die Analysten der WGZ BANK.
Bereits gestern habe sich aber eine Wende angedeutet, als das Rentenbarometer zu Sitzungsbeginn nach unten gedreht habe, obwohl der DAX zu dieser Zeit ebenfalls deutlich nachgegeben habe.
Unter charttechnischen Aspekten stehe der Bund-Future momentan am Scheideweg zwischen einem weiteren Anstieg und einer Korrektur. Bisher sei der gezeigte Rücksetzer zu kurz gewesen, um den etablierten Trend zu beenden. Diese Tendenz lasse sich durch einen sehr steil ansteigenden Kanal visualisieren, dessen untere Grenze momentan bei 163,90% rangiere. Notierungen - vor allem Schlusskurse - unter dieser Marke würden auf eine Korrektur hinweisen, die das Rentenbarometer aber lediglich bis auf ein Niveau von etwa 163,25% drücken dürften. Darüber hinaus gehende Verluste, die dann auch eine übergeordnete Abwärtsbewegung über etwa zwei bis drei Wochen einleiten dürften, seien momentan nicht erkennbar.
Dennoch fordere der außergewöhnlich steile Trend vermutlich seinen Tribut in Form eines zumindest kurzen Rücksetzers. Ein momentan anziehender Aktienmarkt könnte die Bereitschaft zu Gewinnmitnahmen am Rentenmarkt zudem unterstützen. Bis etwa 9.400 Punkte habe der DAX (zunächst) Platz für eine Erholung, sodass der Druck auf das Rentenbarometer unter diesem Blickwinkel auch in den nächsten Tagen nicht nachlasse.
Gleichzeitig würden sich die Indikatoren deutlich überkauft präsentieren. So habe das MACD-Histogramm ein unüblich hohes Niveau erreicht. Prinzipiell sei die Skala zwar nach oben hin offen, dennoch spreche der hohe Wert für eine baldige Umkehr. Gleiches gelte für den RSI, der nur selten über die Schwelle von 70% ansteige. Statt der sonst üblichen Divergenz dürfte der Austritt aus dem überkauften Bereich nach unten bereits ein Verkaufsignal anzeigen. Gleichzeitig würde der Oszillator dann auch seinen Trend nach unten brechen.
Eine kurze Korrektur dürfte anstehen, als Signal und Auslöser würden die Analysten aber ein signifikantes Unterbieten der Marke von 163,90% abwarten. (10.02.2016/alc/a/a)
Bereits gestern habe sich aber eine Wende angedeutet, als das Rentenbarometer zu Sitzungsbeginn nach unten gedreht habe, obwohl der DAX zu dieser Zeit ebenfalls deutlich nachgegeben habe.
Dennoch fordere der außergewöhnlich steile Trend vermutlich seinen Tribut in Form eines zumindest kurzen Rücksetzers. Ein momentan anziehender Aktienmarkt könnte die Bereitschaft zu Gewinnmitnahmen am Rentenmarkt zudem unterstützen. Bis etwa 9.400 Punkte habe der DAX (zunächst) Platz für eine Erholung, sodass der Druck auf das Rentenbarometer unter diesem Blickwinkel auch in den nächsten Tagen nicht nachlasse.
Gleichzeitig würden sich die Indikatoren deutlich überkauft präsentieren. So habe das MACD-Histogramm ein unüblich hohes Niveau erreicht. Prinzipiell sei die Skala zwar nach oben hin offen, dennoch spreche der hohe Wert für eine baldige Umkehr. Gleiches gelte für den RSI, der nur selten über die Schwelle von 70% ansteige. Statt der sonst üblichen Divergenz dürfte der Austritt aus dem überkauften Bereich nach unten bereits ein Verkaufsignal anzeigen. Gleichzeitig würde der Oszillator dann auch seinen Trend nach unten brechen.
Eine kurze Korrektur dürfte anstehen, als Signal und Auslöser würden die Analysten aber ein signifikantes Unterbieten der Marke von 163,90% abwarten. (10.02.2016/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,3577 € | 125,5072 € | -0,1495 € | -0,12% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 131,95 € | 124,26 € | |


